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Shiatsu – Liebscher & Bracht – Coaching & Beratung – Meditation

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Shiatsu und TCM

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 4

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 4

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Schmerzen, Schmerzursachen und das SchmerzFREI – Training als mögliche Lösung

Es gibt verschiedenste Untersuchungen bzw. auch Daten von Versicherungen zum Thema Schmerz. Man nimmt an, dass rund 20 % der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum an chronischen Schmerzen leidet.

Nach dem Bio-psycho-sozialen Modell bei chronischem Schmerz (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.) gibt es folgende Ursachengruppen:

Biologische Ursachen: Entzündungen, Muskelverspannungen, Vegetative Störungen, Nerven- und Gelenkschäden

Soziale Ursachen: Stress und Konflikte, Arbeitsunfähigkeit, Ausgrenzung und Rückzug

Psychische Ursachen: Hilflosigkeit, Ängste und Sorgen, Unterdrückter Ärger, Niedergeschlagenheit

Wenn wir uns die klassische Stressreaktion im Körper ansehen, stellen wir fest, dass die in diesem Modell angeführten sozialen und psychischen Ursachen in einem erhöhten Stressgeschehen im Körper münden, was unter anderem zu einer erhöhten Muskel- und Faszienspannung führt.

Liebscher und Bracht hat dagegen eine Schmerztherapie entwickelt, die aus mehreren Teilen besteht:

  • Osteopressur, die ein Therapeut an der KlientIn durchführt
  • Engpassdehnungen sowie
  • Faszienrollmassagen, die die KlientIn selbst durchführt, um das Ergebnis dann zu festigen.

Grundlage ist die Erfahrung, dass die meisten Schmerzen durch muskulär-fasziale Fehlspannungen in Form von Überspannungen verursacht werden.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt –

Das Biomechanische Schmerzmodell

Das Biomechanische Erklärungsmodell für funktionelle Schmerzen lässt sich ganz einfach an einem Beispiel erklären (eine ausführlichere Erklärung finden Sie in diesm Youtube-Video von Roland Liebscher-Bracht)

Wir stellen uns ein Gelenk vor, das schmerzt. Hier gehören auch Schmerzen dazu, die in Verbindung mit Arthrose gebracht werden.

Bild 1: die verkürzende Muskelkraft ist größer als die Steuerspannung, die Druckkräfte auf die Knorpel nehmen zu, der Verschleiß steigt.

Bild 2: Die Kräfte steigen weiter, der permanente Reparaturprozess kann den Verschleiß nicht ausgleichen, der Körper sendet einen Alarmschmerz, damit wir das Gelenk nicht mehr bewegen.

Die Gelenkknorpel = grün ernähren sich, indem sie bei Bewegung zusammengedrückt werden und sich anschließend wieder entspannen. Abfallstoffe werden so herausbefördert und neue Nährstoffe eingesaugt. Durch die in unserer Zeit übliche Lebensführung nutzen wir nur 5 bis 10 Prozent der möglichen Bewegungswinkel. Teilflächen des Knorpels bleiben dadurch unbelastet und somit unterernährt und sie bauen ab.

Wir nutzen unsere Gelenkwinkel viel zu wenig

Diese stark verminderte Nutzung der Gelenkwinkel in Verbindung mit aufsummierten Restkontraktionen der Muskelfasern führen einerseits zur Spannungserhöhung der Muskeln und andererseits zu Verkürzungsverfilzungen der Faszien. Der Widerstand der Muskeln und Faszien steigt dadurch. Damit ist der Druck auf die Gelenkknorpel zu hoch, was zu einem erhöhten mechanischen Verschleiß führt.

Der Körper misst über seine Rezeptoren ständig die Zug- und Druckverhältnisse. Wenn über die Rezeptoren erkennbar ist, dass der Verschleiß größer ist als die Reparaturfähigkeit, schaltet das Gehirn einen Alarmschmerz.

