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SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 6

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 6

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – die Osteopressur

Was passiert bei dieser Anwendung? Die Anwendung ist im Grunde wie eine Manualtherapie, hat aber ein anderes Ziel, als im Körper irgendetwas zu verändern. Im Vordergrund dieser Methode steht das Gehirn. Hier soll eine Veränderung stattfinden. Liebscher & Bracht hat in den letzten 30 Jahren herausgefunden, dass die meisten Schmerzen, die im menschlichen Körper entstehen, damit zu tun haben, dass mögliche Bewegungen nicht gemacht werden. Dadurch entstehen muskulär-fasziale Hochspannungen, die die Gelenke bedrohen, die Gelenkknorpel, die Wirbelsäule, die Bandscheiben. Der Körper möchte sich davor schützen und reagiert mit Schmerz. Hier sprechen wir von funktionellen Schmerzen und nicht von strukturellen Schmerzen.

Diese Hochspannungen entstehen vom Ansteuern des Myofaszialsystems im Gehirn. Das Hirn hat “Programme” in den Basalganglien (BG), die für das Schmerzmodell nach Liebscher & Bracht von Bedeutung sind, ebenso wie das periaquäduktale Grau (PAG). Damit wird in diesem Schmerzmodell gearbeitet. Es werden Rezeptoren am Knochen benutzt und nicht im Muskel oder in den Faszien. In der Osteopressur wird am Knochen an 72 Stellen gearbeitet, Punkte, Linien, Flächen, die mit Schmerzzuständen korrelieren, die im Gehirn ausgelöst werden. Diese Stellen zu finden und gewissen Schmerzen zuzuordnen war die Arbeit von 30 Jahren. Es wird also mit Rezeptoren an der Beinhaut gearbeitet, freie Nervenenden die funktionell programmiert sind.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Die Faszienforschung

In der Zusammenarbeit mit Faszienforschern wurden die interstitiellen Rezeptoren die bei Schmerzzuständen aktiviert sind als Alarmschmerzrezeptoren bezeichnet. Das sind die Punkte, mit denen in der Osteopressur gearbeitet wird. Diese Punkte befinden sich nicht im Muskel, nicht in der Sehne, nicht in der Faszie, auch nicht an Übergängen, sondern direkt am Knochen. Über diese Rezeptoren werden die Programme in den Basalganglien beeinflusst: die “Hochspannungsprogramme” werden heruntergefahren. Es kommt dann zu einem Informationsaustausch zwischen BG und PAG. Das PAG ist für die Schmerzsteuerung verantwortlich – mehr oder weniger Schmerz. Man kann sagen, dass diese beiden “entscheiden” was mit einem Schmerz passiert, den der Mensch an Stellen am Körper empfindet.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Durch die Osteopressur nach L&B können wir das Gehirn so beeinflussen, dass die Spannungen in den Muskeln zurückgehen und der Alarmschmerz drastisch weniger wird. Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass in den meisten Fällen BG und PAG für den Schmerz verantwortlich sind und nicht die Struktur, also die Arthrose oder der Bandscheibenvorfall als Beispiele. Wenn der Alarmschmerz nachgelassen hat, gibt es aufgrund einer Rückmeldung an das Gehirn von dort auch andere, gemäßigtere Ansteuerungen was die Spannung betrifft, und damit werden z. B. die Gelenke oder die Wirbelsäule weniger belastet. Das wird dann wieder von Rezeptoren gemessen und die neue Information an das Gehirn weitergeleitet. Dieser Vorgang – ansteuern – messen – rückmelden – neu “berechnen” im Gehirn findet laufend statt.

Die Osteopressur an 72 Körperstellen

In genau diesen Prozess wird mit der Osteopressur an den 72 Stellen eingegriffen. Die Erfahrung von Roland Liebscher-Bracht zeigt, dass in 95% aller Fälle der Ursprungsschmerz (100%) auf 0 bis 30 % reduziert werden kann, also eine Schmerzreduzierung von zumindest 70 %. Das belegt, dass der Schmerz muskulär-fasziale Hintergründe hat, unabhängig von der Diagnose. Das passiert in der ersten Anwendung der Osteopressur. Darauf folgt eine Umstrukturierung des Gehirns und der Faszie. Diese Erkenntnisse, dass Schmerz im Gehirn entsteht, sind in Übereinstimmung mit der modernen Schmerzforschung.

Wenn die Programme gelöscht werden, wird noch nicht der Schmerz gelöscht. Das ist noch ein bisschen feiner – die Osteopressur nach L&B ist keine Schmerztablette mit Druck am Knochen. Was erreicht wird ist eine Art Reset der Programme, ein Zurückstellen auf den ursrpünglichen Zustand vor dem Schmerzgeschehen, sodass sich der Körper wohl fühlen kann. Damit ist natürlich die Situation nicht dauerhaft bereinigt, denn die Ursache war ja all das, was im Alltag vor sich geht. Eine Anwendung kann zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist und andere Erklärungen damit ausgeschlossen werden können. Meist ist das der Fall! In weiteren Anwendungen wird dieser Prozess des “Zurücksetzens der Programme”, also des Ablaufes wie oben beschrieben, wiederholt und gleichzeitig beginnt die SchmerzklientIn mit den Engpassdehnungen.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig die Engpassdehnungen vorstellen.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 5 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 5

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 5

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Schmerzarten im Schmerzmodell nach Liebscher & Bracht

Nach der Erfahrung von Liebscher & Bracht sind über 90 Prozent aller Schmerzen Alarmschmerzen oder Überlastungsschmerzen:

Alarmschmerzen: diese Schmerzen warnen vor einer drohenden Schädigung im Bewegungsapparat. Dies kann sowohl vor als auch schon nach Eintreten von Schädigungen passieren. Alarmschmerzen haben ausschließlich muskulär-fasziale Ursachen.

Überlastungsschmerzen: dies sind Schmerzen überanstrengter Muskulatur und sie fühlen sich manchmal an wie entzündete Nerven oder als würde eine Stelle wund sein. Auch Überlastungsschmerzen haben ausschließlich muskulär-fasziale Ursachen.

Weiters teilen wir im System von Liebscher & Bracht Schmerzen in Schädigungsschmerzen, Verletzungsschmerzen und Krankheitsschmerzen ein.

Schädigungsschmerzen treten nach Schädigung der Struktur ein und haben meist muskulär-fasziale Ursachen in der Entstehung.

