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Shiatsu – Liebscher & Bracht – Coaching & Beratung – Meditation

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 10

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 10

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ein kritischer Blick

Sie haben jetzt in 9 Artikeln einen kleinen Einblick in die Methode und praktische Anwendung der Arbeit mit Schmerz im System Liebscher & Bracht bekommen. Heute möchte ich einen kritischen Blick auf die Methode werfen.

Wie bereits im ersten Artikel dieser Serie erwähnt, gibt es aus meiner Erfahrung keine “Wundermethode”. Auch die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht ist keine solche.

Aufgrund der Zertifizierung bin ich im System von Liebscher & Bracht “Schmerztherapeut” und damit auch auf der Therapeutenseite zu finden. Auf dieser Seite gibt es auch einen Zusatztext:

Ich arbeite in meiner Praxis auch mit Techniken der “Liebscher und Bracht Methode”. Ich behandele damit auftretende Wohlbefindlichkeitsstörungen wie beispielsweise Spannungsschmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Das ist keine Krankheitsbehandlung im medizinischen Sinne und ersetzt keinen Arztbesuch oder sonstige zur Diagnostik oder Behandlung von Krankheiten erforderlichen Maßnahmen. Eine Erfolgsgarantie oder ein Heilungsversprechen ist damit nicht verbunden. Wenn die Inhalte auf dieser Homepage fälschlicherweise den Eindruck erweckt haben, dass ein Erfolg garantiert ist, weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.

Was bedeutet das nun?

Aus dieser Aussage geht klar hervor, dass es sich bei der Liebscher & Bracht Therapie um keine medizinische Anwendung handelt und es daher auch kein Heilversprechen geben kann! Ich teile die Kritik mancher, dass das Marketing von Liebscher & Bracht anders verstanden werden kann und grenze mich von jedweder Suggestion in diese Richtung ab.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Hilfe zur Selbsthilfe!

Das Ziel der Methode ist, Schmerzleidende eine Möglichkeit zur Selbsthilfe zur Hand zu geben. Dadurch können Operationen in vielen Fällen unnötig werden. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass konservative Maßnahmen – die ähnlichen Grundprinzipien folgen wie die Methode nach Liebscher & Bracht – solche Erfolge erzielen können.

All diejenigen, bei denen die Dehn- und Bewegungsübungen sowie die Osteopressur tatsächlich keine Verbesserung der Schmerzen bewirken können, haben immer noch die Wahl, eine Operation machen zu lassen oder Schmerzmittel zu nehmen. Denn während eine Operation einen unumkehrbaren Eingriff in den Körper darstellt und Medikamente ihre Nebenwirkungen mit sich bringen, verhält sich das beim SchmerzFREI Training nach Liebscher & Bracht anders. Das gestehen auch Kritiker zu. In der Regel wird nach der ersten Anwendung klar, ob die Methode wirkt oder nicht.

Es sind nicht nur eine Reihe von KlientInnen, die die Wirksamkeit der Methode bestätigen. Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung auch eine Reihe von PhysiotherapeutInnen kennengelernt, die mit Liebscher & Bracht arbeiten. Aber wie bei jeder Methode braucht es eine gewisse Zeit und beharrliche Übungen, damit die Schmerzen nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft stark reduziert oder tatsächlich nicht mehr da sind und auch nicht zurück kommen. Eine komplette Schmerzfreiheit nach der ersten Anwendung ist manchmal möglich, aber wenn die KlientInnen nicht dranbleiben, wird sie nicht von langer Dauer sind.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ein schmerzfreies Leben für jeden!

Liebscher & Bracht spricht von der Vision “Ein schmerzfreies Leben für jeden”. Das finde ich eine sehr hehre und schöne Vision, der ich mich anschließe. Natürlich ist es realistischerweise nicht möglich, jedem Menschen bei jeglichem Problem zur Schmerzfreiheit zu verhelfen. Die Methode hat eine hohe Wirksamkeit bei Schmerzen, die auf eine erhöhte muskulär-fasziale Spannung zurückzuführen sind.

Um mit der Methode Menschen zu erreichen, braucht es natürlich auch, dass die Methode eine gewisse Bekanntheit erlangt. Es braucht Marketing. Und da – man braucht sich nur umschauen – geht der Trend zu einfachen Botschaften. Leider haben zu sehr vereinfachende und verallgemeinernde Botschaften eine Tendenz zum Fehlerhaften. Die Dinge sind nicht immer so einfach. Ich identifiziere mich mit der Vision von Liebscher & Bracht und schätze die Methode sehr – einfach weil sie zu einem sehr hohen Prozentsatz funktioniert. Ich grenze mich aber von vereinfachenden Marketing – Botschaften ab!

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – mein Fazit!

Aus meiner Erfahrung ist in manchen Bereichen durchaus Kritik an Liebscher & Bracht angebracht. Ich für meinen Teil kann mich mit der Vision und der Arbeitsmethode identifizieren. Das Marketingauftreten ist für meinen Geschmack zu aggressiv und über Strecken auch zu vereinfachend. Das schmälert allerdings nicht die Wirksamkeit der Methode!

Auf fachliche Kritik geht Liebscher & Bracht auf der Webseite ein. Klicken Sie HIER, um mehr zu erfahren.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Ich bedanke mich, wenn Sie die Artikel bis hierher mitverfolgt haben und hoffe, dass ich interessante und hilfreiche Information anbieten konnte.

Ihr Harald Reiter

Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 9 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 9

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 9

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – die Faszienrollmassage

Die Faszienrollmassage ist eine weitere hilfreiche Methode gegen funktionelle Schmerzen und vielen vom Youtubekanal von Liebscher & Bracht bekannt. Die Faszienrollmassage ist nicht nur ein Stoffwechseltraining im Bindegewebe, sondern dient auch in Kombination mit Osteopressur und Engpassdehnung oder auch für sich alleine dazu, die Schmerzfreiheit nachhaltig zu erhalten.

Das kann vor allem auch dann wichtig sein, wenn die Engpassdehnungen schwer fallen. Sie haben mit der Faszienrollmassage mehr Möglichkeiten, an der Schmerzfreiheit zu arbeiten und diese zu erhalten. Oft ist es so, dass nach einer gewissen Zeit des Faszienrollens auch die Engpassdehnungen leichter fallen.

Ziele der Faszienrollmassage nach Liebscher & Bracht?