Dieser Alarmschmerz schränkt die Bewegungswinkel zusätzlich ein. Die ungenutzte und dadurch unterernährte Knorpelfläche wird dadurch noch größer. Unphysiologisch hoher Abrieb zerstört einerseits den Knorpel, andererseits wird er durch Unterernährung abgebaut. Der Wiederaufbau des Knorpels wird durch diese Effekte behindert. Die für die Reparatur der abgenutzten Knorpel zuständigen Stammzellen können ihre Aufgabe nicht erfüllen.

Der Alarmschmerz schränkt die Bewegungswinkel zusätzlich ein

Das Resultat ist eine Negativspirale, die meist mit der vollständigen Zerstörung des Gelenkes endet. Begleitet wird dieser Prozess von Dauerschmerzen. Mit der L & B Schmerztherapie sind wir in der Lage, diesen Prozess umzukehren.

Eine Reduzierung des überhöhten Druckes auf die Gelenkknorpel geschieht durch das “Löschen” der zu hohen Anspannung von Muskeln und dem “Entfilzen” und Dehnen der Faszien. Damit beschleunigt sich die Reduzierung der Schmerzen bis hin zur Löschung dieser.

Die zunehmende Schmerzfreiheit führt zu einer Steigerung der Bewegungswinkel. Die Reparaturtätigkeit der Stammzellen führt zur Wiederbelastung und Ernährung der Knorpelreste und der Regeneration des Knorpels. Das Gelenk kann sich im Laufe von 6 bis 18 Monaten regenerieren, wenn die Zerstörung noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Voraussetzung dafür sind regelmäßiges Training der Übungen und eine optimierte Ernährung – wie im Buch “Die Arthorse Lüge” beschrieben.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

Praxis ganz(heitlich) g´sund – Harald Reiter – Maria-Trapp-Platz 1 Top 703 in 1220 Wien (Seestadt) und in der Annagasse 5/2/6 in der Wiener Innenstadt

Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig den Schmerzsee vorstellen sowie die Schmerzarten und die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 bis 3 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Quellen:

  • http://www.schmerzgesellschaft.de
  • “Die Arthrose Lüge”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • “Rolle dich schmerzfrei”, Roland-Liebscher Bracht, Dr. med Petra Bracht, Goldmann Verlag
  • Ausbildungsmitschriften

SchmerzFREI – kurz und bündig Teil 3

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Teil 3

Liebscher & Bracht - Die Schmerzspezialisten

Was erwartet Sie, wenn Sie ein SchmerzFREI – Training bei mir in Anspuch nehmen möchten?

Für einen Ersttermin sind 90 Minuten erforderlich. Da Sie einen solchen Termin über das Termin-Buchungssystem nicht buchen können, wird ein Telefonat zur Terminfindung notwendig sein. Ein solches Telefonat kann durchaus 10 bis 15 Minuten dauern. Wir werden auch klären, ob die Methode für Sie zu empfehlen ist. Es kann Gründe geben, warum das SchmerzFREI – Training nach Liebscher & Bracht für Sie nicht passend sein kann. Unbedingte Grundvoraussetzung ist Ihre Bereitschaft, zuhause die Übungen zu machen!

Bei diesem Gespräch erhalten Sie auch erste Grundinformationen und vor allem können Sie Fragen stellen, wenn es Unklarheiten gibt. Diese ersten 10 bis 15 Minuten per Telefon sind für Sie kostenlos!

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 1: Den Ist-Zustand eruieren

Am Anfang einer jeden Anwendung steht eine sorgfältige Aufnahme des Ist – Zustandes. Hier nehme ich mir ausführlich Zeit für Sie, um Ihren aktuellen Schmerzzustand zu dokumentieren. Das geschieht durch Besprechung, Abmessen und gegebenenfalls auch durch Dokumentation via digitaler Aufnahme Ihrer Körperhaltung und dem aktuellen Bewegungsmuster. Damit schaffen wir die Grundlage für einen möglichst objektiven Vergleich von vorher und nachher.

