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Shiatsu – Beratung – Meditation

Gleichmut in der Krise -5

Ängste überwinden

Wir befinden uns in einer krisenhaften Situation und bekommen vermittelt, dass das jetzt die Ruhe vor dem Sturm ist – so warnt uns die Regierung. Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 werden verschärft, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten und somit Menschenleben zu retten. Das ist richtig und wichtig. Aber es kann auch die Ängste verstärken, die wir eigentlich überwinden wollen.

Angst vor dem Unbekannten

In Österreich wird Toilettenpapier gehamstert, in den USA werden verstärkt Waffen gekauft. Wir reagieren auf das Unbekannte, das wir nicht einschätzen können, mit Unsicherheit und Angst. Wie können wir dieser Angst begegnen?

Es gibt eine Reihe von Strategien, die wir hier anwenden können, natürlich individuell höchst unterschiedlich wirksam. Jeder und jede von uns hat im Laufe des Lebens solche Strategien entwickelt. Manche dieser Strategien waren in der Vergangenheit hilfreich und sind es noch, manche sind für die gegenwärtige Situation nicht anwendbar, andere waren nie besonders sinnvoll.

Ängste wahrnehmen, annehmen, aushalten und loslassen

Angst kann uns überwältigen, sie kann sich aber auch ganz still in unser „System Mensch“ schleichen und uns einnehmen.

Angstsymtome

  • kalte Hände und kalte Füße
  • Herzklopfen
  • Muskeln spannen sich an, oft besonders im Nacken und Kiefer, Muskelzittern kann auftreten
  • der Mund wird trocken
  • der Magen fühlt sich flau an
  • der Kopf wird leer oder komplett verwirrt, wir können keinen klaren Gedanken mehr fassen
  • wir wollen weg, raus aus dieser Situation – die Fluchtreaktion auf Stress
  • manche werden aggressiv – die Kampfreaktion auf Stress

Wenn wir solche körperlichen Phänomene spüren und nicht wissen was los ist, können wir uns fragen, ob wir von Angst überfallen werden. Wir können unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung sowohl auf einer körperlichen wie auch auf einer gefühlsmäßigen und gedanklich-geistigen Ebene durch Achtsamkeitsübungen stärken. Ziel davon ist, Klarheit zu haben, was in diesem Moment in Körper und Geist vorgeht.

Mehr zur Achtsamkeit HIER.

Kurzer Körperscan zum Anhören oder Download

Angst hat viele Symptome und diese zu kennen, hilft uns zu wissen, was los ist

Und das gibt ein Stück Sicherheit, denn das Unbekannte, das was wir nicht zuordnen können, macht uns am meisten Angst.

Ängste überwinden durch Annehmen

Wichtig ist zu wissen, dass Angst und Furcht etwas ganz Normales und Universelles ist. Ängste zu verdrängen, zu verharmlosen, lächerlich zu machen ist nicht hilfreich, ja kontraproduktiv. Die Grundfunktion von Angst ist uns zu schützen, also eine positive. Aber Angst kann sich auch selbständig machen, irrational werden und überschießen, sich also von der realen Situation gänzlich lösen.

Wir können Angst in seine Bausteine zerlegen und uns diese anschauen. Was wir damit machen, ist einerseits, sie mit einer gewissen Neugier zu betrachten, sie zu erforschen, womit wir Abstand bekommen. Andererseits werden wir entdecken, dass Angst ein Phänomen ist, das aus verschiedenen Bausteinen besteht, die wir betrachten können, die uns nicht überwältigen, die wir annehmen können.

Die körperlichen Bausteine der Angst, die Symptome, wurden bereits erwähnt. Angst kann auch verschiedene Emotionen beinhalten wie Besorgnis, Furcht, Grauen, Entsetzen, Panik,…. Wie fühlen sich diese Emotionen im Körper an, wo sind sie wahrnehmbar, welche Temperatur haben sie, verändern sich sich? Angst hat auch eine gedankliche Ebene und Gedanken schaffen wieder Emotionen und Gefühle.

Ängste überwinden durch Aushalten

Wir können Angst auf verschiedene Weise annehmen und aushalten: indem wir sie in ihre Teile zerlegen – diese sind dann weniger bedrohlich und leichter annehmbar. Wir können einen Perspektivenwechsel vollziehen und Angst als Lehrer sehen, denn wenn wir die Angst zulassen, können wir sehr viel über uns selbst lernen. Vor allem können wir lernen, dass wir viel mehr aushalten als wir denken, wenn wir einmal nichts tun und die Dinge sein lassen, wie sie sind (so wir objetkiv nichts daran ändern können). Wir können Angst als Illusion sehen, in der uns unser Geist Objekte und Situationen als real erleben lässt. Wenn wir nicht darauf einsteigen, vergeht die Angst meist wieder. Wenn wir uns hineinsteigern, verstärken wir sie.

Wir können uns aber auch selbst umarmen, mit Selbstmitgefühl reagieren, uns trösten in der Situation. Selbstmitgefühl lässt sich entwickeln, die Fähigkeit sich selbst liebevoll zu behandeln verleiht uns emotionale Stabilität und Stärke.

Selbstmitgefühl

Ein erster Schritt ist hier auch wieder das Annehmen und Zugeben unserer Angst. Zum Selbstmitgefühl wie auch zum Mitgefühl für andere gehören freundliche Gefühle für das Leiden das wir durch Angst erleben. Uns aktiv selbst trösten heißt Frieden mit uns selbst schließen, indem wir uns Wärme, Freundlichkeit, Geborgenheit und Sympathie entgegenbringen.

Hier finden Sie schöne Übungen zum Thema.

Es gibt unmzählige hilfreiche Ansätze, um mit Angst umzugehen. Wichtig bei Angsterleben ist, sich mit der Angst zu beschäftigen ohne sich ihr hinzugeben. Angst ist Teil des Spektrums menschlichen Erlebens. Da ist nichts falsch, wenn wir Angst erleben, weder mit unserem Leben noch mit uns selbst. Sich mit der Angst auseinandersetzen und sie dann aber auch wieder loslassen nach dem Motto „So, jetzt habe ich meine momentanen Ängste wahrgenommen, betrachtet und gesehen, dass ich sie aushalten kann und jetzt mache ich wieder etwas Anderes.“

Ich hoffe, Sie finden hier ein paar hilfreiche Anregungen! Ich wünsche Ihen Gesundheit auf allen Ebenen, bleiben Sie gesund und halten Sie durch!

Bei Fragen kontaktieren Sie mich telefonisch oder besser noch per Email: harald.reiter@shiatsu-im-raum.at. Eine Erstberatung im Ausmaß von 30 Minuten ist kostenlos. In dringenden Fällen und wenn Sie mich nicht erreichen HIER noch eine Seite, wo Sie kostenlose Krisenintervention bekommen können. http://www.sos-corona.at

Gedicht über das Nichtstun

Quellen:

Gleichmut in der Krise -4

Isolation und Quarantäne gut meistern

Quarantäne oder häusliche Isolation haben die meisten von uns noch nicht erlebt daher stellt dies eine Ausnahmesituation dar. Aber: wir sind nicht allein! Und: Auch diese Erfahrung geht ganz sicher vorbei! Auch wenn wir wir uns im Moment vielleicht verunsichert oder hilflos fühlen, es gibt immer eine Lösung!

Wenn dringend Hilfe von außen benötigt wird:

Helpline 0664/1412430

Das Beratungsservice des Berufsgruppe für Personenbetreuung und Personenberatung hilft rasch und kompetent.

Oder besuchen Sie die die Online – Plattform für psychosoziale Dienstleistungen:

www.sos-corona.at

!! Die Beratungen für den Fall der Krisenintervention sind kostenfrei !!

Es ist keine Schande sich im Bedarfsfall Hilfe zu holen. Eine Isolationssituation wie diese ist besonders herausfordernd und vor allem unbekannt. Daher haben wir vielleicht nicht alle Lösungs- und Deeskalationsstrategien parat. Überforderung muss nicht sein – lassen Sie sich unterstützen. Gemeinsam schaffen wir auch diese herausfordernde Zeit.

Wie Sie Isolation und Quarantäne gut meistern

Allgemeine Tipps:

Tagesstruktur: Halten Sie eine Ihnen gewohnte Tagesstruktur ein!

Struktur hilft gegen Chaos, gibt Sicherheit und stabilisiert Ihren Alltag. Solche täglichen Rituale, unsere Tagesstrukturen geben einen bestimmten Ablauf vor, der uns Ruhe und Sicherheit gibt. Wir alle brauchen Rituale, um unsere Umwelt zu strukturieren. So haben wir das Gefühl, mehr Kontrolle zu haben. Das gilt schon für die Kleinsten und für die Grossen.

Bewegung: Ein wesentlicher Faktor ist Bewegung und Sport.

Sie bewirkt Wunder im Kopf und wirkt sich, wissenschaftlich nachgewiesen, positiv auf unsere Stimmung und Psyche aus. Bewegung ist auch auf engem Raum möglich: Videos mit praktischen und einfachen Übungen, von unseren Sportwissenschaftlichen Beratern im Internet liefern nützliche Anregungen und motivieren. Um aus Gedankenkreisen auszusteigen, empfehle ich Koordinationsübungen, z.b. Battements von meiner Kollegin Miriam Biritz-Wagenbichler

Kontakte: Bleiben Sie mit Ihrem üblichen sozialen Umfeld im Kontakt.

