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Willkommen zum Newsletter für Sommer und Herbst 2017

Shiatsu als Therapie – der Europäische Shiatsukongress in Wien, September/Oktober 2017

Gesundheitshunderter der SVA für Stressmanagement und Burnout-Prävention

Shiatsu Seestadt erweitert das Angebot und Shiatsu – Zelt beim Herbstfest

Peace now Symposium in Wien

Das Wiener Resilienz Modell

Der Einsichtsdialog – Artikel und Übungsabende

Buchempfehlung: Imperiale Lebensweise

 


Willkommen zum Newsletter Sommer und Herbst!

Es gibt wieder  einige Neuigkeiten über die ich Sie gerne am laufenden halten möchte.

Und ich möchte Ihnen auch gleich auf meine Abwesenheiten für die nächste Zeit bekannt geben. Meine Praxis ist geschlossen:

vom 28. September bis 1. Oktober – Europäischer Shiatsukongress Wien

vom 21. bis 28. Oktober – Studienretreat AchtsamkeitsmeditationPegasushof, Deutschland

vom 15. bis 23. Dezember – Achtsamkeitsmeditation – Cittaviveka, England

vom 24. bis 31. Dezember Urlaub

 

Ich wünsche Ihnen schöne verbleibende Sommertage und einen guten Übergang in den Herbst und freue mich auf ein Wiedersehen,

Ihr

Harald Reiter


Shiatsu als Therapie – der Europäische Shiatsukongress in Wien, September/Oktober 2017

DER 5. EUROPÄISCHE SHIATSU KONGRESS: SHIATSU ALS THERAPIE!

„Was muss die Therapie der Zukunft können? Sie muss die Trennung zwischen Geist und Körper aufheben. Sie muss die gesamten Lebensumstände der KlientInnen in Betracht ziehen. Sie muss vorbeugend und heilsam angewandt werden können. Sie muss ganzheitlich sehen und denken. Sie muss konkret handeln. Shiatsu vereint all diese Aspekte. Ist Shiatsu die Therapie der Zukunft? Hat sich Shiatsu eine Rolle als ernstzunehmende und anerkannte Therapie verdient?

Der 5. Europäische Shiatsu Kongress wird dieses Thema aus allen Blickwinkeln betrachten. Kurse, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Zukunftswerkstätten kreieren Inspiration, Ideen und Visionen für das Shiatsu von morgen.“

Ich werde an diesem Kongress mit vielen Workshops teilnehmen, um mich von internationalen Shiatsu-Lehrern verschiedener Stilrichtungen inspirieren zu lassen und um die Qualität meiner Arbeit weiter zu verbessern.

Mehr Infos unter: http://www.europeanshiatsucongress.eu


Gesundheitshunderter der SVA auch für Stressmanagement und Burnout-Prävention 

Ich bin nun seit bereits einigen Jahren als Shiatsupraktiker Kooperationspartner der SVA und auf einer Liste des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu als solcher geführt.

Shiatsu wurde im Bereich „Mentale Gesundheit-Entspannung“ aufgenommen. Die SVA ermöglicht dadurch Versicherten einen Kostenzuschuss bei der Inanspruchnahme von Shiatsu-Behandlungen bei Shiatsu im Raum – Harald Reiter.

Seit März 2017 bin ich mit meinem Beratungspaket „Stress und Sinn“ auch als Experte für Stressmanagement und Burnout-Prävention Kooperationspartner der SVA sein und Sie können auch in diesem Zusammenhang den Gesundheitshunderter bei mir in Anspruch nehmen. Durch eine Zusatzausbildung bin ich seit Februar gelisteter psychologischer Berater im Expertenpool Stressmanagement und Burnout-Prävention beim Fachverband Personenberater und Personenbetreuer. Näheres zum Beratungspaket erfahren Sie unter „Der Gesundheitshunderter für Alle“.

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GENERELLE INFORMATIONEN ZUM GESUNDHEITSHUNDERTER(http://www.fitzumehrerfolg.at)

Die SVA der gewerblichen Wirtschaft unterstützt ihre Versicherten beim eigenverantwortlichen Umgang mit der persönlichen Gesundheit: Versicherte, die aktiv zum Erhalt ihrer Gesundheit beitragen und ihre Gesundheitsziele des Programms „Selbständig gesund“ erfüllen, zahlen nur den halben Selbstbehalt – also 10 statt 20 Prozent für alle ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen.
Zur Unterstützung bei der Erreichung der Gesundheitsziele bietet die SVA im Rahmen von \“Fit zu mehr Erfolg\“ verschiedene Angebote an, die bei der Lebensstil-Änderung helfen sollen. Ein Angebot davon ist der Gesundheitshunderter, durch den Versicherte jährlich einen Kostenzuschuss von 100 € für Programme zu den Themen Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit und Rauchfreiheit erhalten können.