In diesem ersten Schritt besprechen wir auch die Schmerzskala nach Liebscher & Bracht sowie die Schritte der Engpassdehnungen. Dazu erhalten Sie im Rahmen dieser Blog – Miniserie auch noch genaue Informationen.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 5-10 Minuten in Anspruch.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 2: Schmerzlöschung

Die Schmerzlöschung wird über die L&B Osteopressur-Punkte durchgeführt. Die angesprochenen Schmerz- Osteopressurpunkte am Knochen werden gedrückt, um die Fehlspannung der Muskeln und Faszien zu normalisieren. Ihre Schmerzen werden damit sofort gelöscht oder auf einen minimalen Restschmerz herunter gefahren. Die Wirksamkeit bei funktionellen Schmerzen ist im allgemeinen sehr hoch.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 40 Minuten in Anspruch nehmen, je nach Schmerzort. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 20 bis 25 Minuten in Anspruch.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 3: Engpassdehnungen und Faszienrollmassage

Um die durch die L&B Osteopressur erreichte Schmerzfreiheit langfristig aufrechtzuerhalten, ist eine regelmäßige Anwendung der Engpassdehnungen und der Faszien-Rollmassage nach Liebscher & Bracht notwendig. Dazu zeige ich Ihnen die für Sie passenden Übungen für Zuhause und wir machen diese dann gemeinsam. Sie lernen dabei, worauf es ankommt und welche Fehler vermieden werden müssen.

Beim 90minütigen Ersttermin kann dieser Teil der Anwendung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen, je nach erforderlicher Übung. Bei den 60minütigen Folgeterminen nimmt dieser Teil der Anwendung 20 bis 25 Minuten in Anspruch. Eventuell kann dieser Teil im Ablauf von Folgeterminen auch vor der Osteopressur stattfinden.

Nach insgesamt 3 -5 Terminen pro Schmerzzustand haben Sie dann idealerweise alle Übungen kennengelernt, um sich selbst schmerzfrei zu halten oder die Schmerzreduktion aufrecht zu erhalten.

Daher biete ich auch 3er und 5er Blöcke an, die den Ersttermin beinhalten. Die Preise können Sie HIER nachlesen.

SchmerzFrei – Training nach Liebscher & Bracht – kurz und bündig erklärt – Ersttermin Schritt 4: Osteopressur 2 oder Osteopressur light/Abschluss

Wenn nach den ersten 3 Schritten noch Zeit bleibt, kann es sein, dass ich nochmals die wichtigsten Osteopressurpunkte für Ihren Schmerz drücke oder Sie in der Osteopressur ligth anleite, die Sie selbständig zuhause durchführen können.

Auf jedenfall wird nochmals eine Referenz gemacht, damit wir feststellen können, ob es zu einer positiven Veränderung gekommen ist. Mit Empfehlungen arbeiten Sie dann zuhause bis zum nächsten Termin weiter.

Die Empfehlung ist, bei lange bestehenden oder starken Schmerzen zumindest 3 Termine innerhalb von 2 Wochen wahrzunehmen, sofern das terminlich möglich ist.

SchmerzFrei - Training nach Liebscher & Bracht Harald Reiter Seestadt

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Terminvereinbarung für einen 90minütigen Ersttermin per Email an harald.reiter@shiatsu-im-raum.at oder telefonisch unter 0664 – 45 113 51. Bitte beachten Sie, dass meine Aufmerksamkeit während der Arbeit ganz meinen KlientInnen gehört und Sie mich wahrscheinlich nicht direkt erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, ich werde Sie verlässlich zurückrufen.

Sie erreichen mich auch per SMS, WhatsApp, Signal und Telegram.

Nächste Woche werde ich dann kurz und bündig einen Überblick geben, wie das Liebscher & Bracht Schmerzmodell die Schmerzentstehung erklärt.

Ich freue mich, wenn Sie wieder reinlesen.