Erstes Ziel ist, soviel Flüssigkeit wie möglich im Zwischenzellraum in Bewegung zu bringen. Damit werden Abfallprodukte abtransportiert. Die Übersäuerung wird aufgelöst und ein basisches Milieu erzeugt. Das kann einen Beitrag dazu leisten, dass die Kontraktion der Myofibroblasten vermindert wird. Frische Flüssigkeit aus den Kapillarsystem soll nachströmen können und dadurch werden die Faszien besser durchfeuchtet. Verfilzte Faszien können wieder besser gleiten. Bewegungseinschränkungen lösen sich so schrittweise auf bzw. kommen nicht neuerlich zustande. Mehr Information zu den Faszien erhalten Sie in einem kurzen Youtube – Videoclip von Dr. Petra Bracht HIER.

Zweites Ziel ist, die Flimmerhärchen an den Fibroblasten zu ererichen. Durch eine minimale Winkelveränderung werden die Fibroblasten dazu angeregt, Kollagenfastern abzubauen. Das erreichen wir, in dem wir mit sehr niedriger Geschwindigkeit rollen. Die Kombination des Faszienrollens mit den Engpassdehnungen ergibt, dass die Verfilzungen gelöst werden. Weiters soll eine Umstrukturierung der Faszien zurück zu einer gesunden Scherengitterstruktur stattfinden können. Die langsame Rollgeschwindigkeit hat auch den Effekt, dass die Zwischenzellflüssigkeit ausreichend Zeit hat, durch die winzigen Zwiswchenräume zu fließen.

Wirkungen im Überblick

  • Spannungen in Muskeln und Faszien werden reduziert
  • der Blutfluss in den Kapillargefäßen wird verbessert
  • Faszien werden besser mit Flüssigkeit versorgt, Abfallstoffe abtransportiert, Nährstoffe aufgenommen
  • Alarmschmerzprogramme werden gelöscht
  • Kraft, Beweglichkeit und muskuläre Ansteuerung werden verbessert
  • ein besseres Körperbewusstsein resultiert als positive Begleiterscheinung

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Was ist beim Faszienrollen zu beachten?

In der Methode nach Liebscher & Bracht gibt es 12 Körperbereiche, in denen muskulär-fasziale Engpässe in Erscheinung treten können. In diesen Bereichen gibt es 15 “Schmerzfrei-Zonen”, die wir mit der Faszielrollmassage bearbeiten können.

Dauer: im Grunde kann die Faszien-Rollmassage angewendet werden so oft man will. Eine komplette Selbstbehandlung dauert 8 bis 20 Minuten, vielleicht auch etwas länger. Wenn sie empfohlene Faszienrollübungen in Zusammenhang mit Terminen bei mir machen, wird es meist kürzer sein, da Sie ja auch ergänzende Engpassdehnungen machen werden. Wichtig ist, dass Sie sich Zeit für die Übungen nehmen und in Ruhe rollen.

Geschwindigkeit: rollen Sie SEHR langsam! Meist wird viel zu schnell gerollt. Sie verschenken viel der Wirkung, wenn Sie nicht langsam rollen. Durch das langsame Rollen in verschiedenen Körperhaltungen trainieren Sie nebenbei verschiedene Muskeln.

Rollrichtung: grundsätzlich gilt, immer nur in eine Richtung zu rollen, NICHT hin und her. Die Rollrichtung ist im Idealfall in Richtung des Herzens. Wichtiger ist aber, dass Sie nur in eine Richtung rollen, und das sehr langsam!

Dosierung: nehmen Sie auch hier wieder die Schmerzskala zur Hand. Gehen Sie auf dieser nicht über 9,5! Wenn Sie an einer Körperstelle kaum etwas spüren, dann wird das Rollen dort nicht sehr effektiv sein. Zur Gesunderhaltung kann es aber trotzdem sinnvoll sein, auch in solchen Bereichen ab und an zu rollen. Zur Erlangung und Erhaltung von Schmerzfreiheit rollen Sie 1-2 mal täglich an 3 bis 6 Tagen in der Woche.

Rollen und Kugeln: die Produkte von Liebscher & Bracht wurden eigens für diese speziellen Techniken entwickelt und sind aus meiner Erfahrung auch am besten geeignet. Wenn Sie bereits Rollen und Kugeln haben, schauen Sie selbst, ob diese Produkte den Zweck erfüllen. HIER ein Youtube – Videoclip dazu, was die Faszienrollen und -kugeln von Liebscher und Bracht so besonders macht.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Abschließender Überblick

  • Sie können die Rollen und Kugeln bei akuten Schmerzen zum Einsatz bringen
  • in Kombination mit den Engpassdehnungen und unter Anleitung bzw. nach Anwendung der Osteopressur unterstützt das Faszienrollen die Schmerzfreiheit
  • Sie können vorbeugend rollen, auch als Wellnessanwendung

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

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Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich einen kritischen Blick auf die Methode Liebscher & Bracht werfen.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 7 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

  • www.liebscher-bracht.com
  • “Rolle dich schmerzfrei”, Roland Liebscher-Bracht, Goldmann Verlag
  • Ausbildungsmitschriften
  • Ausbildungsordner

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 8

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 8

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – die therapeutischen Engpassdehnungen

Im letzten Artikel haben wir uns mit Grundprinzipien der Engpassdehnungen und deren Wirkweise befasst. Heute möchte ich Sie einladen, dass wir uns die genaue Anwendung der therapeutischen Engpassdehnungen ansehen, da sich diese doch von den allermeisten Videos im Youtubekanal von Liebscher & Bracht unterscheidet.

Was passiert nun bei den therapeutischen Engpassdehnungen nach Liebscher & Bracht?

Die Wirksamkeit der Engpassdehnungen hängt von 3 Hauptfaktoren ab. Einer davon ist die Schmerzskala, die wir schon in Artikel 5 besprochen haben.

Jene Schmerzintensitäten in dessen Bereichen wir abeiten sind

  • die Intensität 8 = deutlicher Schmerz, der erträglich ist
  • die Intensität 9 = sehr deutlicher Schmerz, der sich gerade noch ohne Gegenreaktion (Atem anhalten, sich körperlich oder innerlich anspannen) ertragen lässt!