Nutzen sie die Möglichkeit der Videotelefonie. Gefühlter Zusammenhalt in der Familie oder dem Freundeskreis gibt Halt. Nutzen Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle, um im Kontakt zu bleiben, tauschen Sie sich darüber aus, was heute alles gut gelaufen ist und was Sie gut geschafft haben (also Glas-Halb-Voll- statt Glas-Halb-Leer-Mentalität), so stärken Sie sich gegenseitig.

Anpassungs- und Flexibilitätskompetenz (Resilienz):

Folgende wissenschaftlich erforschte Faktoren sind hierfür förderlich:

1. Aktzeptanz: Unterscheiden lernen, was alles in meinem Einflussbereich ist und was nicht und daraus das Beste zu machen; nach dem Motto: „Es ist wie es ist!“

2. Optimismus: In schwierigen Zeiten, wie diese, nach dem Guten und nach neuen Chancen suchen. „Don’t worry be happy“

3. Selbstwirksamkeit und Selbststeuerung: „Meine Gedanken machen meine Realität“

4. Verantwortung übernehmen: Die Verantwortung und somit die Kontrolle über mein eigenes Leben und für meinen persönlichen Zustand (Gedanken, Gefühle und Handlungen) zu haben ist hier ein grundlegender Antrieb um zuhause zu bleiben und auf sich zu schauen.

5. Netzwerkorientierung: Beziehungen zu gestalten, zu pflegen und eventuell welche neu aufzubauen vermitteln ein Gefühl von Zugehörigkeit, der einen sehr stabilisierenden Effekt im Leben hat. „Du bist nicht allein“

6. Lösungsorientierung: Auch wenn ich heute noch nicht weiß, wie sie genau aussieht, interessieren mich unabhängig von meiner Vergangenheit die neuen Chancen und Möglichkeiten der Zukunft. All dies hilft, Krisensituationen gut durchzustehen.

Persönliche Ressourcen unterstützen uns im Umgang mit dieser herausfordernden Situation.

Dazu gehören Ihre Talente, innere Kraftquellen und positiven Erfahrungen Ihres Lebens genauso wie überwundene Schicksalsschläge, die Ihnen Kraft und Zuversicht geben, dass Sie es immer wieder geschafft haben und schaffen werden. Erinnern Sie sich daran, nehmen Sie wahr, wie Sie sich danach gefühlt haben und aktivieren Sie diese Erinnerungen täglich immer wieder. Dies wird Ihnen Kraft, Sicherheit und Vertrauen geben.

Tagesplanung:

Erstellen Sie für sich einen möglichst strukturierten Tagesplan. Dieser beugt Kontrollverlust und Hilflosigkeit vor.

Medienkonsum: Schränken Sie Ihren Medienkonsum bewusst auf Fakten ein.

Informieren Sie sich in seriösen Medien und dies nur kurz um Tatsachen für Ihre persönliches Sicherheitsgefühlt zu sammeln. Meiden Sie durchgehende dauernde Informationsflut über die Coronasituation weltweit. Vor allem Kinder sind davor zu bewahren. Sie können die Menge an Information nicht verarbeiten und dies könnte sie total überfordern. Geben Sie an Ihre Kinder, kindgerechte und kurze Informationen weiter. Vermitteln Sie Ihnen Sicherheit.

Folder zum Download!

Isolation und Quarantäne gut meisten – Folder

Isolation und Quarantäne gut meistern

Was tun bei Ängsten und Sorgen?

Wir brauchen Zeit, um uns an diese außergewöhnliche Zeit und den damit einhergehenden Umstände zu gewöhnen. Ungewohnte Belastungen und Herausforderungen können jederzeit auf uns zu kommen. Dies kann ungewohnte Ängste, Sorgen und Emotionen hervorrufen. Es braucht einen neuen Umgang damit. Hilfreiche Maßnahmen sind:

Beschränken Sie Ihren Medienkonsum!

Gestalten und limitieren Sie bewusst diesen vor allem in Bezug auf die Corona-Virus-Pandemie. Es kann belastend sein, immer wieder mit einschlägigen Bildern und Schilderungen konfrontiert zu werden. Gehen Sie zu Panikmache bewußt auf Distanz! Verzichten Sie auf die Dauerbespielung von massenweis kursierenden SMS, WhatsApp-Nachrichten, Videos und Nachrichten auf Sozialen Medien

Fokussieren Sie auf Positives!

Auf das Schöne, Gute und Wahre! Alles was uns gefällt und erfreut stabilisiert und beruhigt. Unterhalten Sie sich mit Personen die Stabilität und Sicherheit vermitteln und unterhalten Sie sich über Positive Dinge im Leben.

Lassen Sie sich nicht von negativen Gefühlen überwältigen.

Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr und verweilen Sie bewusst nicht darin. Es ist absolut nachvollziehbar, dass Gefühle wie Verwirrung, Angst oder Unsicherheit sich immer breit machen. Aber lassen Sie sich davon nicht überschwemmen. Beschäftigen Sie sich ganz bewusst immer wieder mit Dingen die sie gerne mögen, die sie erfreuen und erfüllen. Denken Sie immer wieder ganz bewußt an schöne Erinnerungen. Sprechen Sie auch über Ihre Gefühle, teilen sie sich mit, oder schreiben Sie diese auf und wenden Sie sich an eine unterstützende Bezugsperson oder holen Sie sich professionelle Hilfe wie der Helphotline der Berufsgruppe der Lebens und Sozialberater. Diese bieten Ihnen telefonisch, via E-Mail oder per Videoplattformen wie Skype oder Zoom professionelle Hilfe an.

Stop dem „Gerhirnkarusell“!

Denken und grübeln ist eine der vielen Strategien im Umgang mit Stresssituationen. Ein Zuviel ist jedoch kontraproduktiv und macht totales Gerhinchaos und überfordert den Menschen. Seien Sie aktiv, überlegen Sie Handlungen die Sie setzten können, bevor dieses Gehirnkarusell sie übermannt. Manche Menschen, machen gerne sportliche Übungen wie Kniebeugen, Situps oder andere Kochen oder Stricken gerne. Wiederum andere lesen oder schreiben gerne. Sie haben sicher auch so eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, für die Sie gerade jetzt Zeit haben.

Führen Sie einfache Achtsamkeitsübungen durch!

Singen, Entspannungs- und bewusste Atemübungen sind die beste Medizin gegen Angst und Sorgen. Sie finden dazu viele Anregungen auch im Internet, nutzen sie diese. Probieren Sie es mit Achtsamkeit auf den Moment! Oder mit einem kurzen Bodyscan.

Seien Sie sich sicher – diese Situation geht vorbei!

Es ist wirklich wichtig sich bewusst zumachen, dass jede Ausnahmesituation (wie z.B. diese aktuelle Pandemie) zeitbegrenzt und mit Sicherheit irgendwann überstanden ist.

Nutzen Sie alle bekannten Möglichkeiten um eine Ansteckung zu vermeiden

und halten Sie sich an die Vorgaben der Regierung !

Planen Sie schon jetzt Ihre Aktivitäten

die sie nach dem Überstehen der Situation alles machen möchten.

Isolation und Quarantäne gut meistern

Als Dipl. Lebens-und Sozialberater mit Schwerpunkt Stressmanagement stehe ich gerne für telefonische oder Beratung per Video (Skype, Zoom, Whereby) zur Verfügung. Rufen Sie mich an unter Tel. 0664 – 45 113 51 oder schreiben Sie mir eine Nachricht: harald.reiter@shiatsu-im-raum.at

Pro Person ist die erste Beratung im Rahmen von 30 Minuten kostenlos!

Quelle: Wirtschaftskammer Wien, Berufsgruppe der Lebens- und Sozialberater

Gleichmut in der Krise -3

Einfache Meridian – Dehnübungen im Stehen

nach Shizuto Masunaga

Heute möchte ich wieder mehr auf einen körperlichen Zugang hinweisen, wie wir uns in Balance bringen und halten können. Viel Freude bei der Meridiandehnübung!!

Shizuto Masunaga schuf ein vollständiges Übungssystem, bei dem man selbstständig jeden einzelnen Hauptmeridian des Körpers und die dazugehörigen Organe aktivieren kann.

Neben den Grundübungen zur Meridiandehnung möchte ich Ihnen hier eine kurze Anleitung zu Übungen im Stehen geben, die auch im Büro und in der Alltagskleidung zwischendurch durchführbar sind. Wie immer: bitte achten Sie im Sinne von Selbstrespekt und Selbstfürsorge auf Ihre Grenzen! Es geht nicht darum, wie „gut“ Sie eine Übung machen, sondern wie regelmäßig!

Wenn sie die Übungen machen, gehen Sie bitte nicht ruckartig vor und erzwingen Sie nichts. Achten Sie auf Ihre eigenen Grenzen und gehen Sie nicht über diese hinweg. Mit ein wenig Übung und einer gewissen Kontinuität werden Sie schnell feststellen, wie der Körper immer flexibler und vitaler wird. Ziel dieser Übungen ist nicht Ihre Muskeln zu entwickeln, sondern vielmehr die Erhaltung der Gesundheit, Förderung von Entspannung und Beweglichkeit und den Zustand der Meridiane erfahren zu lernen.