Ihr Harald Reiter

Hier kommen Sie zu Teil 1 und 2 der Serie SchmerzFREI – kurz und bündig – bitte klicken.

Gleichmut in der Krise -9 – Reiskur

Am 7. Mai werden wir Vollmond haben. Mit dem abnehmenden Mond empfehle ich eine Reiskur zu machen, um die Frühlingszeit zu nützen, vor allem jene die zuhause sind und nicht körplich schwer arbeiten müssen. Die Reiskur kurbelt die Organfunktionen an und stärkt auch das Immunsystem. Aber Achtung: die Reiskur darf nur bei völliger Gesundheit durchgeführt werden!

Trotz aller Einschränkungen können wir frisch in den Frühling starten- mit der Reiskur!!

Unser Verdauungstrakt leidet speziell im Winter unter der Menge an Information in Form von Nahrung, die wir zu uns nehmen. Warum gerade im Winter? Einfach weil wir tendenziell zu wenig Bewegung machen, wenn das Wetter draußen nicht so einladend für Bewegung und Sport ist. Meist kommen wir dann im Frühling nur langsam wieder in Schwung. Mit der Reiskur werden wir den alten Ballast endlich los und können vital in die wärmere Jahreszeit starten. Für die jetzige Situation eignet sie sich auch hervorragend, auch um Dinge loslassen zu können die wir nicht brauchen und die uns vielleicht nur behindern – Sorgen, Ängste,…

Was ist die Reiskur?

Prinzipiell handelt es sich bei der Reiskur um eine sanfte Reinigung auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene. Wir reduzieren die Informationsmenge an Nahrung, die wir normalerweise zu uns nehmen, auf Naturreis. Eventuell ergänzen wir noch mit Misosuppe. So kann sich unser Körper auf die Ausscheidung von Schlacken und anderen Altlasten konzentrieren. Diese entstehen durch schlechte Ernährung in Kombination mit Stress und diversen Genussmitteln. Durch die Reiskur können diese Schlacken ausgeschieden werden.

Reiskur: Wie wird’s gemacht?

Die Reiskur wird am besten bei abnehmenden Mond durchgeführt, denn das ist die geeignetste Zeit zum Loslassen. Idealerweise direkt am Tag nach einem Vollmond starten und 10 Tage durchhalten. Die Kurzversion von 6-7 Tagen ist eine Alternative.

Reiskur: Wie wird der Reis zubereitet?

Meine Empfehlung ist, einen Reiskocher zu verwenden. Wir nehmen Naturreis und die doppelte Menge Wasser (bei Bedarf mit einer Prise Meersalz). Alternativ kann auch ein Druckkochtopf verwendet werden oder natürlich auch ein herkömmlicher Kochtopf. In diesem Falle braucht es die 2-3 fache Wassermenge (der Reismenge) und auch mehr Zeit. Der Reis sollte in jedem Fall schön weich sein und das Wasser verkocht.

Ich rühre gerne etwas Misopaste unter den Reis, da ich den Reis ohne Salz koche. Man kann aber auch Misosuppe extra essen. Jede Suppe kann zur Misosuppe werden, indem man einfach vor dem Servieren Misopaste einrührt und die Suppe noch einmal kurz aufwallen lässt. Miso ist eine vergorene Paste aus Sojabohnen, Gerste oder Naturreis, Meersalz und einem Enzymstarter besteht. Miso gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus, stärkt den Verdauungstrakt und schmeckt nebenbei auchnoch sehr gut! Kaufen kann man Miso im Biosupermarkt oder im Reformhaus bzw. auch am Naschmarkt.

Reiskur: Essen so viel man will

Das Schöne an der Reiskur ist, dass man soviel essen kann, wie man will. Es sollte auf keinen Fall gehungert werden, da der Körper sonst auf Alarmbereitschaft umstellt und nichts mehr hergeben will. Falls wir über den Winter ein paar Kilos zugelegt haben: als Nebeneffekt werden wir ein paar Kilos verlieren. All das Überschüssige wird durch die Reiskur losgelassen.