Wir befinden uns hier in der “Lern- und Wachstumszone“. Hier kann Veränderung stattfinden. Darunter, in der Komfortzone, gibt es keine bis sehr wenig Veränderung. Darüber, in der Panikzone, sind auch keine positiven Ergebnisse zu erwarten. Bei den Engpassdehnungen führt ein Verlassen der Lern- und Wachstumszone nach oben zu Verletzungsgefahr. Daher ist es ganz wichtig, genau hin zu spüren.

Und dazu brauchen Sie Zeit! Es ist also unbedingt erforderlich, sich diese Zeit zu nehmen, um mit geringer Geschwindigkeit zu dehnen!

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Geschwindigkeit als wichtiger Faktor bei den Engpassdehnungen

Wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist, Sie zu schnell sind, dann können Sie viel leichter aus dem Bereich größer 8 und kleiner 10 hinaus”rutschen”. Sie spüren dann eine 10 oder 12 erst dann, wenn es schon passiert ist. Langsam in die Übung hineingehen ist demnach wirklich wichtig!

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Die 3 Schritte der therapeutischen Engpassdehnungen

Schritt 1 – Dehnen

Die Dehnung wird langsam aufgebaut und erfolgt dabei durch Fremdkraft, also zum Beispiel die Hand oder den Boden oder die Wand. Der Dehnungsschmerz sollte dann gleichbleibend größer als 8 und kleiner als 10 sein. Am Anfang empfehle ich, nicht über Intensität 9 zu gehen. Immer wenn die Intensität = das Dehnungsgefühl nachlässt, weil Muskeln und Faszien nachlassen, dann sinken wir mit der Ausatmung weiter in die Dehnung. Auch hier wieder: nicht auf die Schmerzskala vergessen!

Schritt 2 – Gegenspannen = isometrische Anspannung des gedehnten Agonisten

Für 10 Sekunden werden die gedehnten Muskeln angespannt, genau dort wo der Dehnungsschmerz am meisten spürbar ist. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, soll dieses Gegenspannen als Maximalkrafttraining ausgeführt werden. Auch hier hilft uns die Schmerzskala, nicht zu übertreiben. Wichtig ist auch, dass beim Gegenspannen keine Bewegung stattfinden darf (=isometrisch).

Anschließend wird die Gegenspannung langsam gelöst und wir gehen weiter in die Dehnung hinein. Wir erweitern also jeweils mit der Ausatmung die Dehnung. Ich bezeichne diesen Schritt gerne als “Nachdehnen”. Dafür lassen wir uns etwa 20 Sekunden Zeit.

Diese Schritte bewirken eine verbesserte Ansteuerung in der Endgelenkposition und sind auch bei Entzündungen hilfreich.

Das Gegenspannungen und Nachdehnen wird 3mal ausgeführt.

Schritt 3 – Aktivdehnung in derselben oder einer neuen Position

Danach nehmen wir eine veränderte Position ein und ziehen uns mit langsam aufbauender bis maximaler Kraft aktiv in die Dehnung hinein. Dieser Schritt dauert etwa 10 Sekunden. Hier passiert eine ganz wichtige Veränderung im Gehirn: in den Basalganglien werden neue Bewegungsprogramme abgespeichert.

Wie viele Übungen muss ich machen?

Pro Schmerz haben wir im Durchschnitt 5 Übungen, um die Beweglichkeit wieder herzustellen und damit den Schmerz abzuschalten. Diese Übungen werden in den 3-5 Behandlungsterminen eintrainiert. Ganz wichtig ist hier zu beachten, dass auch nur ganz kleine Abweichungen z.B. in einem Winkel die Wirkung der Übung massiv reduzieren können. Wenn also die Übungen nicht wirken, ist wahrscheinlich die Ausführung noch nicht optimiert.

Es kann sein, dass Sie mehr Übungen bekommen, als Sie in den täglichen 15 Minuten unterbringen können. Das macht nichts. Sie können dann die am wirksamsten auswählen. Eine andere Methode ist, die Übungsblätter von oben nach unten im Stapel durchzumachen bis die Zeit um ist und am nächsten Tag genau dort wieder weiterzumachen.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig die Faszienrollmassage vorstellen und worauf Sie dabei achten müssen.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

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Quellen:

  • www.liebscher-bracht.com
  • “Nackenschmerzen selbst behandeln”, Roland Liebscher-Bracht, GU-Verlag
  • Ausbildungsmitschriften
  • Ausbildungsordner

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 7

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 7

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – die Engpassdehnungen

Bevor wir uns den Engpassdehnungen zuwenden, möchte ich ein paar grundlegende Dinge aus den bisherigen Artikeln in Erinnerung rufen:

  • Die Funktion macht die Struktur = Nichtbewegen ist ebenso eine Art “Training” wie Bewegen. Mit Nichtbewegen trainieren wir den Abbau der Muskulatur. Die Struktur verändert sich damit in eine ungesunde Richtung.
  • muskulär-fasziale Hochspannung ist verantwortlich für 80 bis 95 % unspezifischer funktioneller Schmerzen
  • das Hirn hat die Hoheit über den Schmerz
  • ein Alarmschmerz wird “geschaltet”, wenn das Hirn von Rezeptoren über schädigende Spannung informiert wird

Was passiert nun bei den Engpassdehnungen nach Liebscher & Bracht?

Die als “therapeutische Engpassdehnungen” (EPD) bezeichneten Dehnungen festigen die in der Osteopressur eingeleiteten Schmerzreduktionen bis hin zu Schmerzlöschungen und die Neuprogrammierung der Basalganglien im Gehirn.