Atmen Sie ruhig ein, und dehnen Sie sich bei der Ausatmung. Verweilen Sie jeweils 5-7 Atemzüge in jeder der nachfolgend beschriebenen Positionen.

Halten Sie durch und machen Sie die Übungen mindestens eine Woche lang täglich –  es lohnt sich!! Und vielleicht möchten Sie die Übungen nach einer gewissen Zeit überhaupt nicht mehr missen!!

Übung – Ren Mo und Du Mo (kleiner Energiekreislauf)

Zum Aufwärmen dehnen Sie mit Ren Mo und Du Mo den kleinen Energiekreislauf.

Übung für den Lungen- und Dickdarmmeridian – Metallelement

Stellen Sie sich aufrecht hin, die Füße sind etwa in Schulterbreite gespreizt. Verschränken Sie hinter dem Rücken die Hände ineinander, die beiden Zeigefinger stehen ab und berühren einander (der Dickdarmmeridian beginnt am Zeigefinger).

Beugen Sie nun Ihren Oberkörper nach vorn und unten, wobei die überkreuzten Hände so weit wie möglich über den Kopf nach vorne gehen.

Spüren Sie in die gedehnten Bereiche und versuchen Sie bei jeder Ausatmung ein wenig mehr zu entspannen. Nach 5 tiefen Atemzügen richten Sie sich wieder langsam Wirbel für Wirbel auf.

Diese Übung bringt stagnierte Energie ins fließen.

Übung für den Milz- und Magenmeridian – Erdelement

Stellen Sie sich auf ein Bein und winkeln Sie das andere Bein nach hinten an. Umfassen Sie den Fuß hinter dem Körper mit der Hand derselben oder der anderen Körperseite. Dann strecken Sie den freien Arm in die entgegengesetzte Richtung nach oben und hinten. Beginnen Sie auf der Seite, auf der Ihnen die Übung weniger schwer fällt.

Atmen Sie langsam ein, während Sie den Fuß hochziehen soweit es geht, das Standbein ist durchgestreckt. Nachdem Sie tief eingeatmet und sich soweit wie möglich in die Dehnung hineinbegeben haben, atmen Sie aus, geben Chi frei und dehnen sich noch ein bisschen mehr. nach fünfmaliger Wiederholung auf der leichteren Seite wechseln Sie zur anderen Seite.

Übung für den Herz- und Dünndarmmeridian – Feuerelement

Bei der ersten Übung für diese Meridiane versuchen Sie, die Finger hinter dem Körper zusammenzuführen, wenn möglich einzuhaken. Meist gelingt dies bei einer Körperseite besser als bei der anderen. Sie können dann ein Theraband oder ein Kleidungsstück zuhilfenehmen, um die Übung durchzuführen, auch wenn sich die Finger der beiden Hände nicht berühren können.

Bei der zweiten Übung zu diesen Meridianen legen Sie einen Arm über oder hinter den Kopf und greifen mit der Hand des zweiten Armes den Ellenbogen des ersten Armes. Sie üben so einen leichten Zug aus und dehnen sich mit der Ausatmung in die Position hinein, halten einige Atemzüge und lockern mit der Ausatmung wieder.

Übung für den Nieren- und Blasenmeridian – Wasserelement

Bei dieser Übung stellen Sie sich aufrecht mit gestreckten Beinen hin und beugen sich dann mit gestrecktem Rücken so weit vor, so weit es geht. Dann können Sie auch den Rücken beugen und lassen den Oberkörper ganz schwer werden und mit der Ausatmung nach unten sinken, so weit Sie kommen. Sie bleiben in dieser Position für einige Atemzüge hängen und richten sich dann mit einer Einatmung Wirbel für Wirbel wieder auf. Bitte achten Sie darauf, dass Ihnen bei dieser Übung schwindelig werden könnte. Wenn Sie damit Probleme haben, können Sie die Übung auch im Sitzen durchführen, indem Sie den Oberkörper auf die Beine legen.

Übung für den Herzkreislauf- und Dreifacherwärmermeridian – Feuerelement

Die hier vorgestellte Übung nennt Masunaga „Bärenschaukel“. Wem die Grundübung zu diesen Meridianen schwerfällt, kann grundsätzlich diese Übung durchführen. Für diese Übung stehen Sie mit den Füßen etwas mehr als schulterbreit auseinander und umfassen mit der Hand die jeweils gegenüberliegende Schulter. Um festzustellen, welcher Arm über dem anderen liegen soll, probieren Sie genauso wie in den Grundübungen beide Haltungen aus, um die angenehmere herauszufinden, mit der Sie dann beginnen. Greifen Sie dann soweit wie möglich mit den Händen nach hinten. Der Oberkörper neigt sich leicht nach vorne und der Kopf folgt. Stellen Sie sich die ganze obere Körperhälfte als Kopf des Bären vor und wiegen Sie ihn von einer Seite zu anderen. Beginnen Sie die Seite zu dehnen, deren Arm oben liegt, indem Sie sich soweit wie möglich in die andere Richtung wenden. Sie müssen bis zu dem Punkt drehen, an dem sich die Ferse des gegenüberliegenden Beines vom Boden zu heben beginnt. Schwingen Sie von einer Seite zur anderen.

Übung für den Leber- und Gallenblasenmeridian – Holzelement

Bei dieser Übung stehen Sie gerade aufgerichtet mit den Füßen zusammen und heben bei der Einatmung beide Arme über den Kopf. Bei der Ausatmung lehnen Sie sich auf eine Körperseite und bleiben dort mehrere Atemzüge. Dann wechseln Sie zur anderen Körperseite. Wieder beginnen Sie mit jener Körperseite, wo die Dehnung leichter fällt.

Als zweite Übung können Sie die seitliche Dehnung verstärken, indem Sie eine Position wie auf dem Bild einnehmen. Die Position der Beine ist eine leichte Grätsche, einen Arm legen Sie über den Kopf in Richtung andere Körperseite zu der Sie sich hinbeugen. Der zweite Arm liegt am Oberschenkel an der Seite und kann in der Imagination in Richtung Sprunggelenk ziehen. Beginnen Sie auch hier wieder mit der bequemeren Seite, halten Sie die Position sanft für einige Atemzüge und kehren Sie mit einer Einatmung in eine aufrechte Standposition zurück.

Gleichmut in der Krise -2

Online – Einführungskurs in die Achtsamkeitsmeditation

Unter „Normalbedingungen“ haben wir es mit Leistungsdruck in der Arbeit, offenen Erledigungen und Rechnungen, vielleicht Unstimmigkeiten in der Familie und anderen Belastungen zu tun und es fällt uns manchmal schwer, Gleichmut in krisenhaften Situationen zu bewahren.

Nun kommt die Covid-19 Krise dazu. Viele machen sich Sorgen um ihre Gesundheit oder der nahestehender Menschen. Wer grundsätzlich dazu tendiert, schwer abschalten zu können, wird es jetzt vielleicht noch schwerer haben, andere fangen vielleicht jetzt an zu grübeln. Vor allem jene von uns, die nicht arbeiten dürfen und aufgrund der Ausgangsbeschränkung zuhause sitzen müssen. Jetzt wäre es schön, einmal etwas Abstand zu gewinnen von der eigenen Gedankenwelt, die Sorgen loslassen zu können. Achtsamkeitsmeditation kann hier eine höchst wirkungsvolle Methode sein.

Achtsamkeitsmeditation – Gleichmut in der Krise generieren

In dieser Woche haben mehr als 100.000 Menschen in Österreich ihren Job verloren und sind nun von den Zahlungen des AMS abhängig. Zehntausende wurden zur Kurzarbeit angemeldet. Über 300.000 Ein-Personen-Unternehmen – viele davon mit einem Ausfall von 100% und gänzlich ohne Einkommen – sind im Ungewissen, wie der Krisenfond der Regierung aussehen wird.

Aus diesem Grund wird dieser 4teilige Kurs auf Basis freiwilligen Gebens stattfinden. Wer nichts oder wenig geben kann, ist willkommen. Wer sich in der priveligierten Situation befindet, einen sicheren Job zu haben, kann großzügiger geben. Was mit dem freiwilligen Geben auch angeregt werden soll, ist eine Auseinandersetzung mit den Prioritäten im eigenen Leben. Und eben diese Prioritäten kommen derzeit in Bewegung. Was ist wirklich wichtig?

Inhalte der 4 Abende:

  • Einführung in die Achtsamkeitsmeditation, Achtsamkeit und Körperpräsenz im Sitzen, Stehen und Gehen
  • Umgang mit Gefühlen und Gedanken in der Mediation und im Alltag
  • Umgang mit Hindernissen in der Meditation; Achtsamkeit und Mitgefühl: wie sie sich ergänzen und wie sie sich stärken
  • die Achtsamkeitspraxis in den Alltag integrieren und stabilisieren
  • gemeinsames Praktizieren der Achtsamkeitsübungen
  • Motivation für die Übungspraxis zuhause

Bitte nehmen Sie nach Möglichkeit an allen 4 Abenden teil!

Hier können Sie sich in das Thema einlesen!

Termine:

Freitag 27. März , Dienstag 31. März, Samstag 4. April, Mittwoch 8. April, jeweils von 19 bis 21 Uhr

Online über ZOOM. Zugang kostenlos über Ihren Browser. Die Zugangsdaten zum virtuellen Meditationsraum erhalten Sie nach Anmeldung!