Verletzungsschmerzen können unterschiedlichster Natur sein: Prellungen, Brüche, Risse, Stiche etc.

Krankheitsschmerzen sind mit Erkrankungen verbunden wie zum Beispiel Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Blinddarmentzündung……..bis hin zu Krebs.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt –

Der Schmerzsee

Wir haben als Hauptursache für Schmerzen zu hohe Spannungen im Muskel-Fasziensystem genannt. Daneben gibt es noch weitere Ursachen: Ernährungseinflüsse, Umgebungseinflüsse und Psychische Einflüsse. Das sind die Hauptursachen, wobei es dann noch eine Unzahl an Nebenursachen geben kann, die oft nicht erkennbar sind.

Interessant ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, wann Schmerzen auftreten. Als Erklärungsmodell dient hier der „Schmerzsee“:

Im ersten Bild sehen Sie den Schmerzsee mit seinem Grund, seiner Wasseroberfläche (= dort beginnen wir Schmerzen wahrzunehmen) und einem Pfeil für die Zunahme der Spannung.

Im 2. Bild sind jetzt Körperbereiche am Seegrund angeordnet – Körperbereiche, die häufig schmerzen. Diese Körperbereiche sind als Kugeln dargestellt. Wenn die Kugeln am Seegrund liegen, ist das der Idealzustand, es gibt keine Überspannungen und daher auch keine Schmerzen.

Im 3. Bild sehen Sie dann wie die Kugeln aufsteigen. Die Höhe der Kugeln hat mit der Häufigkeit der Schmerzen zu tun, also LWS Schmerzen sind am häufigsten in der Bevölkerung anzutreffen, gefolgt von HWS- und Hüftgelenksschmerzen usw.  Die Kugeln steigen auf, weil die myofasziale Spannung steigt, sie nähern sich der Wasseroberfläche in unserem See – sie stellt die Schmerzgrenze dar.

Diese Schmerzgrenze stellt jene Situation dar, wo der Verschleiß zum Beispiel einer Bandscheibe oder eines anderen betroffenen Körpergewebes höher ist als die Reparaturfähigkeit des Körpers. Deswegen alarmiert der Körper hier mit einem Alarmschmerz, um eine Schädigung zu vermeiden.

Bis zur Schmerzgrenze bemerken wir in der Regel die Spannungszunahme nicht. Es kann Jahre bis Jahrzehnte dauern, bis die Schmerzgrenze erreicht ist und dann wundern wir uns, dass da wie aus dem Nichts ein Schmerz in Erscheinung tritt. In Wahrheit kommt der Schmerz nicht aus dem Nichts, sondern hat eine lange Vorgeschichte. In meiner Arbeit kommt es oft vor, dass Menschen erst merken wie verspannt sind, wenn ich durch Druck in die Tiefe gehe.

Im 4. Bild steigt dann die Spannung über die Wahrnehmungsgrenze und äußert sich im Beispiel als Schulterschmerz. Auf diese Weise steigen einzelne Schmerzkugeln bzw. es treten bestimmte Schmerzen auf.

Wenn jetzt einer der indirekten Faktoren wie eben Ernährung, Umfeld, Stress (=psychische Belastung) etc. die Spannung erhöhen, gehen alle Kugeln in die Höhe. Daher kann es bei zb Stress dazu kommen, dass irgendwann der ganze Körper an vielen Stellen schmerzt oder sich sogar wie wund anfühlt.

Mit der Osteopressur, den Engpassdehnungen und den Faszienrollmassagen reduzieren wir die Spannungen und beginnen durch Erweiterung der verwendeten Bewegungswinkel die erhöhte Spannung zu senken und dauerhaft im schmerzfreien Zustand zu halten.

Das erklärt auch, warum wir nicht sagen können: wir machen 3 Behandlungen und dann 2 Wochen Dehnübungen und dann ist das Problem für den Rest des Lebens erledigt. Wir müssen auch auf die Ursachen schauen – direkte in Form von Bewegungsmangel und indirekte wie oben erwähnt.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt –

Die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht

Diese Schmerzskala ist nicht zu verwechseln mit der VAS Schmerzskala oder anderen Skalen. Sie findet sowohl für die Osteopressur wie auch für die Engpassdehnungen, die Faszienrollmassagen und die Light-Osteopressur Anwendung. Damit ist die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht von großer Bedetuung für das SchmerzFREI – Training einerseits und zur Vermeidung von Verletzungen andererseits!

Anmerkung zu Intensität 9: Hier ist gemeint, dass sich der Schmerz gerade noch ertragen lässt, OHNE dass sich eine Gegenreaktion einstellt wie z.B. Anspannung in einem anderen Körperteil (“die Zähne zusammen beißen”), Luftanhalten oder sich wünschen, die TherapeutIn möge bald aufhören. Das alles wäre ein eindeutiges Zeichen, dass die Intensität bereits bei 10 oder darüber ist.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

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Nächste Woche erfahren Sie, wie die Anwendung der Osteopressur abläuft und warum sie so wirkungsvoll ist.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 4 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

  • “Die Arthrose Lüge”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • Ausbildungsmitschriften

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 4

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 4

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Schmerzen, Schmerzursachen und das SchmerzFREI – Training als mögliche Lösung

Es gibt verschiedenste Untersuchungen bzw. auch Daten von Versicherungen zum Thema Schmerz. Man nimmt an, dass rund 20 % der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum an chronischen Schmerzen leidet.

Nach dem Bio-psycho-sozialen Modell bei chronischem Schmerz (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.) gibt es folgende Ursachengruppen:

Biologische Ursachen: Entzündungen, Muskelverspannungen, Vegetative Störungen, Nerven- und Gelenkschäden

Soziale Ursachen: Stress und Konflikte, Arbeitsunfähigkeit, Ausgrenzung und Rückzug

Psychische Ursachen: Hilflosigkeit, Ängste und Sorgen, Unterdrückter Ärger, Niedergeschlagenheit

Wenn wir uns die klassische Stressreaktion im Körper ansehen, stellen wir fest, dass die in diesem Modell angeführten sozialen und psychischen Ursachen in einem erhöhten Stressgeschehen im Körper münden, was unter anderem zu einer erhöhten Muskel- und Faszienspannung führt.