Die 27 therapeutischen Engpassdenhnungen unterscheiden sich von den Dehnübungen, die Sie im Youtubekanal von Liebscher & Bracht finden. Sie sind eine spezielle Form der Muskeldehnung, aber auch gleichzeitig der Muskelkräftigung und Muskelansteuerung! Sie sind das Resultat der Erfahrungen von Liebscher & Bracht in den letzten 30 Jahren. Es werden dabei aktive und passive Dehnreize mit Kräftigungs- und Ansteuerungsimpulsen vereint. Wenn Sie schon einmal bei mir waren und wir gemeinsam eine Dehnung eingeübt haben, aber auch wenn Sie bisher mit den Videos geübt haben, wissen Sie, wie herausfordernd diese Ansteuerung zu Beginn sein kann.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Die “verkürzte” Muskulatur

Durch das Zusammenspiel von aktiven und passiven Dehnreizen sowie Kräftigungs- und Ansteuerungsimpulsen kommt es zu einer körpereigenen (natürlichen) Bewegungsführung. Das hat mehrere Effekte:

  • die Muskeln und Faszien “verlängern” sich
  • Bindegewebsverwachsungen können sich auflösen
  • die Ansteuerung über Gehirn, Nerven und Zentralnervensystem wird gefördert

Durch zu wenig Bewegung (=die Bewegungswinkel sind stark eingeschränkt) und Hochspannung in der Muskulatur und in den Faszien kommt es zu Fehlprogrammierungen in den “Ansteuerungsprogrammen” im Gehirn. Durch die Engpassdehnungen werden diese Fehlprogrammierungen korrigiert und kommen wieder in einen physilogischen Zustand. Die Engpassdehnungen nutzen dazu verschiedene körpereigene Reaktionsmuster, um den Dehnungseffekt so groß und dauerhaft wie möglich zu installieren.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Wie oft sollen wir dehnen?

Wenn sich jemand von mir auf dem Weg zur Schmerzreduktion begleiten lässt, empfehle ich die gemeinsam eintrainierten Übungen in der Regel 1mal täglich durchzuführen und dafür maximal 15 Minuten aufzuwenden – 6mal in der Woche. Wenn jemand Zeit hat und motiviert ist, können die Dehnübungen auch 2mal am Tag durchgeführt werden. Der Zeitpunkt richtet sich dabei danach, was angenehm in den Tagesablauf einbaubar ist. Täglich zur gleichen Uhrzeit zu üben unterstützt dabei die Etablierung einer neuen positiven Gewohnheit.

Eine therapeutische Engpassdehnung dauert etwa 2,5 Minuten. Sie können daher im Zeitrahmen von 15 Minuten mehrere Übungen machen und diese auch mit den Faszienrollmassagen oder der Light-Osteopressur kombinieren. Dazu werden wir noch kommen. Die Reihenfolge und Auswahl der Engpassdehnungen wird bei den Terminen besprochen.

Oft werde ich gefragt “Muss ich jetzt die Übungen bis zu meinem Lebensende machen?” Meine Antwort ist darauf immer eine Gegenfrage: “Müssen Sie bis zum Lebensende Ihre Zähne putzen?” Damit meine ich, solange die Ursachen für die Hochspannungen nicht beseitigt werden können, z.B. ganztägiges Sitzen im Büro verbunden mit hoher Konzentration bei der Bildschirmarbeit und Dauerstress, solange werden Sie auch die Übungen machen müssen. Falls Sie schmerzfrei sein wollen!
Natürlich kann die Übungsintensität den Erfordernissen angepasst werden. Wenn Sie Uralub von der Büroarbeit haben und in diesem Urlaub klettern, schwimmen und Yoga machen, werden Sie für diese Zeit wahrscheinlich keine Engpassdehnübungen machen müssen. Oder wenn der Schmerz mit den Übungen verschwunden ist, werden Sie die Übungen vielleicht auch nur mehr 3mal pro Woche machen müssen. Sie werden selbst sehen, was für Sie passend ist. Ganz mit den Übungen aufzuhören und auch sonst keine alternative Bewegung mit ähnlicher Wirkung zu machen hat ziemlich sicher ein Ergebnis: der Schmerz kommt zurück!

Hand aufs Herz: 15 Minuten dehnen, 3-6 mal in der Woche und dafür schmerzfrei zu sein – das ist doch ein gutes Geschäft!

Eine weitere Frage ist manchmal, ob nach den ersten 3-5 Terminen und regelmäßiger Anwendung der Engpassdehnungen und Faszienrollmassagen weitere Termine bei mir erforderlich sind? Hier ist zu sagen, dass wir bei den Terminen immer nur einen Schmerz bearbeiten. Das ist die gemeinsame Arbeit, solange bis der Schmerz weg ist oder eine erhöhte Spannung nicht mehr als Schmerz oder Einschränkung wahrgenommen wird. Wenn Sie keine Schmerzen haben, macht es keinen Sinn, zu mir zu kommen. Manchmal besteht dann trotzdem das Bedürfnis nach einem regelmäßigen “Check”. Dafür – wenn es keinen Schmerz gibt – empfehle ich dann Shiatsu in Anspruch zu nehmen. Damit kann der ganze Organismus entspannen und die indirekten Schmerzursachen können auch präventiv bearbeitet werden.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

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Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig die 3 Schritte der therapeutischen Engpassdehnungen vorstellen und worauf Sie dabei achten müssen.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 6 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 6

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 6

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – die Osteopressur

Was passiert bei dieser Anwendung? Die Anwendung ist im Grunde wie eine Manualtherapie, hat aber ein anderes Ziel, als im Körper irgendetwas zu verändern. Im Vordergrund dieser Methode steht das Gehirn. Hier soll eine Veränderung stattfinden. Liebscher & Bracht hat in den letzten 30 Jahren herausgefunden, dass die meisten Schmerzen, die im menschlichen Körper entstehen, damit zu tun haben, dass mögliche Bewegungen nicht gemacht werden. Dadurch entstehen muskulär-fasziale Hochspannungen, die die Gelenke bedrohen, die Gelenkknorpel, die Wirbelsäule, die Bandscheiben. Der Körper möchte sich davor schützen und reagiert mit Schmerz. Hier sprechen wir von funktionellen Schmerzen und nicht von strukturellen Schmerzen.