Reiskur: Welche Veränderungen können eintreten:

  • Verbesserung von Verdauungsbeschwerden
  • Verschwinden von Sodbrennen
    und Magenreizungen
  • Verbesserungen von Kopfschmerzen und Migräne
  • Verbesserung der Haut
  • Verbesserung von Menstruationsbeschwerden
  • Verbesserung des Schlafes
  • Verbesserung der Konzentration
  • Klarheit der Gedanken
  • Verminderung von Schleim in
    Nase und Nebenhöhlen
  • Reduktion von Zysten und Myomen
  • Gewichtsabnahme
  • Immunsystem stärkend
  • Senkung des Cholesterins
  • Ruhigerer Geist
  • Spannungen werden leichter

Reiskur: Kontraindikationen

Nicht passend ist die Reiskur in der Schwangerschaft, während der Menstruation, bei Krankheit oder sonstiger Schwäche. Wenn man allgemein wenig Substanz oder zu wenig Gewicht hat, sollte man die Reiskur auch nicht durchführen.

Die Reiskur wirk auf körperlicher, psychischer und geistiger Ebene und daher ist es vorteilhaft, sich dafür eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Aufenthalt in der Natur, Meditation und alles was dem Herzen gut tut, sollte im Vordergrund stehen.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind und eine Reiskur machen wollen, ist es jetzt an der Zeit sich vorzubereiten: Vollmond ist am 7. Mai, danach können Sie die Unterstützung des abnehmenden Mondes in Anspruch nehmen.

Für genauere Infos stellt die Academy for Hara-Shiatsu eine Broschüre zur Verfügung. Zum Download HIER klicken!

Shiatsu wirkt – und wie!? – Teil 2

Im 2. Teil der Serie “Shiatsu wirkt – und wie?!” möchte ich den Versuch unternehmen, auf die Frage Was ist Shiatsu überhaupt? einen Überblick zu geben.

Was ist Shiatsu?

Shiatsu ist eine recht junge Kunst mit sehr alten Wurzeln. In der etwa 100jährigen Geschichte von Shiatsu haben sich alte Techniken wie das japanische Anma, Akupressur und moderne westliche Methoden vor dem Hintergrund der Jahrtausende alten Traditionellen Chinesischen Medizin als physiologischer Grundlage zu einem Ganzen zusammengefügt. Und dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, da Shiatsu an sich ein Prozess ist. Die Methode entwickelt sich ständig weiter und verändert sich.

Verschiedene Stile im Shiatsu

Tokujiro Namikoshi hat einen Shiatsu-Stil in Japan begründet,  den er nach dem 2. Weltkrieg in die USA gebracht hat. Dieser Stil ist heute noch der vorrangige Stil in Japan. In den 1970er Jahren hat Shizuto Masunaga einen neuen Stil entwickelt, der weniger mit den Akupunkturpunkten (Tsubos in japanisch) arbeitet und  vielmehr mit den Meridianverläufen in ihrer Gesamtheit. Auch er hat seinen Stil in die USA gebracht und die meisten der heute international bekannten Shiats-Lehrer lernten bei ihm. Auch mein Lehrer, Tomas Nelissen, hat in Japan bei Masunaga gelernt und dort mit ihm gearbeitet. Masunaga nannte seine Methode Zen-Shiatsu.

Zen – Shiatsu

Masunaga führte die bekannten Shiatsu-Techniken mit der Meridian-Lehre und psychologischen Betrachtungen zusammen. Zen betont dabei den meditativen Charakter dieses Stiles, die Achtsamkeit und die Absichtslosigkeit der Berührung. Das Zen-Shiatsu Masunagas arbeitet dabei mehr als andere Stile mit den Energieströmen in unserem Körper – den Meridianen – deren Behandlung seit tausenden von Jahren die Grundlage von Akupunktur und Akupressur ist.