Liebscher und Bracht hat dagegen eine Schmerztherapie entwickelt, die aus mehreren Teilen besteht:

  • Osteopressur, die ein Therapeut an der KlientIn durchführt
  • Engpassdehnungen sowie
  • Faszienrollmassagen, die die KlientIn selbst durchführt, um das Ergebnis dann zu festigen.

Grundlage ist die Erfahrung, dass die meisten Schmerzen durch muskulär-fasziale Fehlspannungen in Form von Überspannungen verursacht werden.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt –

Das Biomechanische Schmerzmodell

Das Biomechanische Erklärungsmodell für funktionelle Schmerzen lässt sich ganz einfach an einem Beispiel erklären (eine ausführlichere Erklärung finden Sie in diesm Youtube-Video von Roland Liebscher-Bracht)

Wir stellen uns ein Gelenk vor, das schmerzt. Hier gehören auch Schmerzen dazu, die in Verbindung mit Arthrose gebracht werden.

Bild 1: die verkürzende Muskelkraft ist größer als die Steuerspannung, die Druckkräfte auf die Knorpel nehmen zu, der Verschleiß steigt.

Bild 2: Die Kräfte steigen weiter, der permanente Reparaturprozess kann den Verschleiß nicht ausgleichen, der Körper sendet einen Alarmschmerz, damit wir das Gelenk nicht mehr bewegen.

Die Gelenkknorpel = grün ernähren sich, indem sie bei Bewegung zusammengedrückt werden und sich anschließend wieder entspannen. Abfallstoffe werden so herausbefördert und neue Nährstoffe eingesaugt. Durch die in unserer Zeit übliche Lebensführung nutzen wir nur 5 bis 10 Prozent der möglichen Bewegungswinkel. Teilflächen des Knorpels bleiben dadurch unbelastet und somit unterernährt und sie bauen ab.

Wir nutzen unsere Gelenkwinkel viel zu wenig

Diese stark verminderte Nutzung der Gelenkwinkel in Verbindung mit aufsummierten Restkontraktionen der Muskelfasern führen einerseits zur Spannungserhöhung der Muskeln und andererseits zu Verkürzungsverfilzungen der Faszien. Der Widerstand der Muskeln und Faszien steigt dadurch. Damit ist der Druck auf die Gelenkknorpel zu hoch, was zu einem erhöhten mechanischen Verschleiß führt.

Der Körper misst über seine Rezeptoren ständig die Zug- und Druckverhältnisse. Wenn über die Rezeptoren erkennbar ist, dass der Verschleiß größer ist als die Reparaturfähigkeit, schaltet das Gehirn einen Alarmschmerz.

Dieser Alarmschmerz schränkt die Bewegungswinkel zusätzlich ein. Die ungenutzte und dadurch unterernährte Knorpelfläche wird dadurch noch größer. Unphysiologisch hoher Abrieb zerstört einerseits den Knorpel, andererseits wird er durch Unterernährung abgebaut. Der Wiederaufbau des Knorpels wird durch diese Effekte behindert. Die für die Reparatur der abgenutzten Knorpel zuständigen Stammzellen können ihre Aufgabe nicht erfüllen.

Der Alarmschmerz schränkt die Bewegungswinkel zusätzlich ein

Das Resultat ist eine Negativspirale, die meist mit der vollständigen Zerstörung des Gelenkes endet. Begleitet wird dieser Prozess von Dauerschmerzen. Mit der L & B Schmerztherapie sind wir in der Lage, diesen Prozess umzukehren.

Eine Reduzierung des überhöhten Druckes auf die Gelenkknorpel geschieht durch das “Löschen” der zu hohen Anspannung von Muskeln und dem “Entfilzen” und Dehnen der Faszien. Damit beschleunigt sich die Reduzierung der Schmerzen bis hin zur Löschung dieser.

Die zunehmende Schmerzfreiheit führt zu einer Steigerung der Bewegungswinkel. Die Reparaturtätigkeit der Stammzellen führt zur Wiederbelastung und Ernährung der Knorpelreste und der Regeneration des Knorpels. Das Gelenk kann sich im Laufe von 6 bis 18 Monaten regenerieren, wenn die Zerstörung noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Voraussetzung dafür sind regelmäßiges Training der Übungen und eine optimierte Ernährung – wie im Buch “Die Arthorse Lüge” beschrieben.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

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Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig den Schmerzsee vorstellen sowie die Schmerzarten und die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 3 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

  • http://www.schmerzgesellschaft.de
  • “Die Arthrose Lüge”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • “Rolle dich schmerzfrei”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • Ausbildungsmitschriften

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 3

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 3

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Was erwartet Sie, wenn Sie ein SchmerzFREI – Training bei mir in Anspuch nehmen möchten?

Für einen Ersttermin sind 90 Minuten erforderlich. Da Sie einen solchen Termin über das Termin-Buchungssystem nicht buchen können, wird ein Telefonat zur Terminfindung notwendig sein. Ein solches Telefonat kann durchaus 10 bis 15 Minuten dauern. Wir werden auch klären, ob die Methode für Sie zu empfehlen ist. Es kann Gründe geben, warum das SchmerzFREI – Training nach Liebscher & Bracht für Sie nicht passend sein kann. Unbedingte Grundvoraussetzung ist Ihre Bereitschaft, zuhause die Übungen zu machen!

Bei diesem Gespräch erhalten Sie auch erste Grundinformationen und vor allem können Sie Fragen stellen, wenn es Unklarheiten gibt. Diese ersten 10 bis 15 Minuten per Telefon sind für Sie kostenlos!

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 1: Den Ist-Zustand eruieren

Am Anfang einer jeden Anwendung steht eine sorgfältige Aufnahme des Ist – Zustandes. Hier nehme ich mir ausführlich Zeit für Sie, um Ihren aktuellen Schmerzzustand zu dokumentieren. Das geschieht durch Besprechung, Abmessen und gegebenenfalls auch durch Dokumentation via digitaler Aufnahme Ihrer Körperhaltung und dem aktuellen Bewegungsmuster. Damit schaffen wir die Grundlage für einen möglichst objektiven Vergleich von vorher und nachher.