WICHTIG: DIE KRITERIEN FÜR DEN GESUNDHEITSHUNDERTER

Der Gesundheitshunderter kann ein Mal pro Jahr in Anspruch genommen werden.

Die Mindestinvestition für gesundheitsförderliche Angebote beträgt für Shiatsu € 150.-  und für Stressmanagement und Burnout-Prävention € 250.-.

Es besteht eine aufrechte Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach dem GSVG (pflichtversicherte Unternehmerinnen bzw. Unternehmer, Gewerbepensionistinnen bzw. Gewerbepensionisten, mitversicherte / anspruchsberechtigte Angehörige).

Ein Gesundheitscheck (=Vorsorgeuntersuchung) wurde innerhalb des letzten Jahres (der letzten 12 Monate!) vor Antragstellung absolviert.

Das Anbieterprofil für die betreffende Maßnahme wird durch den/die Anbieter/in erfüllt.

Der Versicherte stellt einen Antrag auf Auszahlung des Kostenzuschusses „SVA Gesundheitshunderter“ an die betreuende Landesstelle.

Dem Antragsformular liegen

  • die Kopie des Vorsorgeuntersuchung-Befundblattes und
  • die Rechnungskopie(n) der durchgeführten Leistung bei.

usbildung und Qualifikation des Anbieters ersichtlich sein.

Sofern der Antrag alle notwendigen Kriterien erfüllt, kann der Kostenzuschusses „SVA Gesundheitshunderter“ ein Mal pro (Kalender-) Jahr in der Höhe von 100 € ausbezahlt werden.

Quelle: Österreichischer Dachverband für Shiatsu


Shiatsu Seestadt erweitert das Angebot und Shiatsu – Zelt beim Herbstfest

Aufgrund der steigenen Nachfrage wurde das zeitliche Angebot in der Seestadt mit August 2017 erweitert: ich biete nun Shiatsu, Coaching und Beratung jeden Montag und jeden 2. Mittwoch im Gesundheitszentrum Seestadt an. Achtung: Termine nur nach Vereinbarung!

Herbstfest Zelt 3

Wer meine Arbeit kennenlernen will, hat beim Herbstfest am 9.September die Möglichkeit im Shiatsu – Zelt gegenüber vom Spar in der Maria-Tusch-Straße kostenlos kurze Shiatsu – Anwendungen auszuprobieren.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!


Peace now Symposium in Wien

Logo quer - peace now

In wenigen Tagen wird das Symposium „Peace Now! – Frieden schaffen in schwierigen Zeiten“ eröffnet.

Beeindruckende Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft werden in Vorträgen, Gesprächen und Workshops Beispiele und Anregungen geben, wie wir den Bedrohungen unserer Zeit entgegenwirken können: Sakyong Mipham Rinpoche, Christian Felber, Arawana Hayashi, Martin Schenk, Barbara Preitler, Michel Aguilar, Cecily Corti, Karlheinz Valtl, Susan Chapman und viele andere mehr…

Den Büchertisch gestalten natürlich die Seeseiten!

Tickets sind erhältlich unter: www.friedenschaffen.at/tickets-kaufen/


 Das Wiener Resilienz Modell

Die Berufsgruppe der Lebens- und Sozialberatung gilt in der österreichischen Landschaft der Gesundheitsvorsorge als 4. Säule. Im Bewusstsein um diese Verantwortung haben nun die Berufsgruppen der Lebens- und SozialberaterInnen das „Wiener Resilienzmodell“ (WRM) entwickelt, um dadurch dem empfunden gesellschaftlichen Auftrag zur Gesundheitsförderung besser nachkommen zu können.