Kosten: Achtsamkeitspraxis des freien Gebens

Sie haben die Möglichkeit über PayPal an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder per Banküberweisung das freie Geben zu praktizieren.

Anmeldung: meditation@shiatsu-im-raum.at

Fragen? Kontaktieren Sie mich per Email

Zu meiner Person


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Gleichmut in der Krise -1

Die Welt befindet sich in einer Ausnahmesituation! Die meisten von uns sind Sicherheit, Wohlstand, Berechenbarkeit gewohnt. All das wird derzeit erschüttert. Wir sind verunsichert was die eigene Gesundheit und die unserer Lieben betrifft, für viele ist die materielle Sicherheit massiv erschüttert, unser Wohlstand ist bedroht mit der eventuellen Furcht, dass es nie wieder so wird wie es war. Und unser Gefühl, dass es Berechenbarkeit gibt, ist vielfach einem Gefühl des Ausgeliefertseins gewichen. Jetzt gilt es, Gleichmut in der Krise zu entwickeln!

Meine Shiatsu-Praxis ist – wie so viele Geschäfte und andere gewohnte Orte – von der behördlichen Schließung betroffen, was auch tiefen Sinn macht. Ich möchte Ihnen daher für die Dauer dieser Krise Unterstützung anbieten. Es gibt im Internet sehr viele interessante Artikel zu lesen. Ich möchte Ihnen einfache, praktische Übungen anbieten, mehrmals die Woche, so lange die Krise dauert!

Eine Krise, eine Erschütterung, bringt Disbalance mit sich. Wir leiden unter Stress, mehr oder weniger bewusst und darunter leidet auch unser Körper – nämlich wenn der Stress anhaltend ist und sich vielleicht noch steigert. Es ist gerade jetzt äußerst wichtig, in Balance zu bleiben oder wieder zu kommen, auch um das Immunsystem nicht durch Stress zu schwächen.

Das innere Lächeln – Gleichmut in der Krise generieren

Ganz wichtig in krisenhaften Situationen ist es, den Humor nicht zu verlieren. Wir können aber auch unsere Organe durch Übung des inneren Lächelns unterstützen.

Die taoistischen Meister im alten China übten das Lächeln für sich selbst, weil sie die Kraft der lächelnden Energie erkannten und um ihr Chi in Bewegung zu setzen. Sich selbst zuzulächeln hat eine heilsame Wirkung, so als ob man in Liebe baden würde, wenn man diese Übung regelmäßig macht. Dieses innere Lächeln ist besonders wirksam gegen Stress, und daher für die Situation, in der wir uns befinden, äußerst geeignet.

Vorbereitung für das innere Lächeln:

  • nach dem Essen eine Stunde warten
  • sich einen ruhigen Ort suchen
  • möglichst bequeme Kleidung
  • sich an der Stuhlkante bequem auf den Sitzknochen setzen
  • Beine hüftbreit, Füße satt auf dem Boden
  • aufrechte Sitzposition, bequem, mit entspannten Schultern und leicht eingezognenem Kinn
  • Hände in den Schoß legen
  • Augen schließen und natürlich atmen
  • Zunge hinter die oberen Schneidezähne oder zum Gaumen legen, um den kleinen Energiekreislauf zu schließen

Die Übung des inneren Lächelns – Gleichmut in der Krise

In die Organe lächeln

  • die Stirn entspannen und sich vorstellen, einem lieben Menschen zu begegnen oder etwas Schönes zu erblicken. Die lächelnde Energie in den Augen sammeln.
  • die lächelnde Energie in die Stirnmitte zwischen die Augenbrauen fließen lassen, dann in Nase und Wangen, Mund
  • lächeln Sie in Nacken und Hals, dort wo sich häufig Spannungen festsetzen
  • lächeln Sie in Ihre Kehle in den Bereich von Schilddrüse und Nebenschilddrüse und lassen Sie das Lächeln nach unten in die Thymusdrüse fließen.
  • lassen Sie die lächelnde Energie in Ihr Herz strömen, dem Sitz von Liebe, Mitgefühl und Freude
  • leiten Sie das Lächeln und die freudige Energie aus dem Herzen in die Lungen und lächeln Sie in jedes Lungenbläschen
  • lächeln Sie in die Leber, auf der rechten Seite unter dem Brustkorb
  • lenken Sie die lächelnde Energie in Ihre Nieren, die sich am Rücken unterhalb der Rippenb befinden, rechts und links der Wirbelsäule
  • lächeln Sie tief in Milz und Bauchspeicheldrüse und spüren Sie dort allen verborgenen Sorgen nach. Die Bauchspeicheldrüse liegt in der Bauchmitte über der Hüfte zur linken Seite hin. Die Milz befindet sich auf der linken Seite unterhalb des Brustkorbes.
  • lächeln Sie in Ihre Sexualorgane
  • kehren Sie zurück zu Ihren Augen und lächeln Sie nun zügig nocheinmal durch alle Organe und Drüsen und schauen Sie auf verbliebene Spannungen, in die Sie so lange hineinlächeln, bis sie sich auflösen.

In das Verdauungssystem lächeln

  • beginnen Sie wieder bei den Augen, lächeln Sie in die Augen und lassen Sie das Lächeln zum Mund fließen. Schlucken Sie den Speichel mit einem deutlichen Schluckgeräusch hinunter und folgen Sie ihm mit dem Lächeln durch die Speiseröhre zum Magen, der sich auf der linken Seite vorne unter dem Rippenbogen befindet.
  • lächeln Sie in den Dünndarm, Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm. Der Dünndarm liegt in der Mitte um den Nabel herum.
  • Lächeln Sie in den Dickdarm, der auf der rechten Körperseite vom Hüftknochen aus aufsteigt, unter dem Rippenbogen quer verläuft und links wieder absteigt in die Sigmaschleife, in den Mastdarm und in den After.
  • lenken Sie die lächelnde Energie etwas nach vorne in die Harnblase
  • lächeln Sie wieder in die Augen und von dort zügig durch das Verdauungssastem. Lokalisieren Sie Spannungen und lösen Sie diese mit einem Lächeln auf.

In Gehirn und Wirbelsäule lächeln

  • beginnen Sie wieder bei den Augen, lächeln Sie mit beiden Augen nach innen und sammeln Sie die Energie des Lächelns im Dritten Auge
  • lenken Sie das Lächeln zur Hypophyse, zum Thalamus, lächeln Sie in die Zirbeldrüse
  • bringen Sie den lächelnden Blcik nach oben in die linke Gehirnhälfte, in die rechte Gehirnhälfte, bewegen Sie das Lächeln zwischen den Gehirnhälften und ins Kleinhirn
  • lächeln Sie ins Mittelhirn und von dort über das verlängerte Rückenmark in das verlängerte Rückenmark und in die Wirbelsäule hinunter, durch alle Wirbel
  • von unten gehen Sie zurück zu den Augen und lächeln Sie noch einmal durch Gehirn und Wirbelsäule bis sich der ganze Körper ganz entspannt

Wenn es Ihnen schwerfällt, die Organe und anatomischen Strukturen zu finden, suchen Sie im Internet nach Bildern, um eine bessere Vorstellung zu bekommen!

Bei Fragen schreiben Sie mir eine Nachricht via Email, SMS, Facebook Messenger oder WhatsApp


Weitere Hinweise:

KOSTENLOSES WEBINAR MIT DIEGO SANCHEZ (Uruguay)
ERDUNG – UND DIE ENERGETISCHE DYNAMIK DES ZUHAUSE BLEIBENS

Diego Sanchez ist Referent an der International Academy for Hara Shiatsu und kommt regelmäßig nach Wien. Anläßlich der aktuellen schwierigen Situation hat sich Diego bereit erklärt, ein kostenloses Webinar zum Thema Erdung für uns zu halten.

Es ist offen für alle. Ob mit oder ohne Shiatsu Hintergrund. Ein gute Erdung hilft uns, auch schwierige Situationen durchzustehen und den richtigen Umgang mit unseren Gefühlen zu finden.

Das Webinar findet am Sonntag, den 22.03. um 19.00 MEZ statt. Die Kursprache ist englisch.

Bitte teilen und verteilen: Erdung ist zur Zeit von großer Bedeutung für uns alle!
 Anmeldelink


Shiatsu online? Ja, auf zusammen-leiwand.at

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Screenshot der Buchungsseite
Gleichmut in der Krise

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Shiatsu wirkt – und wie!? – Teil 2

Im 2. Teil der Serie „Shiatsu wirkt – und wie?!“ möchte ich den Versuch unternehmen, auf die Frage Was ist Shiatsu überhaupt? einen Überblick zu geben.

Was ist Shiatsu?

Shiatsu ist eine recht junge Kunst mit sehr alten Wurzeln. In der etwa 100jährigen Geschichte von Shiatsu haben sich alte Techniken wie das japanische Anma, Akupressur und moderne westliche Methoden vor dem Hintergrund der Jahrtausende alten Traditionellen Chinesischen Medizin als physiologischer Grundlage zu einem Ganzen zusammengefügt. Und dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, da Shiatsu an sich ein Prozess ist. Die Methode entwickelt sich ständig weiter und verändert sich.