In diesem ersten Schritt besprechen wir auch die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht sowie die Schritte der Engpassdehnungen. Dazu erhalten Sie im Rahmen dieser Blog – Miniserie auch noch genaue Informationen.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 5-10 Minuten in Anspruch.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 2: Schmerzlöschung

Die Schmerzlöschung wird über die L&B Osteopressur-Punkte durchgeführt. Die angesprochenen Schmerz- Osteopressurpunkte am Knochen werden gedrückt, um die Fehlspannung der Muskeln und Faszien zu normalisieren. Ihre Schmerzen werden damit sofort gelöscht oder auf einen minimalen Restschmerz herunter gefahren. Die Wirksamkeit bei funktionellen Schmerzen ist im allgemeinen sehr hoch.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 40 Minuten in Anspruch nehmen, je nach Schmerzort. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 20 bis 25 Minuten in Anspruch.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 3: Engpassdehnungen und Faszienrollmassage

Um die durch die L&B Osteopressur erreichte Schmerzfreiheit langfristig aufrechtzuerhalten, ist eine regelmäßige Anwendung der Engpassdehnungen und der Faszien-Rollmassage nach Liebscher & Bracht notwendig. Dazu zeige ich Ihnen die für Sie passenden Übungen für Zuhause und wir machen diese dann gemeinsam. Sie lernen dabei, worauf es ankommt und welche Fehler vermieden werden müssen.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen, je nach erforderlicher Übung. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 20 bis 25 Minuten in Anspruch. Eventuell kann dieser Teil im Ablauf von Folgeterminen auch vor der Osteopressur stattfinden.

Nach insgesamt 3 -5 Terminen pro Schmerzzustand haben Sie dann idealerweise alle Übungen kennengelernt, um sich selbst schmerzfrei zu halten oder die Schmerzreduktion aufrecht zu erhalten.

Daher biete ich auch 3er und 5er Blöcke an, die den Ersttermin beinhalten. Die Preise können Sie HIER nachlesen.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 4: Osteopressur 2 oder Osteopressur light/Abschluss

Wenn nach den ersten 3 Schritten noch Zeit bleibt, kann es sein, dass ich nochmals die wichtigsten Osteopressurpunkte für Ihren Schmerz drücke oder Sie in der Osteopressur ligth anleite, die Sie selbständig zuhause durchführen können.

Auf jedenfall wird nochmals eine Referenz gemacht, damit wir feststellen können, ob es zu einer positiven Veränderung gekommen ist. Mit Empfehlungen arbeiten Sie dann zuhause bis zum nächsten Termin weiter.

Die Empfehlung ist, bei lange bestehenden oder starken Schmerzen zumindest 3 Termine innerhalb von 2 Wochen wahrzunehmen, sofern das terminlich möglich ist.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig einen Überblick geben, wie das Liebscher & Bracht Schmerzmodell die Schmerzentstehung erklärt.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 und 2 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 2

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 2

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Was ist die Liebscher & Bracht Therapie?

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, bevorzuge ich die Bezeichnung SchmerzFREI – Training statt Therapie, da die Hauptarbeit bei den KlientInnen selbst liegt. Wenn ich hier also von Training spreche, verwende ich diesen Begriff synonym zum Begriff Therapie, wie wir ihn auf den Seiten von Liebscher & Bracht finden.

Das Liebscher & Bracht Training ist eine hochwirksame Anwendung zur nachhaltigen Behandlung von Schmerzen. Der Ansatz ist ganzheitlich, da die Schmerzen ursächlich behandelt und abtrainiert werden. Die für die Schmerzen verantwortlichen Lebensumstände werden ebenso miteinbezogen wie die Krankheitsgeschichten.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Hilfe zur Selbsthilfe!

Das Liebscher & Bracht SchmerzFREI Training weiß um die Selbstheilungskräfte des Körpers, die immer wieder in einer höchst erstaunlichen Art und Weise beobachtbar sind. Es geht dabei um “Hilfe zur Selbsthilfe”. Das bedeutet, dass Sie im Regelfall nur wenige Termine bei mir brauchen, bei denen ich Spannungen in Ihrem Körper gezielt reduziere. Ohne etwas versprechen zu können zeigt die Erfahrung, dass das in 8 bis 9 von 10 Fällen gut und rasch funtkioniert. Wenn das der Fall ist, dann bekommen Sie spezifische Übungen für zuhause. Diese üben wir gemeinsam in meiner Praxis ein und Sie machen Sie dann zuhause weiter, um die Schmerzfreiheit zu erhalten. Mehr zum Ablauf und den einzelnen Schritten erfahren Sie in den wöchentlich folgenden Artikeln hier auf dem Blog.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Bei welchen Schmerzen hilft das SchmerzFrei – Training?

Aus der Erfahrung von Liebscher & Bracht geht hervor, dass die häufigste Schmerzursache zu hohe Spannungen in den Muskeln und Faszien ist. Aus diesem Grunde wirkt die Methode bei überraschend vielen Beschwerden auf eine natürliche Art. Aus meiner Arbeit der letzten beiden Jahre weiß ich ich, dass diese hohe Spannung in den Muskeln und Faszien für viele Schmerzzustände verantwortlich ist, von denen ich das nicht erwartet hätte. Praktisch kann die Methode bei allen funktionellen Schmerzen angewendet werden.

Was sind funktionelle Schmerzen?

Mit dem Begriff “funktionelle Schmerzen” sind hier Schmerzen des Bewegungsapparates gemeint. Sehr häufig gibt es für diese Art der Schmerzen keine eindeutige medizinische Diagnose. Es ist mir schon häufig untergekommen, dass die medizinische Untersuchung kein klares Bild ergibt, da die bildgebenden Verfahren nichts anzeigen. Medizinisch ist die Schmerzursache also unklar, die Menschen leiden aber trotzdem unter eingeschränkter und schmerzhafter Bewegungsfunktion. Die Erklärung dafür ist recht einfach: hohe Muskelspannung ist im Röntgen oder MRT nicht sichtbar!

Warum wirkt das Liebscher & Bracht Training?

Weil wir unseren Körper jeden Tag 24 Stunden lang, trainieren. Funktion schafft Struktur! Wir nutzen zumeist die möglichen Bewegungswinkel unserer Gelenke zu wenig. Damit trainieren wir das Nicht-Nutzen, die Muskeln und Faszien”verkürzen“. Mit anderen Worten, die Dehnbarkeit wird geringer. Und das führt zu Schmerzen im Bewegungsapparat.

Aus seiner Erfahrung der letzten 30 Jahre sagt Roland Liebscher-Bracht, dass wir durchschnittlich weniger als 10 Prozent der möglichen Bewegungswinkel im Alltag nutzen.