Dieses Modell erhebt den Anspruch, gegenwärtig das effektivste Beratungsmodell zur Resilienzsteigerung von Menschen und sozialen Systemen zu sein. Es zielt mit ganzheitlichen Methoden auf die Stärkung des menschlichen Organismus ab und unterstützt die Optimierung von psychosozialen Ressourcen aus dem zwischenmenschlichen Umfeld von Personen. Das WRM basiert auf den wissenschaftlichen Grundlagen der „Salutogeneseforschung” und verkörpert einen ganzheitlichen Ansatz in der Gesundheitsprävention mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte innerhalb eines menschlichen Organismus wie auch innerhalb der umgebenden Sozietäten (Familie, Freunde, Arbeitswelt etc.) zu mobilisieren und zu stabilisieren. Alle Interventionen und Beratungsmethoden sind langjährig erprobt und hinlänglich empirisch bestätigt. Basieren diese doch auf einer langjährigen Tradition der wirksamen Gesundheitsprophylaxe im ganzheitlichen Sinn. In diesem Sinne verfügen die Wiener ResilienzexpertInnen über mehrjährige staatliche bzw. universitäre Ausbildungen mit einschlägiger Berufserfahrung. Sie sind deshalb in der besonderen Lage, mit wissenschaftlich erprobten Beratungsmethoden und Interventionen, Menschen in Lebenskrisen fundiert psychologisch zu beraten bzw. zu begleiten und KlientInnen in einem längeren Prozess nachhaltig zu begleiten.

Im Überblick befindet sich unten das Wiener Resilienzmodell (WRM) – mit allen beteiligten Beratungsressourcen. Hierbei finden auch ganzheitliche Gesundheitswege aus verschiedenen Kulturen der Menschheitsgeschichte, wie indische, fernöstliche oder antike europäische Gesundheitslehren (Hippokrates, Galen etc.) eine Würdigung. Ganz m Sinne der kybernetischen Vernetzung aller Gesundheitsressourcen von gesunder Ernährung, gesunder Bewegung, gesunder sozialer Beziehung und geistiger Stärke:

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Alle BeraterInnen nach dem WRM können Menschen in ihrem Lebensrollen- Management so stärken, dass sie auch in schwierigen Lebenssituationen resilient und leistungsfähig bleiben. Mit professionellen Herangehensweisen werden
dadurch die täglichen Lebensgewohnheiten eines Menschen auf der Ebene der „Verhaltensprävention” verwandelt. Mit dem Ziel, die Disstress-Symptome
bewusster wahrzunehmen und über die Aktivierung der eigenen Selbstheilungskräfte durch passende Interventionen wieder aufzulösen. Dabei geht es um die Förderung von Verhaltens- und Erlebensweisen, die den alltäglichen Umgang mit Stress verbessern und dauerhaft die Belastbarkeit durch ein adäquates „Stressresistenztraining” im Sinne der Resilienz zu erhöhen.

Im Coaching oder in der WRM-Beratung finden wissenschaftlich fundierte Methoden der psychologischen Beratung Anwendung, die im Methodenkatalog der Lebens- und Sozialberatung (Entwicklung im Jahre 2013) definiert sind:

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Befugte Wiener ResilienzberaterInnen beraten dabei im Sinne dieser Methoden und garantieren, den ethischen Standards ihrer Berufsgruppe verpflichtet zu sein. Diese Standards sind in den gesetzlich verankerten Standesregeln niedergeschrieben und bilden damit das „ethische Herz” der Berufsgruppe LSB
(Lebens-und Sozialberatung). KlientInnen können daher auf ein hohes Ausmaß an praktischer Erfahrung vertrauen und die Einhaltung dieser ethischen Standards gewerberechtlich einfordern. Die große Vielfalt an Methoden der in Theorie und Praxis gut ausgebildeten LebensberaterInnen ermöglicht somit für KlientInnen eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte professionelle Intervention.

Das Wiener Resilienz-Modell, kurz WRM, bildet die Grundlage für einen professionell begleiteten Veränderungsprozess.  Anhand psycho-neurobiologischer Grundsätze (PNB) begleiten die ExpertInnen des Wiener Resilienz-Modells Menschen zu ihrer persönlichen Salutogenese. 

Quelle:“Das Wiener Resilienz Modell in der Praxis“ WKO Dezember 2016; die gesamte Broschüre können Sie online lesen oder downloaden. Bitte klicken Sie HIER


Der Einsichtsdialog

Im ÖBR-Magazin erschien in der Ausgabe Juli bis September 2017 folgender Artikel von mir über den Einsichtsdialog:

„Der Einsichtsdialog nach Gregory Kramer        Screenshot (22)

Ein wesentlicher Teil unseres Leidens am Leben entspringt unseren Beziehungen zu anderen. Mit dieser Erkenntnis hat Gregory Kramer in den 1990er Jahren eine Meditationsform entwickelt, die die klassische Einsichtsmeditation sehr effektiv ergänzen kann. Ich durfte diese Form von Meditation in einem Achtsamkeits-Retreat kennenlernen und nehme seit acht Jahren an einer Einsichtsdialog-Gruppe teil. Während dieser Zeit konnte ich die Praxis in Wochenend- und Wochen-Retreats mit Gregory Kramer und Bhante Sukhacitto vertiefen. Was für mich die Qualität dieser Praxis ausmacht, ist die Kraft der Präsenz eines Gegenübers in der Meditation für die Entwicklung von Achtsamkeit und Einsicht.