Diese Hochspannungen entstehen vom Ansteuern des Myofaszialsystems im Gehirn. Das Hirn hat “Programme” in den Basalganglien (BG), die für das Schmerzmodell nach Liebscher & Bracht von Bedeutung sind, ebenso wie das periaquäduktale Grau (PAG). Damit wird in diesem Schmerzmodell gearbeitet. Es werden Rezeptoren am Knochen benutzt und nicht im Muskel oder in den Faszien. In der Osteopressur wird am Knochen an 72 Stellen gearbeitet, Punkte, Linien, Flächen, die mit Schmerzzuständen korrelieren, die im Gehirn ausgelöst werden. Diese Stellen zu finden und gewissen Schmerzen zuzuordnen war die Arbeit von 30 Jahren. Es wird also mit Rezeptoren an der Beinhaut gearbeitet, freie Nervenenden die funktionell programmiert sind.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Die Faszienforschung

In der Zusammenarbeit mit Faszienforschern wurden die interstitiellen Rezeptoren die bei Schmerzzuständen aktiviert sind als Alarmschmerzrezeptoren bezeichnet. Das sind die Punkte, mit denen in der Osteopressur gearbeitet wird. Diese Punkte befinden sich nicht im Muskel, nicht in der Sehne, nicht in der Faszie, auch nicht an Übergängen, sondern direkt am Knochen. Über diese Rezeptoren werden die Programme in den Basalganglien beeinflusst: die “Hochspannungsprogramme” werden heruntergefahren. Es kommt dann zu einem Informationsaustausch zwischen BG und PAG. Das PAG ist für die Schmerzsteuerung verantwortlich – mehr oder weniger Schmerz. Man kann sagen, dass diese beiden “entscheiden” was mit einem Schmerz passiert, den der Mensch an Stellen am Körper empfindet.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Durch die Osteopressur nach L&B können wir das Gehirn so beeinflussen, dass die Spannungen in den Muskeln zurückgehen und der Alarmschmerz drastisch weniger wird. Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass in den meisten Fällen BG und PAG für den Schmerz verantwortlich sind und nicht die Struktur, also die Arthrose oder der Bandscheibenvorfall als Beispiele. Wenn der Alarmschmerz nachgelassen hat, gibt es aufgrund einer Rückmeldung an das Gehirn von dort auch andere, gemäßigtere Ansteuerungen was die Spannung betrifft, und damit werden z. B. die Gelenke oder die Wirbelsäule weniger belastet. Das wird dann wieder von Rezeptoren gemessen und die neue Information an das Gehirn weitergeleitet. Dieser Vorgang – ansteuern – messen – rückmelden – neu “berechnen” im Gehirn findet laufend statt.

Die Osteopressur an 72 Körperstellen

In genau diesen Prozess wird mit der Osteopressur an den 72 Stellen eingegriffen. Die Erfahrung von Roland Liebscher-Bracht zeigt, dass in 95% aller Fälle der Ursprungsschmerz (100%) auf 0 bis 30 % reduziert werden kann, also eine Schmerzreduzierung von zumindest 70 %. Das belegt, dass der Schmerz muskulär-fasziale Hintergründe hat, unabhängig von der Diagnose. Das passiert in der ersten Anwendung der Osteopressur. Darauf folgt eine Umstrukturierung des Gehirns und der Faszie. Diese Erkenntnisse, dass Schmerz im Gehirn entsteht, sind in Übereinstimmung mit der modernen Schmerzforschung.

Wenn die Programme gelöscht werden, wird noch nicht der Schmerz gelöscht. Das ist noch ein bisschen feiner – die Osteopressur nach L&B ist keine Schmerztablette mit Druck am Knochen. Was erreicht wird ist eine Art Reset der Programme, ein Zurückstellen auf den ursrpünglichen Zustand vor dem Schmerzgeschehen, sodass sich der Körper wohl fühlen kann. Damit ist natürlich die Situation nicht dauerhaft bereinigt, denn die Ursache war ja all das, was im Alltag vor sich geht. Eine Anwendung kann zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist und andere Erklärungen damit ausgeschlossen werden können. Meist ist das der Fall! In weiteren Anwendungen wird dieser Prozess des “Zurücksetzens der Programme”, also des Ablaufes wie oben beschrieben, wiederholt und gleichzeitig beginnt die SchmerzklientIn mit den Engpassdehnungen.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

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Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig die Engpassdehnungen vorstellen.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 5 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 5

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 5

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Schmerzarten im Schmerzmodell nach Liebscher & Bracht

Nach der Erfahrung von Liebscher & Bracht sind über 90 Prozent aller Schmerzen Alarmschmerzen oder Überlastungsschmerzen:

Alarmschmerzen: diese Schmerzen warnen vor einer drohenden Schädigung im Bewegungsapparat. Dies kann sowohl vor als auch schon nach Eintreten von Schädigungen passieren. Alarmschmerzen haben ausschließlich muskulär-fasziale Ursachen.

Überlastungsschmerzen: dies sind Schmerzen überanstrengter Muskulatur und sie fühlen sich manchmal an wie entzündete Nerven oder als würde eine Stelle wund sein. Auch Überlastungsschmerzen haben ausschließlich muskulär-fasziale Ursachen.

Weiters teilen wir im System von Liebscher & Bracht Schmerzen in Schädigungsschmerzen, Verletzungsschmerzen und Krankheitsschmerzen ein.

Schädigungsschmerzen treten nach Schädigung der Struktur ein und haben meist muskulär-fasziale Ursachen in der Entstehung.

Verletzungsschmerzen können unterschiedlichster Natur sein: Prellungen, Brüche, Risse, Stiche etc.

Krankheitsschmerzen sind mit Erkrankungen verbunden wie zum Beispiel Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Blinddarmentzündung……..bis hin zu Krebs.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt –

Der Schmerzsee

Wir haben als Hauptursache für Schmerzen zu hohe Spannungen im Muskel-Fasziensystem genannt. Daneben gibt es noch weitere Ursachen: Ernährungseinflüsse, Umgebungseinflüsse und Psychische Einflüsse. Das sind die Hauptursachen, wobei es dann noch eine Unzahl an Nebenursachen geben kann, die oft nicht erkennbar sind.

Interessant ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, wann Schmerzen auftreten. Als Erklärungsmodell dient hier der „Schmerzsee“:

Im ersten Bild sehen Sie den Schmerzsee mit seinem Grund, seiner Wasseroberfläche (= dort beginnen wir Schmerzen wahrzunehmen) und einem Pfeil für die Zunahme der Spannung.

Im 2. Bild sind jetzt Körperbereiche am Seegrund angeordnet – Körperbereiche, die häufig schmerzen. Diese Körperbereiche sind als Kugeln dargestellt. Wenn die Kugeln am Seegrund liegen, ist das der Idealzustand, es gibt keine Überspannungen und daher auch keine Schmerzen.

Im 3. Bild sehen Sie dann wie die Kugeln aufsteigen. Die Höhe der Kugeln hat mit der Häufigkeit der Schmerzen zu tun, also LWS Schmerzen sind am häufigsten in der Bevölkerung anzutreffen, gefolgt von HWS- und Hüftgelenksschmerzen usw.  Die Kugeln steigen auf, weil die myofasziale Spannung steigt, sie nähern sich der Wasseroberfläche in unserem See – sie stellt die Schmerzgrenze dar.