Verschiedene Stile im Shiatsu

Tokujiro Namikoshi hat einen Shiatsu-Stil in Japan begründet,  den er nach dem 2. Weltkrieg in die USA gebracht hat. Dieser Stil ist heute noch der vorrangige Stil in Japan. In den 1970er Jahren hat Shizuto Masunaga einen neuen Stil entwickelt, der weniger mit den Akupunkturpunkten (Tsubos in japanisch) arbeitet und  vielmehr mit den Meridianverläufen in ihrer Gesamtheit. Auch er hat seinen Stil in die USA gebracht und die meisten der heute international bekannten Shiats-Lehrer lernten bei ihm. Auch mein Lehrer, Tomas Nelissen, hat in Japan bei Masunaga gelernt und dort mit ihm gearbeitet. Masunaga nannte seine Methode Zen-Shiatsu.

Zen – Shiatsu

Masunaga führte die bekannten Shiatsu-Techniken mit der Meridian-Lehre und psychologischen Betrachtungen zusammen. Zen betont dabei den meditativen Charakter dieses Stiles, die Achtsamkeit und die Absichtslosigkeit der Berührung. Das Zen-Shiatsu Masunagas arbeitet dabei mehr als andere Stile mit den Energieströmen in unserem Körper – den Meridianen – deren Behandlung seit tausenden von Jahren die Grundlage von Akupunktur und Akupressur ist.

Meridiane

An der Oberfläche und in der Tiefe unseres Körpers bilden die Meridiane ein weit verzweigtes Netz von Energiekanälen, welche die Lebensenergie Ki (japanisch) zu allen seinen Teilen und Organen führen. An der Oberfläche sind diese Kanäle für die Hände direkt erreichbar, was die Gundlage für Shiatsu bildet. Diese Kanäle stehen im Vordergrund sowohl des Zen-Shiatsu von Masunaga wie auch des Hara – Shiatsu von Tomas Nelissen, wie ich es in meiner Grundausbildung lernen durfte. Die auf den Meridianen gelegenen Tsubos oder Meridianpunkte spielen eine untergeordnete Rolle und werden ergänzend eingesetzt.

Ziel der Arbeit mit Shiatsu ist es,

den Fluß der Lebensenergie Ki zu unterstützen. Der Fluss der Lebenskraft in den Meridianen ist Ausdruck des Flusses der Lebensenergie in uns. Ist dieser Fluß ein ungehinderter Strom, dann erleben wir seelisches, geistiges und körperliches Wohlergehen. Blockaden dieses Stromes entstehen,  wenn wir Teilen unseres Herz-Geistes oder unseres Körpers  keine Aufmerksamkeit schenken, wenn wir uns dieses Flusses verschließen. Der Strom stagniert und auch unsere Weiterentwicklung stagniert auf den unterschiedlichen oder gar auf allen Ebenen. 

Wenn das Ki stagniert

Stagnationen im Ki- Fluss sind ganz normal und sind nicht gleich mit Krankheit gleichzusetzen. Jeder von uns hat sein ganz individuelles Stagnationsmuster, welches man als Ausdruck unserer Persönlichkeit ansehen kann. Krankheit setzt dort an, wo Stagnation und Imbalance bereits vorhanden sind. Die Art wie ich lebe, denke und fühle ist Ausdruck meiner Muster und bildet gleichzeitig diese Muster, verfestigt sie oder weicht sie auf, je nachdem ob ich daran festhalte oder sie auflöse.

Hier setzt Shiatsu an – dort wo die Lebensenergie Ki stagniert, blockiert, vielleicht resigniert.

Wenn im Shiatsu körperlicher Schmerz auftritt, dann ist dieser immer auch Ausdruck eines seelischen Schmerzes. Dieser Schmerz weist uns auf etwas hin, wo wir schon länger nicht hingesehen haben, wo wir das Ki in unserem Erleben angehalten haben. Die Freisetzung des Energiestromes im Shiatsu bedeutet immer einen Entwicklungsschritt in Richtung Ganzwerdung oder Heilwerdung in dem Sinne. Shiatsu ist besonders wertvoll, wenn wir gesund sind, um die Gesundheit, die Balance und den Energiefluß aufrecht zu erhalten. Wie im ersten Teil der Serie im Überblick über die Studien bereits aufgezeigt, kann Shiatsu aber auch bei Erkrankungen unterstützend wirken. Darüber werde ich im Einzelnen dann in späteren Artikeln eingehen.

Hara – Shiatsu

Hara – Shiatsu ist wie bereits erwähnt jener Stil, den ich in meiner Shiatsu – Grundausbildung lernen durfte und den ich hoch schätze. Hara Shiatsu verbindet medizinische Ansätze, östliche Philosophie und moderne Coaching-Ansätze (auch zu diesen Themen wird es eigene Blogartikel geben). Als Grundlage gilt: Krankheiten und persönliche Problemstellungen sind Zustände. Jeder Zustand kann sich verändern, wenn die Bedingungen dafür geschaffen werden. Hara Shiatsu ist ein ganzheitlicher Ansatz, der neben Shiatsu-Behandlungen auch Ernährung, Körper- und Entspannungsübungen umfasst. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, Gesundheit und Vitalität werden gefördert. 

Doch was genau bedeutet Hara?

Der Begriff Hara wird im japanischen Alltagsverständnis üblicherweise mit Bauch übersetzt und meint den Körperbereich vom Magen bis einschließlich Unterleib. Im Hara – Shiatsu wird das Hara selbst enger definiert: „Das Hara befindet sich ungefähr drei Zentimeter unterhalb des Nabels.“ Aber, und das ist klassisch für fernöstliche Sichtweisen, gleichzeitig auch viel weiter: „Unsere Kraft und Lebensenergie haben ihren Ursprung im Hara. Das Hara kann für uns eine Quelle sein, um unsere schöpferische Kraft zu entfalten.

Die entscheidende Frage ist: Haben wir unsere Mitte bereits gefunden?

Oder haben wir unsere Mitte bereits verloren? Ohne Mitte stehen wir „neben uns“, sind nicht wirklich der Kapitän auf unserem Schiff, lassen uns vom Leben treiben, ohne dieses aktiv zu gestalten. Nur aus unserer Mitte heraus können wir die volle Verantwortung für alle Aspekte unseres Seins übernehmen. Das ist die Idee von Hara Shiatsu.“Hara ist also die Mitte und in der Mitte oder im Mittelpunkt von Shiatsu steht der Mensch mit seinem Potential und seinen Bedürfnissen: körperlich, geistig und emotional. Wenn diese Bereiche in ihrem Kern erfasst und zu einem Ganzen zusammengeführt werden, dann fühlen wir uns wohl in unserem Leben. Das ist das Ziel von Shiatsu.

Shiatsu ist Meditation

Wenn ich mit Shiatsu arbeite, so ist der Fokus auf der Stimulierung des Ki. Die meisten Techniken beruhen darauf, dass ich mit dem Handballen oder dem Daumen an einer Stelle des Körpers einsinke und dann dem Meridianverlauf folgend auf einer nächsten Stelle usw. Dieses Einsinken und Halten erzeugt einen Druck, der sich aus meinem Körpergewicht je nach Dosierung, aus meiner Ausatmung und einem mentalen Fokus zusammensetzt. Daraus ergibt sich die besondere Qualität der Berührung, die absichtslos stattfindet. Die Berührung geschieht also ohne Anstrengung.

Als Shiatsu-Praktiker bin ich absichtslos und offen, ich suche nichts, sondern lausche dem was such zeigt.

Ich verändere nicht, sondern öffne und halte einen Raum, in dem Veränderung stattfinden kann. Ich bin Spiegel, der reflektiert, was da ist, ohne zu bewerten. So wird Shiatsu zur Meditation,  sowohl für mich als Shiatsu-Praktiker als auch für die empfangende Person. Es kann sich in der Behandlung eine tiefe Ruhe einstellen, die für die Wirksamkeit mindestens ebenso wichtig ist, wie die Arbeit mit dem Meridian oder dem Einsatz der richtigen Technik. In Shiatsu treten zwei Menschen in Beziehung, geschützt durch die Absichtslosigkeit der gebenden Person. Wir können von Kommunikation über den Körper sprechen, ich nenne das gerne Gespräch über den Körper. Als Shiatsu-Praktiker arbeite ich nicht nach einem festen Schema, es gibt keine starren Abläufe. Ich hin offen und höre zu, nehme die Sprache des Körpers wahr, die Reaktion auf meine Behandlung und passe mich an – Moment für Moment, damit die Begegnung fließend wird und bleibt.


Weitere Informationen folgen im nächsten Artikel bzw. können HIER nachgelesen werden.

Quellen:

Achtsamkeitsmeditation – Teil 2

Achtsamkeit auf den Körper

HIER können Sie sich diesen Artikel anhören!

Traditionell wird Achtsamkeit in formaler Meditation in 4 Bereichen entwickelt und geübt:

  • Achtsamkeit auf den Körper
  • Achtsamkeit auf die Gefühlstönungen
  • Achtsamkeit auf die Gedanken und Geisteszustände
  • Achtsamkeit auf geistige Prozesse

Achtsamkeit auf den Körper ist eine gute Grundlage für alle Lebenssituationen, da sie als Ruhepol dienen kann. Eine Wirkung von angewandter Achtsamkeit ist die Entwicklung und Pflege von Ruhe. Der Körper kann damit von Stress und Anspannung entlastet werden, die er aus dem Alltag ansammelt. Körper und Geist sind nicht getrennt von einander. Ein entspannter Körper unterstütz Klarheit und Ruhe in Geist und Herz. Wenn der Körper müde oder träge ist, ist auch der Geist dumpf.

