Auf dieser Seite möchte ich auf Literatur hinweisen, die ich für hilfreich in verschiedenen Lebenssituationen betrachte.

 

Kristin  Neff - Selbstmitgefühl

„Unser unermüdliches Streben danach, in allen Bereichen überdurchschnittlich zu sein, schränkt uns eher ein, als dass es uns voranbringt. Denn wenn wir scheitern oder unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden, kehrt sich Selbstbewusstsein rasch um in Selbstkritik. Und wir können uns anstrengen, wie wir wollen, es wird immer jemanden geben, der noch intelligenter, erfolgreicher oder attraktiver ist als wir. Was wirklich stärkt, ist Selbstmitgefühl. Kristin Neff erforscht seit vielen Jahren die Fähigkeit, sich selbst freundschaftlich und nachsichtig zu behandeln. Die Auswirkungen sind verblüffend: Selbstmitgefühl schützt vor Burn-out und Depressionen, stärkt die Gesundheit und fördert unsere Beziehungen. Es lässt uns unsere Ziele und Träume optimistischer in die Tat umsetzen. Wir entdecken einen Ort der Wärme und emotionalen Geborgenheit, an dem wir unsere inneren Reserven auffüllen können. Fundiert und einfühlsam untersucht die Autorin die Chancen, die uns Selbstmitgefühl bietet. Tests, Fallbeispiele und in der Praxis erprobte Übungen helfen uns, uns diese heilsame Lebenshaltung anzueignen. Wir schließen Freundschaft mit dem wichtigsten Menschen in unserem Leben: uns selbst.“

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Ein Leben reicht............

Dass es Wege zu einem erfüllten Dasein gibt, ist die gute Nachricht in Peter Spatts erstem Buch „Ein Leben reicht, der Mensch zu werden, der man ist“.

Die schlechte: Oft sind die Pfade verschlungen und es bedarf schon gewisser Anstrengungen, um sein Lebensglück zu finden. „Eine Wirkgröße der Menschwerdung ist die Biologie“, sagt Spatt. Der in Enns gebürtige forensische Psychiater, der in Linz lebt und praktiziert, nennt als zweiten Faktor die Sozialisation, also die Prägung durch Mutter und Vater sowie durch andere Bezugspersonen.

Sich selbst verwirklichen

Über diese beiden Größen sollte der Betroffenene Bescheid wissen, bevor er sich mit der Kraft der eigenen Verwirklichung beschäftigt. „Wenn ich ein reflexives Bewusstsein entwickle, haben ich ein zentrales Werkzeug, um mich selbst verstehen und verändern zu können“, erklärt Spatt, „wir haben damit eine Stellschraube, um der Biologie und der Sozialisation nicht ausgeliefert zu sein“.

Der Mensch sei ein Mehrstufenwesen, die Persönlichkeitsentwicklung dauert das ganze Leben. „Es geht immer um Begeisterung. Wenn Sie erreichen, was Sie immer erträumt haben, aber dennoch nicht glücklich sind, dann hat das oft einen einfachen Grund: Es war nicht Ihr Traum, den Sie sich da erfüllt haben“, sagt Spatt. „Man soll dem Leben offen begegnen – mit allen Fragen, die es an einen heranträgt“, so Spatt. Erst dann sei es sinnvoll – und oft sogar einfach –, Antworten zu finden.

„Der Mensch muss lernen, auf sich zu hören, sich selbst zu lieben, wie es liebende Eltern tun. Das hat nichts mit Egoismus im negativen Sinn zu tun“, erklärt der Mediziner, der auch praktischer Arzt ist und als Unternehmensberater sowie als Gutachter arbeitet. Erst wenn der Mensch sich selbst ernst nimmt, kann er erkennen, was er wirklich mit seinem Leben anstellen möchte. Für andere Menschen da zu sein, kann erst der zweite Schritt sein.

„Mein Wunsch war, dass dieses Buch ein Begleiter ist“, sagt Spatt, der seit 2003 daran arbeitete. 2007 begann der Schreibprozess, in dessen Verlauf fünf Versionen entstanden. Die Buchform eigne sich für „Suchende und Ringende“ – ohne große Vorkenntnisse.

Ich könnte alles tun

Endlich gibt es dieses wichtige und hilfreiche Buch auf Deutsch! Rund elf Jahre nach seiner Erstveröffentlichung hat es nichts an seinem Wert oder seiner Aktualität verloren und nun kann es endlich auch von Menschen genossen werden, die des Englischen nicht so mächtig sind.

„Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“ ist schlicht und einfach eines der besten Bücher zum Thema „Ein erfülltes und zufriedenes Leben führen“.

Beleuchtet wird hier vor allem, was uns alles davon abhält, herauszufinden, was wir wirklich wollen. Denn: wie findet man eigentlich heraus, was man wirklich will? Wie kann man unterscheiden, zwischen den Sachen, die man nur deshalb will, weil man damit andere beeindrucken oder zufrieden stellen will und denen, die einen wirklich glücklich machen? Wie kommt man ran, an diesen inneren Kern, in dem sich unsere Berufung oft zurückgezogen hat?

Lesen Sie dieses wundervolle, lebensnahe und zutiefst praxisorientierte Buch – und vor allem: arbeiten Sie es durch. Machen Sie die Übungen, die Ihnen hier angeboten werden. Reflektieren Sie das Gesagte. Ringen Sie mit den Inhalten. Lassen Sie sich ganz darauf ein – es lohnt sich wirklich!

Leise Menschen

Die starken Seiten introvertierter Menschen Ratgeberliteratur zum Thema Kommunikation und Umgang mit Menschen orientiert sich so gut wie immer an den „Extros“, also an Menschen, die sich in ihrem Verhalten dynamisch, spontan und gern nach außen öffnen. Extrovertierte Menschen sind mit Blick auf die Gesamtbevölkerung jedoch keinesfalls in der Mehrheit, werden wegen ihrer offensiveren Kommunikation aber in der Regel stärker wahrgenommen. Das vorliegende Buch ist anders: Es will leise Menschen auf positive Weise mit sich selbst bekannt machen. Im Mittelpunkt stehen die Vorteile, die sie mit ihren Eigenschaften im Umgang mit sich selbst und anderen haben. Denn introvertierte Persönlichkeiten sind nicht defizitär, sondern sie haben schlicht andere Stärken und andere Bedürfnisse als extrovertierte Menschen.

Wilde Jahre

Beim Stichwort „Pubertät“, beginnt normalerweise das Lamentieren. Hier nicht! Der Autor sieht hierin eine positive Herausforderung, ein spannendes Projekt. Martin Seligman schreibt in seinem Vorwort: „Nun haben wir endlich das erste Buch, das ein positives Modell der Pubertät anbietet und Gründe, warum wir das Defizit-Modell der Pubertät aufgeben können.“ Alle betroffenen Eltern und Erziehenden finden hier ganz neue Verstehenshilfen sowie praktische, alltagstaugliche Handlungsimpulse.