Meridiane

An der Oberfläche und in der Tiefe unseres Körpers bilden die Meridiane ein weit verzweigtes Netz von Energiekanälen, welche die Lebensenergie Ki (japanisch) zu allen seinen Teilen und Organen führen. An der Oberfläche sind diese Kanäle für die Hände direkt erreichbar, was die Gundlage für Shiatsu bildet. Diese Kanäle stehen im Vordergrund sowohl des Zen-Shiatsu von Masunaga wie auch des Hara – Shiatsu von Tomas Nelissen, wie ich es in meiner Grundausbildung lernen durfte. Die auf den Meridianen gelegenen Tsubos oder Meridianpunkte spielen eine untergeordnete Rolle und werden ergänzend eingesetzt.

Ziel der Arbeit mit Shiatsu ist es,

den Fluß der Lebensenergie Ki zu unterstützen. Der Fluss der Lebenskraft in den Meridianen ist Ausdruck des Flusses der Lebensenergie in uns. Ist dieser Fluß ein ungehinderter Strom, dann erleben wir seelisches, geistiges und körperliches Wohlergehen. Blockaden dieses Stromes entstehen,  wenn wir Teilen unseres Herz-Geistes oder unseres Körpers  keine Aufmerksamkeit schenken, wenn wir uns dieses Flusses verschließen. Der Strom stagniert und auch unsere Weiterentwicklung stagniert auf den unterschiedlichen oder gar auf allen Ebenen. 

Wenn das Ki stagniert

Stagnationen im Ki- Fluss sind ganz normal und sind nicht gleich mit Krankheit gleichzusetzen. Jeder von uns hat sein ganz individuelles Stagnationsmuster, welches man als Ausdruck unserer Persönlichkeit ansehen kann. Krankheit setzt dort an, wo Stagnation und Imbalance bereits vorhanden sind. Die Art wie ich lebe, denke und fühle ist Ausdruck meiner Muster und bildet gleichzeitig diese Muster, verfestigt sie oder weicht sie auf, je nachdem ob ich daran festhalte oder sie auflöse.

Hier setzt Shiatsu an – dort wo die Lebensenergie Ki stagniert, blockiert, vielleicht resigniert.

Wenn im Shiatsu körperlicher Schmerz auftritt, dann ist dieser immer auch Ausdruck eines seelischen Schmerzes. Dieser Schmerz weist uns auf etwas hin, wo wir schon länger nicht hingesehen haben, wo wir das Ki in unserem Erleben angehalten haben. Die Freisetzung des Energiestromes im Shiatsu bedeutet immer einen Entwicklungsschritt in Richtung Ganzwerdung oder Heilwerdung in dem Sinne. Shiatsu ist besonders wertvoll, wenn wir gesund sind, um die Gesundheit, die Balance und den Energiefluß aufrecht zu erhalten. Wie im ersten Teil der Serie im Überblick über die Studien bereits aufgezeigt, kann Shiatsu aber auch bei Erkrankungen unterstützend wirken. Darüber werde ich im Einzelnen dann in späteren Artikeln eingehen.

Hara – Shiatsu

Hara – Shiatsu ist wie bereits erwähnt jener Stil, den ich in meiner Shiatsu – Grundausbildung lernen durfte und den ich hoch schätze. Hara Shiatsu verbindet medizinische Ansätze, östliche Philosophie und moderne Coaching-Ansätze (auch zu diesen Themen wird es eigene Blogartikel geben). Als Grundlage gilt: Krankheiten und persönliche Problemstellungen sind Zustände. Jeder Zustand kann sich verändern, wenn die Bedingungen dafür geschaffen werden. Hara Shiatsu ist ein ganzheitlicher Ansatz, der neben Shiatsu-Behandlungen auch Ernährung, Körper- und Entspannungsübungen umfasst. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, Gesundheit und Vitalität werden gefördert. 

Doch was genau bedeutet Hara?