Zusammengefasst hat das folgende Wirkungen:

  • die Muskeln und Faszien verkürzen rund um die Gelenke durch die nicht genützen Bewegungswinkel
  • die Spannung in den Muskeln und Faszien erhöht sich, dadurch werden die Gelenke stärker zusammen gepresst, sie werden überlastet (ebenso die Wirbelsäule)
  • der Körper reagiert auf diese erhöhten Kräfte mit einer Alarmmeldung, um bleibende Schäden zu vermeiden = (Alarm)Schmerz entsteht.

Durch das Liebscher & Bracht Trainig werden die Zugspannungen in den Muskeln reduziert. Dadurch wird auch die Druckkraft auf die Gelenke herabgesetzt. Als Folge wird Schmerz reduziert. Roland Liebscher-Bracht berichtet aus seiner Erfahrung, dass er bei 90 Prozent der Schmerzpatienten eine schnelle und dauerhafte Verbesserung bewirken kann. Diese Erfahrungen kann ich bestätigen.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Wie genau wirkt die Methode des SchmerzFREI -Trainings?

Dazu wird es in den nächsten Artikeln noch reichlich Information geben. Ich werde Ihnen das Schmerzmodell nach Liebscher & Bracht kurz und bündig näher bringen. Der “Schmerzsee” wird dabei eine zentrale Rolle spielen. In den Artikeln zur Osteopressur, zu den Engpassdehnungen, der Fazienrollmassage und der Light-Osteopressur erhalten Sie dann noch spezifische Erklärungen.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig einen Überblick geben, wie eine Liebscher & Bracht Anwendung in meiner Praxis abläuft.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zum 1. Teil der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 1

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 1

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Wollen Sie ohne Schmerzen leben?

Ich gehe davon aus, dass Ihre Antwort ein klares JA sein wird! Um Sie bestmöglich dabei unterstützen zu können, habe ich das SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht in meinen Methodenkoffer aufgenommen. Zur Methode von Liebscher & Bracht gibt es mittlerweile eine Fülle von Informationen – vielleicht schon zu viel, um sich gut zurechtfinden zu können. Deshalb starte ich hier eine Miniserie mit kurzen Informationen, um Fragen zu beantworten und auch Missverständnissen vorzubeugen.

Inklusive Ausbildung befasse ich mich seit 14 Jahren mit Shiatsu, im Juli 2022 beginne ich das 12. Jahr in hauptberuflicher Selbständigkeit als diplomierter Shiatsu – Praktiker. Was mich dabei begleitet, ist immer wieder die Frage “Was kann ich verbessern?”. Natürlich hat Shiatsu wie jede Methode seine Grenzen. Da ich ohnehin zu regelmäßigen Fortbildungen verpflichtet bin, halte ich Ausschau, was gerade hilfreich sein könnte. Und so bin ich auch auf die Methode von Liebscher & Bracht gestoßen.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Wundermethoden gibt es keine

2018 hat mich eine Shiatsu – Kollegin inspiriert, mich mit dieser Methode zu befassen – sie war begeistert davon. Ich habe den Newsletter abonniert und mich in das Thema eingelesen und auch begonnen, die kostenlosen Übungsvideos auf Youtube auszuprobieren. Im Laufe der Zeit fanden diese Übungen dann auch Eingang in die “Hausaufgaben”, die ich zusätzlich zu den Shiatsuanwendungen anbiete. Offen gestanden war mir das Marketing von Liebscher & Bracht nicht besonders sympathisch, es erschien mir zu aggressiv. Auch die doch recht selbstbewussten Aussagen über die Methode erweckten anfangs eher mein Misstrauen. “Wieder einer, der die Wundermethode erfunden hat” dachte ich mir. Die Erfahrung aus meiner Arbeit ist die, dass es keine Wundermethode gibt.

Wie passt nun die Methode nach Liebscher & Bracht in meine Praxis ganz(heitlich) g´sund?

Recht schnell durfte ich erleben, dass die Übungen tatsächlich wirken. Einen Haken gibt es allerdings daran: man muss sie richtig und regelmäßig MACHEN 😉 Die Erklärungen sind meist einfach und schlüssig – manchmal vielleicht ein bisschen vereinfachend und zu wenig differenziert – aber viele der Erfahrungen von Roland Liebscher-Bracht decken sich mit meinen Shiatsu-Erfahrungen, was Schmerzursachen, Funktionalität und Lösung angeht. Im Lauf der Serie werde ich bei den einzelnen Themen auch darauf eingehen, wie Liebscher & Bracht in meine Arbeit mit Shiatsu hineinpasst, wo es Überschneidungen gibt und was die Unterschiede sind.

Die Liebscher & Bracht Ausbildung zum Schmerz-Spezialisten

2020 kam dann Corona und damit der erste Lockdown. Da Shiatsu mein Hauptarbeitsgebiet ist, musste meine Praxis geschlossen bleiben. Liebscher & Bracht hat dann einen aus meiner Sicht genialen Schritt gemacht. Es wurde eine Online – Ausbildung entwickelt und angeboten. Um die Zeit sinnvoll zu nützen, habe ich diese gebucht und dazu ein Angebot erhalten, gleich doch auch die Präsenzausbildung zu machen und damit die Möglichkeit zur Zertifizierung zu haben. Bis Ende 2020 habe ich mich dann in die Online – Ausbildung mit Roland Liebscher-Bracht vertieft. Gleichzeitig habe ich Techniken auch in den Arbeitsalltag integriert, soweit das möglich war. 2020 war durchwachsen mit den Lockdowns, was mir aber auch viel Zeit gegeben hat. Die Teilnahme am Präsenzteil der Ausbildung musste ich 4mal verschieben – wegen Lockdown oder Teillockdown oder wegen Quarantäneregeln bei Terminen, die in Deuschland stattgefunden haben. Im Juni 2021 konnte ich dann endlich in Graz die Präsenzausbildung absolvieren und war danach motiviert, eigene Liebscher & Bracht Termine anzubieten. Einige meiner KlientInnen haben das auch bereits zu diesem Zeitpunkt in Anspruch genommen.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt -Zerifizierung “Schmerztherapeut”

Bei der Ausbildung in Graz habe ich auch den Dozenten Christian Gut kennen gelernt, der mich schlussendlich inspiriert hat, auch die Zertifizierung zum Liebscher & Bracht Therapeuten zu machen. Im März 2022 habe ich dann in seinem Therapiezentrum in der Schweiz die Zertifizierungsprüfung abgelegt.