Im Einsichtsdialog entwickeln wir unsere Achtsamkeit im stillen Sitzen, Stehen und Gehen und in der Alltagspraxis und lernen dann den spirituellen Weg zwischenmenschlich zu verstehen. Unser gesamter Weg zum Erwachen kann somit vollkommen in das Zusammenleben mit anderen integriert werden. Das Leiden, das in unseren Beziehungen und in der Gesellschaft insgesamt steckt, wird durch die zwischenmenschliche Meditationspraxis direkt enthüllt. Der Einsichtsdialog liefert uns einen Weg, wie wir die Knoten hinter Leid und Verwirrung im zwischenmenschlichen Kontakt lösen können.

 

Das Vorgehen ist ähnlich wie in der traditionellen individuellen Meditation indem wir Achtsamkeit und Geistesruhe kultivieren. Im Ablauf einer formalen Praxis findet zuerst eine stille Sitzperiode statt. Im Anschluss werden die Praktizierenden gebeten, sich paarweise oder in kleinen Gruppen zusammenzufinden. Sechs Anweisungen führen durch die zwischenmenschliche Meditationspraxis. Die erste lautet „Innehalten“ und lädt ein, die Bewegung des Geistes zu unterbrechen. Die Praktizierenden verankern dazu ihre Achtsamkeit im Hier und Jetzt im Körper und Geist. Mit der zweiten Anweisung „Entspannen“ bietet sich die Möglichkeit, die Erfahrung im Innehalten akzeptierend anzunehmen, sich körperlich und geistig zu entspannen, damit der Geist sich beruhigen kann. In der dritten Anleitung „Öffnen“ begeben sich die Meditierenden erstmals in die spezifische Situation der zwischenmenschlichen Meditation, sie öffnen sich sowohl der MeditationspartnerIn wie auch dem inneren Erleben und damit der gesamten Erfahrung. Die Ausweitung auf die Außenwelt öffnet die Tür für die Gegenseitigkeit. Gregory Kramer bezieht sich hier auf die Satipatthana Sutta, die Grundlagen der Achtsamkeit, wo es im wiederkehrenden Vers zwischen den Abschnitten heißt: „Auf diese Weise verweilt er hinsichtlich des Körpers…. der Gefühle… des Geistes… der dhammas innerlich…äußerlich….sowohl innerlich wie auch äußerlich betrachtend.“ Die vierte Meditationsanweisung im Einsichtsdialog lautet „dem Entstehen vertrauen“. Diese Anweisung lädt ein, das Entstehen, Verändern und Vergehen, die Vergänglichkeit allen Erlebens, zu beobachten. Die letzten beiden Instruktionen beziehen sich direkt auf den Dialog: „tief zuhören“ und „die Wahrheit sprechen“. Tief zuhören öffnet die Sinne für die Worte, die Stimme und die Körpersprache. Und die Wahrheit sagen ist das wahrhaftige Sprechen über das, was wir sehen, hören, spüren, erleben, über unsere subjektive Wahrheit des Erlebens.

Die Anweisungen können einzeln geübt werden, sind aber im Erleben eins. Nachdem die Meditierenden die Anweisungen kennengelernt und erlebt haben, folgen im formalen Praxisablauf Kontemplationen im Sinne einer vertieften Betrachtung. Themen für die Kontemplationen können vorgegeben werden, wie es in einem Retreat geschieht, oder in einer Übungsgruppe von den TeilnehmerInnen selbst eingebracht werden. Die Bandbreite reicht von alltäglichen Betrachtungen wie zum Beispiel die Lebensrollen die wir einnehmen, Veränderung, Freude im Leben, Sterben bis hin zu Themen aus der Buddhalehre wie die Hindernisse, die Daseinsgruppen oder die Erwachensfaktoren usw. Bei den Kontemplationen wenden die Meditierenden die sechs Anweisungen an.  