Der Begriff Hara wird im japanischen Alltagsverständnis üblicherweise mit Bauch übersetzt und meint den Körperbereich vom Magen bis einschließlich Unterleib. Im Hara – Shiatsu wird das Hara selbst enger definiert: “Das Hara befindet sich ungefähr drei Zentimeter unterhalb des Nabels.” Aber, und das ist klassisch für fernöstliche Sichtweisen, gleichzeitig auch viel weiter: “Unsere Kraft und Lebensenergie haben ihren Ursprung im Hara. Das Hara kann für uns eine Quelle sein, um unsere schöpferische Kraft zu entfalten.

Die entscheidende Frage ist: Haben wir unsere Mitte bereits gefunden?

Oder haben wir unsere Mitte bereits verloren? Ohne Mitte stehen wir „neben uns“, sind nicht wirklich der Kapitän auf unserem Schiff, lassen uns vom Leben treiben, ohne dieses aktiv zu gestalten. Nur aus unserer Mitte heraus können wir die volle Verantwortung für alle Aspekte unseres Seins übernehmen. Das ist die Idee von Hara Shiatsu.”Hara ist also die Mitte und in der Mitte oder im Mittelpunkt von Shiatsu steht der Mensch mit seinem Potential und seinen Bedürfnissen: körperlich, geistig und emotional. Wenn diese Bereiche in ihrem Kern erfasst und zu einem Ganzen zusammengeführt werden, dann fühlen wir uns wohl in unserem Leben. Das ist das Ziel von Shiatsu.

Shiatsu ist Meditation

Wenn ich mit Shiatsu arbeite, so ist der Fokus auf der Stimulierung des Ki. Die meisten Techniken beruhen darauf, dass ich mit dem Handballen oder dem Daumen an einer Stelle des Körpers einsinke und dann dem Meridianverlauf folgend auf einer nächsten Stelle usw. Dieses Einsinken und Halten erzeugt einen Druck, der sich aus meinem Körpergewicht je nach Dosierung, aus meiner Ausatmung und einem mentalen Fokus zusammensetzt. Daraus ergibt sich die besondere Qualität der Berührung, die absichtslos stattfindet. Die Berührung geschieht also ohne Anstrengung.

Als Shiatsu-Praktiker bin ich absichtslos und offen, ich suche nichts, sondern lausche dem was such zeigt.

Ich verändere nicht, sondern öffne und halte einen Raum, in dem Veränderung stattfinden kann. Ich bin Spiegel, der reflektiert, was da ist, ohne zu bewerten. So wird Shiatsu zur Meditation,  sowohl für mich als Shiatsu-Praktiker als auch für die empfangende Person. Es kann sich in der Behandlung eine tiefe Ruhe einstellen, die für die Wirksamkeit mindestens ebenso wichtig ist, wie die Arbeit mit dem Meridian oder dem Einsatz der richtigen Technik. In Shiatsu treten zwei Menschen in Beziehung, geschützt durch die Absichtslosigkeit der gebenden Person. Wir können von Kommunikation über den Körper sprechen, ich nenne das gerne Gespräch über den Körper. Als Shiatsu-Praktiker arbeite ich nicht nach einem festen Schema, es gibt keine starren Abläufe. Ich hin offen und höre zu, nehme die Sprache des Körpers wahr, die Reaktion auf meine Behandlung und passe mich an – Moment für Moment, damit die Begegnung fließend wird und bleibt.


Weitere Informationen folgen im nächsten Artikel bzw. können HIER nachgelesen werden.

Quellen:

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Weil mir das Thema Wechseljahre und Hitzewallungen in meiner Shiatsupraxis immer wieder begegnet, möchte ich hier einen interessanten Artikel von www.zentrum-der-gesundheit.de teilen, der auch links enthält. Möge er für viele hilfreich sein!