Im System nach Liebscher & Bracht bin ich damit “Liebscher & Bracht Schmerztherapeut“. Dafür gibt es nur einen Ausbildungsweg und auch die Zertifizierungsprüfung ist für alle dieselbe – egal ob Shiatsu-Praktiker oder Physiotherapeut oder Orthopäde. Allerdings gibt es in der offiziellen Bezeichnung Unterschiede: Wenn jemand einen therapeutischen Grundberuf hat, ist die Bezeichnung “Therapeut” zulässig. Ohne therapeutischen Grundberuf ist diese Bezeichnung in Österreich nicht zulässig. Mein Grundberuf ist Shiatsu und damit nicht therapeutisch im schulmedizinischen und rechtlichen Sinne. Daher habe ich für mich den Begriff “SchmerzFREI – Trainer” gewählt und ich bezeichne meine Arbeit als SchmerzFREI – Training nach Liebscher & Bracht. Diese Bezeichnung erscheint mir auch sehr treffend, denn die Hauptarbeit in dieser Methode können und müssen Sie selbst machen. Ich gebe lediglich den Anstoß und zeige Ihnen, was Sie wie machen müssen.

Wissenschaftlich arbeitende Liebscher & Bracht Schmerztherapie – Praxis

Seit Mai 2022 beteilige ich mich an einer Multicenterstudie. Liebscher & Bracht baut derzeit einen Forschungsbereich auf und Partnerpraxen sind eingeladen, mitzumachen. Derzeit sind über 100 Praxen beteiligt. Es ist damit möglich, wissenschaftlich erhobenen Daten zum Erkenntnisgewinn zu schaffen – worauf beruht die Liebscher & Bracht Therapie und wie wirksam ist sie. Es geht auch um die Frage, wo ist die Therapie besonders wirksam und wo braucht es Weiterentwicklung.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig einen Überblick geben, was die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht ist und wofür sie angewendet werden kann und wofür auch nicht.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Gleichmut in der Krise -9 – Reiskur

Am 7. Mai werden wir Vollmond haben. Mit dem abnehmenden Mond empfehle ich eine Reiskur zu machen, um die Frühlingszeit zu nützen, vor allem jene die zuhause sind und nicht körplich schwer arbeiten müssen. Die Reiskur kurbelt die Organfunktionen an und stärkt auch das Immunsystem. Aber Achtung: die Reiskur darf nur bei völliger Gesundheit durchgeführt werden!

Trotz aller Einschränkungen können wir frisch in den Frühling starten- mit der Reiskur!!

Unser Verdauungstrakt leidet speziell im Winter unter der Menge an Information in Form von Nahrung, die wir zu uns nehmen. Warum gerade im Winter? Einfach weil wir tendenziell zu wenig Bewegung machen, wenn das Wetter draußen nicht so einladend für Bewegung und Sport ist. Meist kommen wir dann im Frühling nur langsam wieder in Schwung. Mit der Reiskur werden wir den alten Ballast endlich los und können vital in die wärmere Jahreszeit starten. Für die jetzige Situation eignet sie sich auch hervorragend, auch um Dinge loslassen zu können die wir nicht brauchen und die uns vielleicht nur behindern – Sorgen, Ängste,…

Was ist die Reiskur?

Prinzipiell handelt es sich bei der Reiskur um eine sanfte Reinigung auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene. Wir reduzieren die Informationsmenge an Nahrung, die wir normalerweise zu uns nehmen, auf Naturreis. Eventuell ergänzen wir noch mit Misosuppe. So kann sich unser Körper auf die Ausscheidung von Schlacken und anderen Altlasten konzentrieren. Diese entstehen durch schlechte Ernährung in Kombination mit Stress und diversen Genussmitteln. Durch die Reiskur können diese Schlacken ausgeschieden werden.

Reiskur: Wie wird’s gemacht?

Die Reiskur wird am besten bei abnehmenden Mond durchgeführt, denn das ist die geeignetste Zeit zum Loslassen. Idealerweise direkt am Tag nach einem Vollmond starten und 10 Tage durchhalten. Die Kurzversion von 6-7 Tagen ist eine Alternative.

Reiskur: Wie wird der Reis zubereitet?

Meine Empfehlung ist, einen Reiskocher zu verwenden. Wir nehmen Naturreis und die doppelte Menge Wasser (bei Bedarf mit einer Prise Meersalz). Alternativ kann auch ein Druckkochtopf verwendet werden oder natürlich auch ein herkömmlicher Kochtopf. In diesem Falle braucht es die 2-3 fache Wassermenge (der Reismenge) und auch mehr Zeit. Der Reis sollte in jedem Fall schön weich sein und das Wasser verkocht.

Ich rühre gerne etwas Misopaste unter den Reis, da ich den Reis ohne Salz koche. Man kann aber auch Misosuppe extra essen. Jede Suppe kann zur Misosuppe werden, indem man einfach vor dem Servieren Misopaste einrührt und die Suppe noch einmal kurz aufwallen lässt. Miso ist eine vergorene Paste aus Sojabohnen, Gerste oder Naturreis, Meersalz und einem Enzymstarter besteht. Miso gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus, stärkt den Verdauungstrakt und schmeckt nebenbei auchnoch sehr gut! Kaufen kann man Miso im Biosupermarkt oder im Reformhaus bzw. auch am Naschmarkt.

Reiskur: Essen so viel man will

Das Schöne an der Reiskur ist, dass man soviel essen kann, wie man will. Es sollte auf keinen Fall gehungert werden, da der Körper sonst auf Alarmbereitschaft umstellt und nichts mehr hergeben will. Falls wir über den Winter ein paar Kilos zugelegt haben: als Nebeneffekt werden wir ein paar Kilos verlieren. All das Überschüssige wird durch die Reiskur losgelassen.

Reiskur: Welche Veränderungen können eintreten:

  • Verbesserung von Verdauungsbeschwerden
  • Verschwinden von Sodbrennen
    und Magenreizungen
  • Verbesserungen von Kopfschmerzen und Migräne
  • Verbesserung der Haut
  • Verbesserung von Menstruationsbeschwerden
  • Verbesserung des Schlafes
  • Verbesserung der Konzentration
  • Klarheit der Gedanken
  • Verminderung von Schleim in
    Nase und Nebenhöhlen
  • Reduktion von Zysten und Myomen
  • Gewichtsabnahme
  • Immunsystem stärkend
  • Senkung des Cholesterins
  • Ruhigerer Geist
  • Spannungen werden leichter

Reiskur: Kontraindikationen

Nicht passend ist die Reiskur in der Schwangerschaft, während der Menstruation, bei Krankheit oder sonstiger Schwäche. Wenn man allgemein wenig Substanz oder zu wenig Gewicht hat, sollte man die Reiskur auch nicht durchführen.