Diese Schmerzgrenze stellt jene Situation dar, wo der Verschleiß zum Beispiel einer Bandscheibe oder eines anderen betroffenen Körpergewebes höher ist als die Reparaturfähigkeit des Körpers. Deswegen alarmiert der Körper hier mit einem Alarmschmerz, um eine Schädigung zu vermeiden.

Bis zur Schmerzgrenze bemerken wir in der Regel die Spannungszunahme nicht. Es kann Jahre bis Jahrzehnte dauern, bis die Schmerzgrenze erreicht ist und dann wundern wir uns, dass da wie aus dem Nichts ein Schmerz in Erscheinung tritt. In Wahrheit kommt der Schmerz nicht aus dem Nichts, sondern hat eine lange Vorgeschichte. In meiner Arbeit kommt es oft vor, dass Menschen erst merken wie verspannt sind, wenn ich durch Druck in die Tiefe gehe.

Im 4. Bild steigt dann die Spannung über die Wahrnehmungsgrenze und äußert sich im Beispiel als Schulterschmerz. Auf diese Weise steigen einzelne Schmerzkugeln bzw. es treten bestimmte Schmerzen auf.

Wenn jetzt einer der indirekten Faktoren wie eben Ernährung, Umfeld, Stress (=psychische Belastung) etc. die Spannung erhöhen, gehen alle Kugeln in die Höhe. Daher kann es bei zb Stress dazu kommen, dass irgendwann der ganze Körper an vielen Stellen schmerzt oder sich sogar wie wund anfühlt.

Mit der Osteopressur, den Engpassdehnungen und den Faszienrollmassagen reduzieren wir die Spannungen und beginnen durch Erweiterung der verwendeten Bewegungswinkel die erhöhte Spannung zu senken und dauerhaft im schmerzfreien Zustand zu halten.

Das erklärt auch, warum wir nicht sagen können: wir machen 3 Behandlungen und dann 2 Wochen Dehnübungen und dann ist das Problem für den Rest des Lebens erledigt. Wir müssen auch auf die Ursachen schauen – direkte in Form von Bewegungsmangel und indirekte wie oben erwähnt.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt –

Die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht

Diese Schmerzskala ist nicht zu verwechseln mit der VAS Schmerzskala oder anderen Skalen. Sie findet sowohl für die Osteopressur wie auch für die Engpassdehnungen, die Faszienrollmassagen und die Light-Osteopressur Anwendung. Damit ist die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht von großer Bedetuung für das SchmerzFREI – Training einerseits und zur Vermeidung von Verletzungen andererseits!

Anmerkung zu Intensität 9: Hier ist gemeint, dass sich der Schmerz gerade noch ertragen lässt, OHNE dass sich eine Gegenreaktion einstellt wie z.B. Anspannung in einem anderen Körperteil (“die Zähne zusammen beißen”), Luftanhalten oder sich wünschen, die TherapeutIn möge bald aufhören. Das alles wäre ein eindeutiges Zeichen, dass die Intensität bereits bei 10 oder darüber ist.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche erfahren Sie, wie die Anwendung der Osteopressur abläuft und warum sie so wirkungsvoll ist.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 4 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

  • “Die Arthrose Lüge”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • Ausbildungsmitschriften

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 4

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 4

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Schmerzen, Schmerzursachen und das SchmerzFREI – Training als mögliche Lösung

Es gibt verschiedenste Untersuchungen bzw. auch Daten von Versicherungen zum Thema Schmerz. Man nimmt an, dass rund 20 % der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum an chronischen Schmerzen leidet.

Nach dem Bio-psycho-sozialen Modell bei chronischem Schmerz (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.) gibt es folgende Ursachengruppen:

Biologische Ursachen: Entzündungen, Muskelverspannungen, Vegetative Störungen, Nerven- und Gelenkschäden

Soziale Ursachen: Stress und Konflikte, Arbeitsunfähigkeit, Ausgrenzung und Rückzug

Psychische Ursachen: Hilflosigkeit, Ängste und Sorgen, Unterdrückter Ärger, Niedergeschlagenheit

Wenn wir uns die klassische Stressreaktion im Körper ansehen, stellen wir fest, dass die in diesem Modell angeführten sozialen und psychischen Ursachen in einem erhöhten Stressgeschehen im Körper münden, was unter anderem zu einer erhöhten Muskel- und Faszienspannung führt.

Liebscher und Bracht hat dagegen eine Schmerztherapie entwickelt, die aus mehreren Teilen besteht:

  • Osteopressur, die ein Therapeut an der KlientIn durchführt
  • Engpassdehnungen sowie
  • Faszienrollmassagen, die die KlientIn selbst durchführt, um das Ergebnis dann zu festigen.

Grundlage ist die Erfahrung, dass die meisten Schmerzen durch muskulär-fasziale Fehlspannungen in Form von Überspannungen verursacht werden.

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Das Biomechanische Schmerzmodell

Das Biomechanische Erklärungsmodell für funktionelle Schmerzen lässt sich ganz einfach an einem Beispiel erklären (eine ausführlichere Erklärung finden Sie in diesm Youtube-Video von Roland Liebscher-Bracht)

Wir stellen uns ein Gelenk vor, das schmerzt. Hier gehören auch Schmerzen dazu, die in Verbindung mit Arthrose gebracht werden.

Bild 1: die verkürzende Muskelkraft ist größer als die Steuerspannung, die Druckkräfte auf die Knorpel nehmen zu, der Verschleiß steigt.

Bild 2: Die Kräfte steigen weiter, der permanente Reparaturprozess kann den Verschleiß nicht ausgleichen, der Körper sendet einen Alarmschmerz, damit wir das Gelenk nicht mehr bewegen.

Die Gelenkknorpel = grün ernähren sich, indem sie bei Bewegung zusammengedrückt werden und sich anschließend wieder entspannen. Abfallstoffe werden so herausbefördert und neue Nährstoffe eingesaugt. Durch die in unserer Zeit übliche Lebensführung nutzen wir nur 5 bis 10 Prozent der möglichen Bewegungswinkel. Teilflächen des Knorpels bleiben dadurch unbelastet und somit unterernährt und sie bauen ab.