Veranstaltungshinweis

Ab 12. September 2019 findet ein Einführungskurs über 4 Abende in die Achtsamkeitsmeditation in der Theravadaschule am Fleischmarkt in 1010 Wien statt, den ich leiten werden, statt. Weitere Infos HIER Anmeldung unter harald.reiter@shiatsu-im-raum.at

Im Körper sein

Wenn sich der Körper in einem ausgewogenen Zustand befindet, fühlen wir uns gut. Wir können unsere Meditation darauf ausrichten, das zu unterstützen. Wir werden uns dadurch belebt und gleichzeitig entspannt in Körper und Geist fühlen, die Energie wird steigen, aber nicht aufgeregt sein. Wenn wir die Aufmerksamkeit auf den Körper sammeln, dann werden wir im Körper ruhen. Die Geschehnisse in unserem Leben werden uns nicht so leicht ins Schwanken bringen, wir werden weniger grübeln und uns wenigner Sorgen machen und mehr Klarheit und Stabilität haben, Entscheidungen werden leichter fallen.

Achtsamkeit auf den Körper wird in formaler Meditation eingeübt. Später können wir sie in den Alltag mitnehmen. Wenn wir uns achtsam auf den Körper ausrichten, dann spüren wir was gerade vor sich geht. Wir nehmen den Körper, seine Energien und Empfindungen wahr. Wir bekommen ein Gefühl dafür, was gerade präsent ist.

Haltung

Innere und äußere Haltung sind von großer Bedeutung für die Entwicklung von Achtsamkeit. Eine körperlich aufrechte und gleichzeitig entspannte Haltung unterstützt den Geist, eben diese Haltung auch einzunehmen – wach und interessiert und zugleich entspannt. Im Körper können sich Blockaden und Spannungen lösen. Dabei geht es nicht darum, dass die Haltung gut aussieht. Sie soll vielmehr den Energiefluss im Körper unterstützen. Das geschieht auch durch eine stetige Beruhigung des Körpers durch eine andauernde und einfühlsame Einstellung. Die Geduld, die wir dafür brauchen, ist bereits eine Art, den Geist zu entfalten. Statt uns zu zwingen, gerade und aufgerichtet zu sitzen, üben wir uns in einer Haltung der Fürsorglichkeit unserem Körper gegenüber. Wir entwickeln dadurch eine sanfte Aufmerksamkeit und können uns so klar ausrichten und entspannen.

Bemühung

Die Entwicklung von Achtsamkeit braucht ein gewisses Maß an Bemühung. Wir üben uns darin, die Aufmerksamkeit gegenwärtig auf das zu halten, was da ist. Der sitzende Körper kann im Gewahrsein gehalten werden oder die Achtsamkeit kann auf den Atem gerichtet werden. Wir wollen kontinuierlich gegenwärtig sein, ohne uns zu verkrampfen, ohne etwas verändern zu wollen. Wir sind einfach präsent mit dem, was ist und bedienen uns dabei einer sanften Beharrlichkeit.

Körper und Geist sind verbunden

Die Achtsamkeit auf den Körper unterstützt einen klaren und ruhigen Geist und umgekehrt. Wir kommen als Ganzes in eine ruhige Balance. Wir erkennen das, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit durch den Körper scannen. Da sind unterschiedlichste Wahrnehmungen im Körper, die unseren Geist beeinflussen. Ist da Anspannung oder Irritation oder Schmerz, so wird der ungeübte Geist mit eben diesen Erscheinungen reagieren. Wenn wir aber nur mit dem sind, was ist, so können wir das Geschehen beobachten und lernen, dass wir eine Wahl haben, wie wir auf äußere Einflüsse, auch körperliche, reagieren.

Formale Achtsamkeitsmeditation

Wir beginnen mit dem Üben in einem geschützen Rahmen: einem ruhigen Ort, zu einer Zeit, wo wir ungestört sind. Wir sitzen auf einem Kissen oder einem Stuhl , damit der Körper sich entspannt niederlassen kann. Später können wir auch im Stehen und Gehen sowie im Liegen meditieren. Zu Beginn ist die Anleitung durch einen Lehrer hilfreich, um Klarheit zu haben und auch Fragen stellen zu können.

Einführungskurs in die Achtsamkeitsmeditation

Ab 12. September 2019 findet ein Einführungskurs über 4 Abende in die Achtsamkeitsmeditation in der Theravadaschule am Fleischmarkt in 1010 Wien statt, den ich leiten werde, statt. Weitere Infos HIER Anmeldung unter harald.reiter@shiatsu-im-raum.at

Quellen:

Achtsamkeitsmeditation – Teil 1

HIER können Sie sich diesen Artikel anhören!

Für mich ist meine Tätigkeit sowohl als Shiatsu-Praktiker wie auch als Coach und Berater nicht nur eng mit Achtsamkeitsmeditation verbunden, sie ist eine Form der Achtsamkeitsmeditation. Warum und wie das stattfindet, und vor allem, welcher Sinn sich daraus ergibt, soll hier in diesem Artikel kurz skizziert werde.

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist heute in aller Munde,  sogar in der U- Bahn in Wien werden wir aufgefordert, achtsam zu sein und den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig nicht zu übersehen. „Achtsamkeit ist die Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit auf ein Objekt oder eine Tätigkeit gegenwärtig zu halten“ ist eine Definition, die mir den Kern sehr gut zu treffen scheint. Achtsamkeit ist dabei nicht mit Konzentration gleichzusetzen. Konzentration beschreibt einen sehr fokussierten Geisteszustand. Achtsamkeit hingegen zeichnet sich durch eine Breite und Weite des Gewahrseins aus, sie ist eine beobachtende Haltung auf einer Metaebene. Studien belegen, dass Achtsamkeit und Konzentration unterschiedliche Hirnareale aktivieren.


Achtsamkeit als eine sehr alte Methode


Die Übung von Achtsamkeit findet sich bereits in Lehrreden des zum Buddha erwachten Gautama Siddharta vor rund 2500 Jahren. Dort wird die systematische Entwicklung von Achtsamkeit als Satipatthana –Methode bezeichnet, die der Überlieferung nach bereits von einem werdenden Buddha der Vorzeit, dem Bodhisatta Vipassi praktiziert wurde. Gautama Siddharta hat diese in Vergessenheit geratene Übung wiederentdeckt. Die Übung der Achtsamkeit ist somit eine sehr alte Methode. Im frühen Buddhismus wird die Satipatthanamethode als Achtsamkeit auf den Körper, die Gefühle, den Geist und die dhammas (=alle Phänomene, die nicht in die 3 anderen Kategorien passen) geübt. Der Sinn und das Ziel ist kein geringeres als das vollständige Erwachen, weitläufig als Erleuchtung bekannt.

Veranstaltungshinweis

Ab 12. September findet ein Einführungskurs über 4 Abende in die Achtsamkeitsmeditation in der Theravadaschule am Fleischmarkt in 1010 Wien statt, den ich leiten werden, statt. Weitere Infos HIER

MBSR – eine moderne Anwendung von Achtsamkeit


Jon Kabat-Zinn ist Gründer der Stress Reduction Clinic (1979) und hat die Methode MBSR entwickelt. „Das Programm der Stressklinik basiert auf dem systematischen Training der Achtsamkeit, einer Form der Meditation, die in den buddhistischen Traditionen Asiens entwickelt wurde“. Er wurde  international bekannt durch den Einsatz der Achtsamkeitsmeditation als Hilfe für seine Patienten im Umgang mit Stress und chronischen Schmerzen. Seit seinem Bestehen hat die Methode MBSR hunderttausenden von Menschen geholfen, besser mit Stress, Schmerz und chronischen Krankheiten umzugehen. MBSR ist mittlerweile auch in Europa weit verbreitet und spezielle 8Wochenkurse werden vor allem außerhalb des stationären Settings angeboten. Mittlerweile werden Achtsamkeitstrainings auch in Firmen und Einrichtungen immer beliebter und zeigen eine positive Wirkung – sofern Achtsamkeit praktiziert wird. Achtsamkeit können wir nicht erlernen in dem Sinne, dass wir sie dann besitzen. Achtsamkeit muss geübt und gepflegt werden, weil wir sie sonst wieder verlieren. Das Herzstück in der Schulung von Achtsamkeit ist die Entwicklung von Geistesgegenwart und Bewusstheit. Wenn wir uns  auf die Tatsache besinnen, dass unser Erleben immer aus dem besteht, was „gegenwärtig“ ist, wird es offensichtlich, dass die Qualität unseres (Er)-Lebens eng verknüpft ist mit der Qualität unserer Aufmerksamkeit, die wir diesem Erleben in der Gegenwart geben. Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, tief ins eigene Innere zu schauen und uns selbst, d.h. unsere Erfahrung zu erforschen.