Die Reiskur wirk auf körperlicher, psychischer und geistiger Ebene und daher ist es vorteilhaft, sich dafür eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Aufenthalt in der Natur, Meditation und alles was dem Herzen gut tut, sollte im Vordergrund stehen.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind und eine Reiskur machen wollen, ist es jetzt an der Zeit sich vorzubereiten: Vollmond ist am 7. Mai, danach können Sie die Unterstützung des abnehmenden Mondes in Anspruch nehmen.

Für genauere Infos stellt die Academy for Hara-Shiatsu eine Broschüre zur Verfügung. Zum Download HIER klicken!

Gleichmut in der Krise -8

mitfühlen ohne mitzuleiden

Hinweis auf 3 Online – Meditationsabende zum Thema mitfühlen ohne mitzuleiden: an Mittwochen von 19 bis 21 Uhr, Termine 22. und 29. April sowie 6. Mai 2020- mehr Infos HIER

Manchmal ist es ganz schön schwierig, ein Mensch zu sein. Wahrscheinlich kennen viele von uns das Gefühl, in dieses Leben hineingeworfen worden zu sein. Wenn es uns gut geht, wenn das Leben sich entfaltet wie wir uns das wünschen, ist dieses Gefühl oder sind entsprechende Gedanken meist im Verborgenen. Wenn es aber nicht nach Plan läuft, kann diese Wahrnehmung sehr deutlich in den Vordergrund drängen. Niemand hat uns gefragt, ob wir hier sein wollen, wir wissen im Grunde nicht wirklich, was im nächsten Moment passieren wird und wann das alles wieder enden wird. Was es in solchen Situationen braucht – nicht nur, aber auch – ist Mitgefühl.

Manchmal ist es ganz schön schwierig, ein Mensch zu sein

Wir werden in diese Welt geboren, entwickeln uns und altern. Dazwischen sind wir Krankheiten ausgesetzt und früher oder später verlassen wir diese Existenz wieder. In Zeiten wie diesen wird uns das sehr deutlich vor Augen geführt. Es ist gut, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, aber wenn wir das nicht gewohnt sind und wir in eine kritische Situation kommen, kann uns das sehr stark herausfordern.

Mitgefühl zu üben – ist eine sehr weise Möglichkeit, mit uns und anderen umzugehen. Sind wir mit dieser Fähigkeit geboren oder müssen/können wir das erlernen?

Mitgefühl ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Und es ist eine Fähigkeit, die wir mehr oder weniger mitbringen, so wie wir andere Fähigkeiten auch in unterschiedlichem Ausmaß mitbringen. Dann entwickeln wir uns, werden von unserer Umgebung und den Menschen um uns geformt. Und irgendwann sind wir dann erwachsene Menschen. Bis dahin oder vielleicht dann im Erwachsenenleben haben wir oft auch manches verloren, sind abgestumpft, überreizt und hören die feinen Töne in uns nicht mehr. Und dann kann es schon vorkommen, dass wir nicht mit dem zufrieden sind, wie wir sind. Vielleicht erkennen wir, dass wir nicht mitfühlend sind, vielleicht merken wir, dass wir uns mit dem Leid anderer identifizieren und mitleiden. Und vielleicht haben wir schon gemerkt, dass wir dann nicht wirklich handlungsfähig sind.

Hinweis auf 3 Online – Meditationsabende zum Thema mitfühlen ohne mitzuleiden: an Mittwochen von 19 bis 21 Uhr, Termine 22. und 29. April sowie 6. Mai 2020 – mehr Infos HIER

Mitgefühl lässt sich kultivieren

Mitleid ist ein wenig wie in ein brennendes Haus zu gehen und mit dem darin befindlichen Menschen gemeinsam um Hilfe zu rufen, anstatt die Feuerwehr zu rufen. Der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl ergibt sich schon aus den Worten. Mitleid heißt mit-leiden. Man leidet mit der betreffenden Person, verbindet sich emotional mit ihr und ihrem Leiden. Wir versetzten uns selbst in ihre Situation, stellen uns vor, selbst in dem brennenden Haus zu sein – und diese Vorstellung schmerzt.

Mitgefühl hingegen heißt mit-fühlen. Man fühlt sich in die Lage der Person hinein, kann ihr Leiden nachvollziehen, aber aus einer objektiven Sichtweise – man leidet nicht mit, weil man einen emotionalen Abstand zu ihr hat und sich nicht an ihre Stelle setzt und ihren Schmerz selbst leidet. Bezogen auf den Menschen im brennenden Haus würde man die Feuerwehr rufen und dann zusehen, ob man bis zu deren Eintreffen sonst etwas Hilfreiches tun kann.

Der emotionale Aspekt – mit-zu-leiden bzw. mit-zu-fühlen ist der Hauptunterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl. Wenn wir Mitleid empfinden, machen wir das Leiden einer anderen Person zu unserem eigenen Leiden, haben keine Hoffnung auf Linderung dieses Leidens, fühlen uns hilflos und werden selbst unglücklich. Wenn wir uns im Herzenszustand des Mitfühlens befinden, nehmen wir Anteil, ohne uns zu identifizieren, haben Hoffnung, überlegen was wir tun können und fühlen uns zuversichtlicher.

Gleichmut in der Krise – mitfühlen ohne mitzuleiden

Mitgefühl hat sehr viel mit Weisheit zu tun. Mitgefühl ist das Vermögen, sich tief und umfassend einzufühlen, ohne selbst zu leiden. Im Buddhismus geht es unter anderem darum, diese Qualität des tief zuhörenden, lauschenden Herzens zu kultivieren und zu entwickeln. Man übt, das Herz so zu öffnen und zu weiten, dass es alles einschließt und die Verbindung zu allen Wesen wahrnimmt. Mitgefühl und Weisheit werden als die beiden Flügel eines Vogels bezeichnet. Weisheit ohne Mitgefühl steht nicht im Dienste der Leidminderung, Mitgefühl ohne Weisheit kann schnell in Mitleid abgleiten.