Die Meditierenden stoßen beim Einsichtsdialog auf mehr Reize zu reagieren oder festhalten oder ablehnen zu wollen, als in stiller Praxis. Aber sie entdecken auch, dass sie sich bei diesen Herausforderungen wie bei dieser Praxis insgesamt gegenseitig unterstützen können – die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Achtsamkeit und Geistesruhe sind das Fundament des meditativen Prozesses, während die Kontemplationen es möglich machen, dass die Praxis tief in unsere mentalen und emotionalen Konstrukte hinabreicht und sie mit einer großen Kraft transformieren.

Das Erlebnis der Interaktion mit einem anderen Menschen ändert sich von Moment zu Moment, sowohl in der zwischenmenschlichen Meditation wie im täglichen Leben. Die befreiende Dynamik der Meditation kann so in den Alltag und in die Gesellschaft hinausgetragen werden. In der Interaktion zum Beispiel mit einer Arbeitskollegin oder im Familienkreis ist eine spontane Erinnerung möglich, sich zu entspannen sobald ein krampfhaftes Festhalten an irgendetwas mit Klarheit und Mitgefühl gesehen werden kann. Das ermöglicht uns Dinge, die wir normalerweise in der Geschäftigkeit unseres Lebens übersehen, wahrzunehmen und zu verstehen und mehr Akzeptanz für uns selbst und andere aufzubringen.

Die Praxis des Einsichts-Dialogs ist ortsunabhängig realisierbar, es reicht ein interessierter Meditationspartner, um üben zu können. Auch eine Praxisgruppe kann man überall gründen. Einsichts-Dialog Gruppen können sich einmal pro Woche oder wie die bestehende Gruppe in Wien einmal im Monat treffen.

Gregory Kramer, Dr. phil., Mitbegründer und Präsident der Metta Foundation, lehrt Vipassana seit den 80er Jahren. Er hat die Methode des „Einsichts-Dialogs“ entwickelt und vermittelt diese, hauptsächlich in Retreats, seit 1995 in den USA, Asien, Europa und Australien. Er ist Autor des Buchs „Insight Dialogue“ („Einsichtsdialog“ im Arbor Verlag). Auf der Seite www.metta.org findet man weiterführende Informationen, Text- und Audiomaterial von Gregory Kramer und anderen LehrerInnen sowie Veranstaltungshinweise für Online-Vorträge und Retreats weltweit.

Einer der im Einsichtsdialog von Gregory Kramer ausgebildet wurde und diese Praxis seit mehr als 6 Jahren in verschiedenen Ländern lehrt, ist Bhante Sukhacitto. Er gründet aktuell nahe Hannover eine klösterliche Gemeinschaft für den Dhamma-Dialog: „Kalyana Mitta Vihara – Haus der Edlen Freundschaft“. Damit wird es für den deutschsprachigen Raum künftig mehr Praxismöglichkeiten für den Einsichtsdialog geben. Mehr Info dazu auf: www.dhammadialog.de.

In Wien gibt es Übungsabende, die für Praktizierende wie auch Interessierte offen sind und in der Theravadaschule, Buddhistisches Zentrum, 1. Stock, Fleischmarkt 16, 1010 Wien stattfinden.

Die nächsten Termine: 7. September, 12. Oktober, 9. November, 7. Dezember

An den Übungsabenden können alle Interessierten und Praktizierenden ohne Vorkenntnisse teilnehmen.

Anleitung: Harald Reiter

Bei Fragen bitte  einsichtsdialog@outlook.at kontaktieren.

Für alle, die tiefer in den Einsichtsdialog eintauchen wollen, gibt es verschiedene Veranstaltungen mit Bhante Sukhacitto, dem derzeit einzigen Einsichtsdialog – Lehrer im deutschen Sprachraum. www.dhammadialog.de

Ein nächster Retreat findet im Klausurzentrum Amitayus vom 18. bis 24. September unter dem Titel „Einführung in den Einsichtsdialog 2017 – Die Kraft der heilsamen Kommunikation“ statt.

 

Buchempfehlung:

Imperiale Lebensweise

„Immer mehr Menschen – im globalen Norden und zunehmend auch im globalen Süden – machen sich eine imperiale Lebensweise zu eigen. Sie bedienen sich an den ökologischen und sozialen Ressourcen andernorts, um sich selbst einen hohen Lebensstandard zu sichern. Appelle an einen „grünen Konsum“ oder Strategien einer „grünen Ökonomie“ ändern daran nichts. Viel grundlegendere Veränderungen sind nötig. Ulrich Brand und Markus Wissen analysieren die Ursachen der imperialen Lebensweise, beleuchten ihre zerstörerischen Wirkungen und zeigen Wege zu ihrer Überwindung auf.“ (Quelle: Die Seeseiten)