Achtsamkeitsmeditation 


Die Übung von Achtsamkeit wird Achtsamkeitsmeditation genannt. Mediation ist ein Begriff, der mittlerweile häufig und in verschiedenen Kontexten verwendet wird und somit recht unklar geworden ist. Man kann alle möglichen Ideen davon haben, was Meditation ist  — es gibt diesbezüglich  eine weit gefächerte Vielfalt von Erfahrungen  und  Einflüssen.  Wir  haben  vielleicht  die  Vorstellung, dass es in der Meditation darum geht, Einsicht in frühere Leben zu gewinnen oder die Gedanken anderer Menschen lesen zu können,  den Geist in irgend einen  glücklichen  Zustand zu  versetzen oder in einer  wunderbaren  esoterischen Sphäre zu verweilen, während wir eine Pause von unserem geschäftigen Leben machen und ähnliches mehr. Vielleicht  haben wir die Idee, dass wir mit Meditation abnehmen werden  oder viel Geld verdienen,  dass sie uns Heilkräfte vermitteln kann oder uns zumindest in einen über alle Maßen interessanten und  anziehenden  Menschen  verwandeln wird. Wir sehen das  Wort  Meditation  in Büchern  und Zeitschriften. Wir hören,  wie man in Fernseh-Talk-Shows darüber  spricht und diskutiert. Kein Wunder, wenn sich Verwirrung darüber einstellt, wie und  warum man meditiert. In der klassischen Achtsamkeitsmeditation geht es nicht um solche Effekte. 


Echtes Glück finden


Was ich hier mit Meditation meine: Meditation ist ein Geistestraining, welches hilft, die notwendigen Stärken und Fähigkeiten zu entwickeln, die man zur Lösung seiner eigenen Probleme benötigt. So wie es für die verschiedenen körperlichen Krankheiten unterschiedliche Heilmittel gibt, bieten sich für die verschiedenen Probleme des Geistes entsprechende Meditationsformen an. Achtsamkeitsmeditation dient dazu, die fundamentalsten Probleme des Geistes zu lösen: die Arten von Stress und Leiden, welche durch unsere eigenen Gedanken und Handlungen hervorgerufen werden. Wir streben im Grunde ständig nach Glück und dennoch schafft es unser Geist immer wieder, uns durch geistigen Schmerz herunterzuziehen.  Verantwortlich für diesen Schmerz ist unsere falsche Suche nach Glück:  falsche oder einfach ungeschickte Methoden, falsche oder wirre Ziele oder Vorstellungen vom Glück. Wenn wir es schaffen, die Gründe für dieses geistige Verhalten zu enthüllen, dann können wir leichter aus diesem aussteigen. Durch dieses Aussteigen eröffnet uns die Meditation die Möglichkeit, wahres Glück zu erfahren, ein Glüc k, dem wir vertrauen können und das sich nie verändern  oder uns im Stich lassen wird.
Echtes Glück ist also möglich, im Hier und Jetzt, und wir können es durch eigenes Üben erreichen. Wir müssen uns nicht mit einem oberflächlichen Glück oder Vergnügungen zufrieden geben, die uns ohnehin wieder verlassen. Das Leben hat mehr zu bieten, als vorübergehendes Glück. Wir müssen unser Glück auch nicht auf andere Personen aufbauen oder auf Kräfte die außerhalb  in uns selbst liegen.
Wir können unserem Geist beibringen, ein vollkommen verlässliches Glück zu finden, ohne uns selbst oder irgend jemand anderem zu schaden.

Ab 12. September findet ein Einführungskurs über 4 Abende in die Achtsamkeitsmeditation in der Theravadaschule am Fleischmarkt in 1010 Wien statt, den ich leiten werden, statt. Weitere Infos HIER

Harald Reiter, Lehrender an der Theravadaschule Wien ( Achtsamkeitsmeditation, Einsichtsdialog)


Quellen:

  • Ajahn Amaro, “ Den fehlenden Frieden finden“, 2016
  • Ajahn Sucitto, „Mediation – Ein Weg des Erwachens“, 2016
  • Analayo Bhikkhu – „Der direkte Weg“, 2010
  • Reiter Harald, Abschlussarbeit Lehrgang Resilienz, „Achtsamkeit und Resilienz“, 2017
  • Thanissaro Bhikkhu, „Mit jedem Atemzug“ , 2015

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Weil mir das Thema Wechseljahre und Hitzewallungen in meiner Shiatsupraxis immer wieder begegnet, möchte ich hier einen interessanten Artikel von www.zentrum-der-gesundheit.de teilen, der auch links enthält. Möge er für viele hilfreich sein!

Wechseljahre und Hitzewallungen –  natürlich begegnen

Hitzewallungen zählen zu den häufigsten Symptomen, die während der Menopause auftreten können. Von den meisten Frauen werden sie als äußerst unangenehm empfunden, denn sie können sowohl eine intensive Hitze im Körper entwickeln als auch als Kältewelle durch den Körper fließen. Im Wechsel auftretend, wenn also dem intensiven Schweißausbruch der Kälteschauer folgt, sind sie für die Betroffene ganz besonders belastend. An diesen Schwankungen ist vorwiegend das endokrine (hormonproduzierende) System beteiligt. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle einige Maßnahmen aufzeigen, die Ihnen das Erleben der Wechseljahre erleichtern.

Wechseljahre und Hitzewallungen – die erste Phase der Menopause

Die Menopause gliedert sich in drei Abschnitte. Mit der Vor-Menopause beginnt eine langsame Veränderung des Hormonhaushaltes. Sie zeigt sich durch unregelmäßig auftretende und in ihrer Intensität sehr schwankende Blutungen, die zeitweilig auch ganz ausbleiben können und häufig von leichten Gefühlsschwankungen begleitet werden.

Die beginnende hormonelle Umstellung verändert bei einigen Frauen auch das emotionale Empfinden. So kommt es nicht selten vor, dass Frauen in dieser Phase ihr Leben neu überdenken und manchmal sogar komplett umkrempeln.

Wechseljahre und Hitzewallungen -der zweite Abschnitt ist der intensivste

In der zweiten Phase bleibt der Eisprung anhaltend aus, da zu diesem Zeitpunkt alle Eizellen in den Eierstöcken aufgebraucht sind. Gleichzeitig nimmt die Östrogen- und Progesteronproduktion rasant ab. Es findet insgesamt ein hormonelles Ungleichgewicht statt, das großen Einfluss auf das physische und psychische Wohlbefinden nimmt.

Die Hormonschwankungen versetzen die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes in ein Wechselbad der Gefühle. In dieser Phase treten vermehrt starke und teilweise langanhaltende Hitzewallungen, Schlafstörungen sowie intensive Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen auf.

Wechseljahre und Hitzewallungen – Phase drei läutet das Ende der Menopause ein

Im dritten und letzten Abschnitt der Menopause hat sich der Körper an die veränderte Hormonsituation angepasst und die klimakterischen Beschwerden lassen allmählich nach.

Die Dauer der gesamten Menopause ist von verschiedenen Gegebenheiten abhängig und beträgt in der Regel zwischen 10 und 15 Jahren.

Wechseljahre und Hitzewallungen: Maßnahmen zur Reduzierung 

Sicher können die unangenehmen Begleiterscheinungen, unter denen viele Frauen während der Wechseljahre leiden, nicht immer gänzlich abgestellt werden. Es ist jedoch durchaus möglich, die Länge sowie die Intensität der Beschwerden auf natürlichem Weg deutlich zu verringern, so dass Betroffene weitaus besser mit der veränderten Situation zurechtkommen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Maßnahmen vor, von deren Umsetzung Sie ganz sicher profitieren werden.

Arbeiten Sie an Ihrer Einstellung

Bei den Wechseljahren handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine hormonelle Umstellungsphase im Leben einer Frau, die mehr oder weniger intensiv erfahren werden kann. Eine bejahende, optimistische Einstellung zu dieser Zeit ist sehr von Vorteil, da sie sich automatisch auch positiv auf das Befinden auswirkt.

Mit der richtigen Einstellung lassen sich die körperlichen Veränderungen der Menopause deutlich spürbar harmonisieren. Begrüßen Sie daher diesen neuen Lebensabschnitt und nutzen Sie ihn, um sich selbst ganz neu zu entdecken.

Vermeiden Sie Stress

Stressige Situationen sollten Sie tunlichst vermeiden, denn sie können die Hitzewallungen deutlich verstärken. Dies ist im Alltag jedoch oft nicht möglich. Daher ist es umso wichtiger, auf andere Weise dem Stress entgegenzuwirken. Hier eignen sich in erster Linie Entspannungsmethoden wie beispielsweise autogenes Training, Meditation, Yoga etc. Insbesondere das Hormon-Yoga ist eine spezielle Methode, die das endokrine Hormonsystem ausgleichen kann und somit unterschiedliche Wechseljahrsbeschwerden positiv beeinflusst.

Lernen Sie Schlafstörungen zu akzeptieren

Die Zeit der Menopause ist auch gleichzeitig häufig die Zeit des Grübelns. Die veränderte physische und psychische Situation stimmt viele Frauen nachdenklich und raubt ihnen manchmal auch den Schlaf. Bevor Sie nun stundenlag wach im Bett liegen, sollten Sie besser erst schlafen gehen, wenn Sie wirklich müde sind. Ein entspannendes Voll- oder Fußbad am Abend fördert die Müdigkeit.

Werden Sie schon nach kurzer Schlafzeit wieder wach und können nicht mehr einschlafen, so lesen Sie ein paar Seiten einer entspannenden Lektüre. Meist lässt die Müdigkeit dann nicht mehr lange auf sich warten. Auch natürliche Einschlafhilfen wie Baldrian- und Hopfenpräparate, Melisse, Passionsblume oder Orangenblüten sind empfehlenswert. Versuchen Sie jedoch nicht den Schlaf zu erzwingen, denn Sie erreichen dadurch meist das Gegenteil.