Wir können aus dem Mitleid aussteigen, indem wir uns bewusst werden, dass das Leiden eines anderen Menschen nicht unser eigenes Leiden ist. Der beste mir bekannte Weg, um zu erkennen was meine Erfahrung wirklich ist, ist Achtsamkeitsmeditation. Durch die Entwicklung von Achtsamkeit werden wir feinfühlig für das, was in einer anderen Person vorgeht, wie es ihr geht. Und gleichzeitig sehen wir unsere Reaktion darauf. Wir sehen die Schwierigkeiten einer Person und ihren Schmerz, können unser Herz öffnen und uns einfühlen, können wahrnehmen, was sich in unserem Herzen abspielt und auch, dass das Leiden der anderen Person nicht unser eigenes Leiden ist. Das zu betrachten, morgens, untertags, abends, dient der Entwicklung einer mitfühlenden Haltung, ohne mitzuleiden. Denn wir erkennen, dass genauso wie wir selbst, jeder Mensch das Bedürfnis nach Glück und Zufriedenheit in sich trägt. So wie wir will jeder Mensch Leid verhindern und doch kennt jeder Mensch so wie wir Sorgen, Traurigkeit, vielleicht Verzweiflung.

Wenn wir uns dessen bewusst werden, werden wir versuchen, Leid zu lindern, wo es möglich ist. Wir werden aktiv. In dem wir Achtsamkeit kultivieren und das Weiten unseres Herzens, entfalten wir Mitgefühl ohne Mitleid. Wir können so nicht nur Mitgefühl für andere, sondern auch Mitgefühl für uns selbst entwickeln.

Hinweis auf 3 Online – Meditationsabende zum Thema mitfühlen ohne mitzuleiden: an Mittwochen von 19 bis 21 Uhr, Termine 22. und 29. April sowie 6. Mai 2020 – mehr Infos HIER

Quellen:

  • “Warum du Mitgefühl aus deinen Gefühlen streichen solltest”, http://www.zeitzuleben.de
  • “Mitgefühl üben”, Stocker, Willms, Koster, Brink
  • “Broad view, boundless heart”, Ajahn Pasanno & Ajahn Amaro

Gleichmut in der Krise -6

Kundalini Energiedusche

Heute möchte ich wieder einen mehr körperlichen Hinweis geben, um vor allem für jene, die zuhause sein müssen, die Energie in Bewegung zu bringen oder zu halten.

Die Kundalini – Energiedusche nach Osho bringt nicht nur oberflächlich blockierte Energie in Bewegung, sondern entspannt auch in der Tiefe. Aus tiefer Entspannung entsteht Ruhe und Ausgeglichenheit, vielleicht auch Freude.

4 Phasen der Schüttelmeditation

Jede der 4 Phasen dauert 15 Minuten

Erste Phase – sich schütteln

Wir stehen locker mit den Beinen schulterbreit, Knie leicht gebeugt, Becken nach vor geschoben, Schultern und Arme hängen lassen, ebenso den Kiefer. Dann beginnen wir, den ganzen Körper zu schütteln. Ich empfehle sanft zu beginnen und die Schüttelbewegungen dann zu intensivieren

Vielleicht braucht es am Anfang etwas Überwindung, aber wenn wir begonnen haben, uns zu schütteln, sind wir eingeladen, jegliches Denken loszulassen und den Körper tun zu lassen. Der Körper weiß sehr gut, wo Spannung ist, wo etwas gelöst werden will, wo ER sich schütteln will. Wir folgen den Bewegungen, die sich zeigen und vielleicht können wir auch darüber staunen, was sich da alles ausschüttel will. Wir lassen das Schütteln geschehen.

Wie sieht es aus, wenn ein Hund sich schüttelt? Genauso können wir uns auch schütteln. Wir können unser ganzes Sein schütteln, aus der Tiefe unseres Herzens. Aber: ich empfehle einen sanften Einstieg, wir sollten die Kraft des Schüttelns nicht unterschätzen.

Zweite Phase – Tanzen

Wir können tanzen, wie es uns Freude macht – der Körper darf sich genau so bewegen, wie er das möchte. Je nachdem wie wir tanzen, können wir die Augen offen oder geschlossen halten. Für manche mag das vielleicht eine Überwindung sein, aber ausprobieren lohnt sich – den Körper tanzen lassen, das Tanzen werden.

Dritte Phase – Wahrnehmen

Für diese 15 minütige Phase können wir ganz oder vorerst stehen bleiben und uns gleich oder im Laufe der Phase hinsetzen. Wir sind eingeladen, die Augen zu schließen und schlicht und einfach wahrzunehmen, was da ist, während es da ist, innen und außen. Wer sich mehr mit Achtsamkeit beschäftigen will, findet HIER weitere Hinweise

Vierte Phase – Still liegen

Für die letzten 15 Minuten sind wir eingeladen, uns einfach still hinzulegen, am besten alles von sich streckend auf den Rücken. Wir können mit dem Sein, was sich zeigt, was auch immer sich zeigt. Wir sind eingeladen, Gleichmut in der Krise zuzulassen – mit Kundalini Yoga.

Gleichmut in der Krise mit Kundalini Yoga

Kundalini verwandelt Energie und kann uns helfen, Anspannung, Stress, Angst, Unsicherheit die sich als im Körper als Blockaden ausdrücken, wieder zum Fließen zu bringen. Wir unterstützen das durch die Bewegung, wir entspannen aktiv. Aktive Entspannung hat eine bessere und vor allem nachhaltigere positive Wirkung als passive Entspannung.

Ich kann empfehlen, z.B. auch nur die erste Phase zu machen, um sich zu aktivieren. Oder alle vier Phasen in 4mal 5 Minuten, wenn weniger Zeit ist. Und hier gilt die Einladung, kreativ zu sein und zu schauen, was individuell und situativ passend ist. Im Anschluss noch ein link zu Musik für den gesamten Ablauf von 60 Minuten.

Viel Freude dabei, sich in den Gleichmut, die Balance des Geistes zu- schütteln.

Sie wollen sich nicht alleine schütteln? Gemeinsam geht es leichter – auf ZOOM https://zoom.us/j/984923900, Meeting ID 984923900 jeden Sonntag um 17.13 Uhr (oder 17.30?) – siehe link unten.

Kundalini-Musik downloaden: HIER

Quelle: www-findyournose.com

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