Wir nutzen unsere Gelenkwinkel viel zu wenig

Diese stark verminderte Nutzung der Gelenkwinkel in Verbindung mit aufsummierten Restkontraktionen der Muskelfasern führen einerseits zur Spannungserhöhung der Muskeln und andererseits zu Verkürzungsverfilzungen der Faszien. Der Widerstand der Muskeln und Faszien steigt dadurch. Damit ist der Druck auf die Gelenkknorpel zu hoch, was zu einem erhöhten mechanischen Verschleiß führt.

Der Körper misst über seine Rezeptoren ständig die Zug- und Druckverhältnisse. Wenn über die Rezeptoren erkennbar ist, dass der Verschleiß größer ist als die Reparaturfähigkeit, schaltet das Gehirn einen Alarmschmerz.

Dieser Alarmschmerz schränkt die Bewegungswinkel zusätzlich ein. Die ungenutzte und dadurch unterernährte Knorpelfläche wird dadurch noch größer. Unphysiologisch hoher Abrieb zerstört einerseits den Knorpel, andererseits wird er durch Unterernährung abgebaut. Der Wiederaufbau des Knorpels wird durch diese Effekte behindert. Die für die Reparatur der abgenutzten Knorpel zuständigen Stammzellen können ihre Aufgabe nicht erfüllen.

Der Alarmschmerz schränkt die Bewegungswinkel zusätzlich ein

Das Resultat ist eine Negativspirale, die meist mit der vollständigen Zerstörung des Gelenkes endet. Begleitet wird dieser Prozess von Dauerschmerzen. Mit der L & B Schmerztherapie sind wir in der Lage, diesen Prozess umzukehren.

Eine Reduzierung des überhöhten Druckes auf die Gelenkknorpel geschieht durch das “Löschen” der zu hohen Anspannung von Muskeln und dem “Entfilzen” und Dehnen der Faszien. Damit beschleunigt sich die Reduzierung der Schmerzen bis hin zur Löschung dieser.

Die zunehmende Schmerzfreiheit führt zu einer Steigerung der Bewegungswinkel. Die Reparaturtätigkeit der Stammzellen führt zur Wiederbelastung und Ernährung der Knorpelreste und der Regeneration des Knorpels. Das Gelenk kann sich im Laufe von 6 bis 18 Monaten regenerieren, wenn die Zerstörung noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Voraussetzung dafür sind regelmäßiges Training der Übungen und eine optimierte Ernährung – wie im Buch “Die Arthorse Lüge” beschrieben.

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Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig den Schmerzsee vorstellen sowie die Schmerzarten und die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 3 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

  • http://www.schmerzgesellschaft.de
  • “Die Arthrose Lüge”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • “Rolle dich schmerzfrei”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • Ausbildungsmitschriften

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 3

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 3

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Was erwartet Sie, wenn Sie ein SchmerzFREI – Training bei mir in Anspuch nehmen möchten?

Für einen Ersttermin sind 90 Minuten erforderlich. Da Sie einen solchen Termin über das Termin-Buchungssystem nicht buchen können, wird ein Telefonat zur Terminfindung notwendig sein. Ein solches Telefonat kann durchaus 10 bis 15 Minuten dauern. Wir werden auch klären, ob die Methode für Sie zu empfehlen ist. Es kann Gründe geben, warum das SchmerzFREI – Training nach Liebscher & Bracht für Sie nicht passend sein kann. Unbedingte Grundvoraussetzung ist Ihre Bereitschaft, zuhause die Übungen zu machen!

Bei diesem Gespräch erhalten Sie auch erste Grundinformationen und vor allem können Sie Fragen stellen, wenn es Unklarheiten gibt. Diese ersten 10 bis 15 Minuten per Telefon sind für Sie kostenlos!

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 1: Den Ist-Zustand eruieren

Am Anfang einer jeden Anwendung steht eine sorgfältige Aufnahme des Ist – Zustandes. Hier nehme ich mir ausführlich Zeit für Sie, um Ihren aktuellen Schmerzzustand zu dokumentieren. Das geschieht durch Besprechung, Abmessen und gegebenenfalls auch durch Dokumentation via digitaler Aufnahme Ihrer Körperhaltung und dem aktuellen Bewegungsmuster. Damit schaffen wir die Grundlage für einen möglichst objektiven Vergleich von vorher und nachher.

In diesem ersten Schritt besprechen wir auch die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht sowie die Schritte der Engpassdehnungen. Dazu erhalten Sie im Rahmen dieser Blog – Miniserie auch noch genaue Informationen.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 5-10 Minuten in Anspruch.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 2: Schmerzlöschung

Die Schmerzlöschung wird über die L&B Osteopressur-Punkte durchgeführt. Die angesprochenen Schmerz- Osteopressurpunkte am Knochen werden gedrückt, um die Fehlspannung der Muskeln und Faszien zu normalisieren. Ihre Schmerzen werden damit sofort gelöscht oder auf einen minimalen Restschmerz herunter gefahren. Die Wirksamkeit bei funktionellen Schmerzen ist im allgemeinen sehr hoch.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 40 Minuten in Anspruch nehmen, je nach Schmerzort. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 20 bis 25 Minuten in Anspruch.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 3: Engpassdehnungen und Faszienrollmassage

Um die durch die L&B Osteopressur erreichte Schmerzfreiheit langfristig aufrechtzuerhalten, ist eine regelmäßige Anwendung der Engpassdehnungen und der Faszien-Rollmassage nach Liebscher & Bracht notwendig. Dazu zeige ich Ihnen die für Sie passenden Übungen für Zuhause und wir machen diese dann gemeinsam. Sie lernen dabei, worauf es ankommt und welche Fehler vermieden werden müssen.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen, je nach erforderlicher Übung. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 20 bis 25 Minuten in Anspruch. Eventuell kann dieser Teil im Ablauf von Folgeterminen auch vor der Osteopressur stattfinden.

Nach insgesamt 3 -5 Terminen pro Schmerzzustand haben Sie dann idealerweise alle Übungen kennengelernt, um sich selbst schmerzfrei zu halten oder die Schmerzreduktion aufrecht zu erhalten.