Bereiten Sie sich auf nächtliche Hitzewallungen vor

Besonders nachts werden viele Frauen von intensiven Schweißausbrüchen heimgesucht. Solange sich diese noch nicht reguliert haben, sollten Sie folgende Empfehlungen beherzigen:

Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut durch.

Die Raumtemperatur sollte zwischen 17°C und 18°C liegen.

Schlafen Sie zwischen zwei Bettlaken, die Sie ggf. schnell wechseln können, wenn sie verschwitzt sind.

Tragen Sie nachts T-Shirts aus Baumwolle und legen Sie sich 3 Wechsel-Shirts direkt ans Bett, damit Sie nicht aufstehen müssen, um sich umzuziehen.

Kommen Sie sportlich ins Schwitzen

Wenn Sie regelmäßig Sport treiben und dabei so richtig ins Schwitzen geraten, stehen die Chancen äußerst gut, dass die lästigen Hitzewallungen stark nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Wenn Sie sich bislang jedoch eher wenig sportlich gezeigt haben, sollten Sie die Sache unbedingt langsam angehen, damit Sie sich nicht gleich überfordern.

Auch von Saunagängen oder einem Dampfbad können Sie sehr profitieren. Und ganz nebenbei haben alle 3 Betätigungen (Sport, Sauna, Dampfbad) gleichzeitig auch sehr positive Auswirkungen auf Ihr Schlafverhalten.

Wenden Sie Wechselduschen an

Ihr Tag sollte mit einer Wechseldusche (warmes und kaltes Wasser im Wechsel) beginnen. Auch wechselnde Fußbäder am Abend können sehr hilfreich sein. Hierzu werden die Füße abwechselt in einer Wanne mit warmem Wasser und in einer Wanne mit kaltem Wasser gebadet. Über den Tag verteilt können Sie zusätzlich immer mal wieder abwechselnd einen warmen und kalten Wasserstrahl über die Oberarme laufen lassen. Generell sollte das Wechseldusch-Verfahren mit der kalten Anwendung beendet werden.

Versuchen Sie, auslösende Faktoren zu identifizieren

Einige Lebensmittel und Lebensmittelzusätze können den Körper veranlassen, eine erhöhte Stressreaktion in Gang zu setzen. Dies ist insbesondere bei jenen Frauen der Fall, die anfällig für Hitzewallungen sind. Zu den häufigsten Auslösern zählen Alkohol, Nikotin, Koffein, scharf gewürzte Speisen, Erdnüsse, verarbeitete Nahrungsmittel, pasteurisierte Milchprodukte und Schokolade.

Wenn Sie nicht erkennen können, welche Faktoren bei Ihnen die Hitzewallungen auslösen, empfiehlt es sich, ein Tagebuch anzulegen. Schreiben Sie alles nieder, was Sie essen oder trinken und welcher Art Stress Sie an jedem Tag ausgesetzt waren. Später können Sie in der Nachschau herausfinden, welche potentiell auslösenden Faktoren Ihnen vor den Hitzewallungen begegneten und diese Einflüsse gezielt ausschalten.

Eine Blanko-Vorlage für ein Ernährungstagebuch sowie ein Beispiel, wie ein solches ausgefüllt werden könnte, können Sie hier herunterladen: Ernährungstagebuch leer und Ernährungstagebuch Beispiel.

Entsäuern Sie Ihren Körper

Über die Blutung während der Periode kann sich der Körper einer Frau regelmäßig von vorhandenen Säuren befreien. Da ihm diese Möglichkeit von Beginn der Menopause an fehlt, versucht der Körper die Säuren über die Haut in Form von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen auszuscheiden. Daher ist es in dieser Lebensphase besonders wichtig, sich möglichst säurearm bzw. basenüberschüssig zu ernähren. Darüber hinaus ist eine intensive Entsäuerungskur sehr zu empfehlen. Sie werden schnell feststellen, dass die Reduzierung der Säuren im Körper eine gleichzeitige Abschwächung der Wechseljahrsbeschwerden mit sich bringt.

Wechseljahre und Hitzewallungen: Weitere natürliche Hilfen

Salbeitee lindert Hitzewallungen

Salbeitee während der Wechseljahre getrunken spendet Seelenfrieden, stärkt die Nerven und wirkt schweißhemmend. Um in den vollen Genuss der schweißhemmenden Wirkung zu kommen, sollten täglich 2 Tassen über den Tag verteilt schluckweise getrunken werden.

Alternativ zum Tee kann auch ein Extrakt in Kapselform oder als flüssige Tinktur eingenommen werden.

Rotklee lindert Hitzewallungen

Isoflavone sind sekundäre Pflanzenstoffe, die aufgrund ihres chemischen Aufbaus den Östrogenen sehr ähneln. Auch die Wirkung dieser Substanzen ist mit der des Östrogens vergleichbar. Eine besonders wirkungsvolle Zusammensetzung vier verschiedener Isoflavone scheint der Rotklee zu enthalten, weshalb er offenbar den im Umbruch befindlichen Hormonhaushalt der Frauen regulieren kann. Daher wird Rotklee oft als Nahrungsergänzung bei Hitzewallungen und anderen Wechseljahrsbeschwerden empfohlen.

Die Wissenschaft ist sich zwar nicht ganz einig darüber, ob Rotklee nun wirklich gegen Wechseljahrsbeschwerden hilft, doch einige Studien sowie verschiedene Berichte von Frauen bestätigen seine positiven Effekte gegen Hitzewallungen.

Granatapfel lindert Wechseljahrsbeschwerden

Die Kerne des Granatapfels enthalten ebenfalls so genannte Phytoöstrogene, welche offenbar dafür verantwortlich sind, dass Granatapfelkernöl vielen Frauen dabei helfen kann, ihre Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Während in wissenschaftlichen Studien der Effekt von Granatapfelkernöl gegen Hitzewallungen eher gering ausfiel, konnte eine deutliche Besserung des Schlafs durch Granatapfelkernöl festgestellt werden. Das Granatapfelkernöl ist auch als Nahrungsergänzung in Kapselform im Handel erhältlich.

Mexican Wild Yam lindert Hitzewallungen

Diese Wurzel hat es wirklich in sich. Sie zeigt aufgrund ihres einzigartigen Wirkstoffkomplexes eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen. In Bezug auf Wechseljahrsbeschwerden wirkt sie stark harmonisierend und ausgleichend. Daher ist häufig schon nach kurzer Einnahmezeit ein deutlicher Rückgang der Hitzewallungen spürbar. Auch im psychischen Bereich zeigt sie ihre auffallend angenehme, ausgleichende Wirkung.

Und noch eine sensationelle Fähigkeit sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden: Die Stoffe aus der Yams Wurzel können den Körper dabei unterstützen, die Knochendichte zu erhöhen. Wenn das keine ausreichenden Argumente sind, diese Wurzel in Form einer Nahrungsergänzung zu testen… 🙂

Wichtig: Achten Sie beim Kauf der MWY unbedingt darauf, die ganze Wurzel in gemahlener Form zu erhalten. Verwenden Sie keine Extrakte.

Fazit

Abgesehen von den körperlichen und psychischen Veränderungen, die in der Lebensmitte einer Frau häufig auftreten, macht die Menopause darauf aufmerksam, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Die Frau wird älter und somit auch reifer. Daher sollte sie lernen, die mit dieser Entwicklung einhergehenden Veränderungen freudvoll anzunehmen und auch die positiven Seiten, die diese Zeit ebenfalls mit sich bringt, zu erkennen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine ruhige, angenehme und erkenntnisreiche Menopause 🙂

Quellen u.a.:

Bommer S et al.,First time proof of sage’s tolerability and efficacy in menopausal women with hot flushes.“ Adv Ther. 2011 Jun;28(6):490-500. (Erster Nachweis über die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Salbei bei Frauen in den Wechseljahren mit Hitzewallungen.) [Quelle als PDF]

Barentsen R. „Red clover isoflavones and menopausal health.“ J Br Menopause Soc. 2004 Mar;10 Suppl 1:4-7. (Rotklee Isoflavone und Wechseljahresbeschwerden.) [Quelle als PDF]

Auerbach L et al.,Pomegranate seed oil in women with menopausal symptoms: a prospective randomized, placebo-controlled, double-blinded trial.“ Menopause. 2012 Apr;19(4):426-32. (Granatapfelkernöl bei Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden: eine prospektive randomisierte, placebo-kontrollierte, doppelblind Studie.) [Quelle als PDF]

Wu WH et al.,Estrogenic effect of yam ingestion in healthy postmenopausal women.“ J Am Coll Nutr. 2005 Aug;24(4):235-43. (Östrogene Wirkung von eingenommenem Yam bei gesunden postmenopausalen Frauen.) [Quelle als PDF]

Alcantara EH et al.,Diosgenin stimulates osteogenic activity by increasing bone matrix protein synthesis and bone-specific transcription factor Runx2 in osteoblastic MC3T3-E1 cells.“ J Nutr Biochem. 2011 Nov;22(11):1055-63. (Diosgenin stimuliert osteogene Aktivität durch die Erhöhung der Knochenmatrix-Proteinsynthese und des Knochen-spezifische Transkriptionsfaktors Runx2 in osteoblastischen MC3T3-E1-Zellen.) [Quelle als PDF]

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/hitzewallungen-ia.html?utm_source=nl&utm_medium=newsletter&utm_campaign=NL13063

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