Daher biete ich auch 3er und 5er Blöcke an, die den Ersttermin beinhalten. Die Preise können Sie HIER nachlesen.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 4: Osteopressur 2 oder Osteopressur light/Abschluss

Wenn nach den ersten 3 Schritten noch Zeit bleibt, kann es sein, dass ich nochmals die wichtigsten Osteopressurpunkte für Ihren Schmerz drücke oder Sie in der Osteopressur ligth anleite, die Sie selbständig zuhause durchführen können.

Auf jedenfall wird nochmals eine Referenz gemacht, damit wir feststellen können, ob es zu einer positiven Veränderung gekommen ist. Mit Empfehlungen arbeiten Sie dann zuhause bis zum nächsten Termin weiter.

Die Empfehlung ist, bei lange bestehenden oder starken Schmerzen zumindest 3 Termine innerhalb von 2 Wochen wahrzunehmen, sofern das terminlich möglich ist.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig einen Überblick geben, wie das Liebscher & Bracht Schmerzmodell die Schmerzentstehung erklärt.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 und 2 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 2

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 2

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Was ist die Liebscher & Bracht Therapie?

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, bevorzuge ich die Bezeichnung SchmerzFREI – Training statt Therapie, da die Hauptarbeit bei den KlientInnen selbst liegt. Wenn ich hier also von Training spreche, verwende ich diesen Begriff synonym zum Begriff Therapie, wie wir ihn auf den Seiten von Liebscher & Bracht finden.

Das Liebscher & Bracht Training ist eine hochwirksame Anwendung zur nachhaltigen Behandlung von Schmerzen. Der Ansatz ist ganzheitlich, da die Schmerzen ursächlich behandelt und abtrainiert werden. Die für die Schmerzen verantwortlichen Lebensumstände werden ebenso miteinbezogen wie die Krankheitsgeschichten.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Hilfe zur Selbsthilfe!

Das Liebscher & Bracht SchmerzFREI Training weiß um die Selbstheilungskräfte des Körpers, die immer wieder in einer höchst erstaunlichen Art und Weise beobachtbar sind. Es geht dabei um “Hilfe zur Selbsthilfe”. Das bedeutet, dass Sie im Regelfall nur wenige Termine bei mir brauchen, bei denen ich Spannungen in Ihrem Körper gezielt reduziere. Ohne etwas versprechen zu können zeigt die Erfahrung, dass das in 8 bis 9 von 10 Fällen gut und rasch funtkioniert. Wenn das der Fall ist, dann bekommen Sie spezifische Übungen für zuhause. Diese üben wir gemeinsam in meiner Praxis ein und Sie machen Sie dann zuhause weiter, um die Schmerzfreiheit zu erhalten. Mehr zum Ablauf und den einzelnen Schritten erfahren Sie in den wöchentlich folgenden Artikeln hier auf dem Blog.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Bei welchen Schmerzen hilft das SchmerzFrei – Training?

Aus der Erfahrung von Liebscher & Bracht geht hervor, dass die häufigste Schmerzursache zu hohe Spannungen in den Muskeln und Faszien ist. Aus diesem Grunde wirkt die Methode bei überraschend vielen Beschwerden auf eine natürliche Art. Aus meiner Arbeit der letzten beiden Jahre weiß ich ich, dass diese hohe Spannung in den Muskeln und Faszien für viele Schmerzzustände verantwortlich ist, von denen ich das nicht erwartet hätte. Praktisch kann die Methode bei allen funktionellen Schmerzen angewendet werden.

Was sind funktionelle Schmerzen?

Mit dem Begriff “funktionelle Schmerzen” sind hier Schmerzen des Bewegungsapparates gemeint. Sehr häufig gibt es für diese Art der Schmerzen keine eindeutige medizinische Diagnose. Es ist mir schon häufig untergekommen, dass die medizinische Untersuchung kein klares Bild ergibt, da die bildgebenden Verfahren nichts anzeigen. Medizinisch ist die Schmerzursache also unklar, die Menschen leiden aber trotzdem unter eingeschränkter und schmerzhafter Bewegungsfunktion. Die Erklärung dafür ist recht einfach: hohe Muskelspannung ist im Röntgen oder MRT nicht sichtbar!

Warum wirkt das Liebscher & Bracht Training?

Weil wir unseren Körper jeden Tag 24 Stunden lang, trainieren. Funktion schafft Struktur! Wir nutzen zumeist die möglichen Bewegungswinkel unserer Gelenke zu wenig. Damit trainieren wir das Nicht-Nutzen, die Muskeln und Faszien”verkürzen“. Mit anderen Worten, die Dehnbarkeit wird geringer. Und das führt zu Schmerzen im Bewegungsapparat.

Aus seiner Erfahrung der letzten 30 Jahre sagt Roland Liebscher-Bracht, dass wir durchschnittlich weniger als 10 Prozent der möglichen Bewegungswinkel im Alltag nutzen.

Zusammengefasst hat das folgende Wirkungen:

  • die Muskeln und Faszien verkürzen rund um die Gelenke durch die nicht genützen Bewegungswinkel
  • die Spannung in den Muskeln und Faszien erhöht sich, dadurch werden die Gelenke stärker zusammen gepresst, sie werden überlastet (ebenso die Wirbelsäule)
  • der Körper reagiert auf diese erhöhten Kräfte mit einer Alarmmeldung, um bleibende Schäden zu vermeiden = (Alarm)Schmerz entsteht.

Durch das Liebscher & Bracht Trainig werden die Zugspannungen in den Muskeln reduziert. Dadurch wird auch die Druckkraft auf die Gelenke herabgesetzt. Als Folge wird Schmerz reduziert. Roland Liebscher-Bracht berichtet aus seiner Erfahrung, dass er bei 90 Prozent der Schmerzpatienten eine schnelle und dauerhafte Verbesserung bewirken kann. Diese Erfahrungen kann ich bestätigen.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Wie genau wirkt die Methode des SchmerzFREI -Trainings?

Dazu wird es in den nächsten Artikeln noch reichlich Information geben. Ich werde Ihnen das Schmerzmodell nach Liebscher & Bracht kurz und bündig näher bringen. Der “Schmerzsee” wird dabei eine zentrale Rolle spielen. In den Artikeln zur Osteopressur, zu den Engpassdehnungen, der Fazienrollmassage und der Light-Osteopressur erhalten Sie dann noch spezifische Erklärungen.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig einen Überblick geben, wie eine Liebscher & Bracht Anwendung in meiner Praxis abläuft.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zum 1. Teil der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

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