Wechseljahre und Hitzewallungen –  natürlich begegnen

Hitzewallungen zählen zu den häufigsten Symptomen, die während der Menopause auftreten können. Von den meisten Frauen werden sie als äußerst unangenehm empfunden, denn sie können sowohl eine intensive Hitze im Körper entwickeln als auch als Kältewelle durch den Körper fließen. Im Wechsel auftretend, wenn also dem intensiven Schweißausbruch der Kälteschauer folgt, sind sie für die Betroffene ganz besonders belastend. An diesen Schwankungen ist vorwiegend das endokrine (hormonproduzierende) System beteiligt. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle einige Maßnahmen aufzeigen, die Ihnen das Erleben der Wechseljahre erleichtern.

Wechseljahre und Hitzewallungen – die erste Phase der Menopause

Die Menopause gliedert sich in drei Abschnitte. Mit der Vor-Menopause beginnt eine langsame Veränderung des Hormonhaushaltes. Sie zeigt sich durch unregelmäßig auftretende und in ihrer Intensität sehr schwankende Blutungen, die zeitweilig auch ganz ausbleiben können und häufig von leichten Gefühlsschwankungen begleitet werden.

Die beginnende hormonelle Umstellung verändert bei einigen Frauen auch das emotionale Empfinden. So kommt es nicht selten vor, dass Frauen in dieser Phase ihr Leben neu überdenken und manchmal sogar komplett umkrempeln.

Wechseljahre und Hitzewallungen -der zweite Abschnitt ist der intensivste

In der zweiten Phase bleibt der Eisprung anhaltend aus, da zu diesem Zeitpunkt alle Eizellen in den Eierstöcken aufgebraucht sind. Gleichzeitig nimmt die Östrogen- und Progesteronproduktion rasant ab. Es findet insgesamt ein hormonelles Ungleichgewicht statt, das großen Einfluss auf das physische und psychische Wohlbefinden nimmt.

Die Hormonschwankungen versetzen die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes in ein Wechselbad der Gefühle. In dieser Phase treten vermehrt starke und teilweise langanhaltende Hitzewallungen, Schlafstörungen sowie intensive Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen auf.

Wechseljahre und Hitzewallungen – Phase drei läutet das Ende der Menopause ein

Im dritten und letzten Abschnitt der Menopause hat sich der Körper an die veränderte Hormonsituation angepasst und die klimakterischen Beschwerden lassen allmählich nach.

Die Dauer der gesamten Menopause ist von verschiedenen Gegebenheiten abhängig und beträgt in der Regel zwischen 10 und 15 Jahren.

Wechseljahre und Hitzewallungen: Maßnahmen zur Reduzierung 

Sicher können die unangenehmen Begleiterscheinungen, unter denen viele Frauen während der Wechseljahre leiden, nicht immer gänzlich abgestellt werden. Es ist jedoch durchaus möglich, die Länge sowie die Intensität der Beschwerden auf natürlichem Weg deutlich zu verringern, so dass Betroffene weitaus besser mit der veränderten Situation zurechtkommen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Maßnahmen vor, von deren Umsetzung Sie ganz sicher profitieren werden.

Arbeiten Sie an Ihrer Einstellung

Bei den Wechseljahren handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine hormonelle Umstellungsphase im Leben einer Frau, die mehr oder weniger intensiv erfahren werden kann. Eine bejahende, optimistische Einstellung zu dieser Zeit ist sehr von Vorteil, da sie sich automatisch auch positiv auf das Befinden auswirkt.

Mit der richtigen Einstellung lassen sich die körperlichen Veränderungen der Menopause deutlich spürbar harmonisieren. Begrüßen Sie daher diesen neuen Lebensabschnitt und nutzen Sie ihn, um sich selbst ganz neu zu entdecken.

Vermeiden Sie Stress

Stressige Situationen sollten Sie tunlichst vermeiden, denn sie können die Hitzewallungen deutlich verstärken. Dies ist im Alltag jedoch oft nicht möglich. Daher ist es umso wichtiger, auf andere Weise dem Stress entgegenzuwirken. Hier eignen sich in erster Linie Entspannungsmethoden wie beispielsweise autogenes Training, Meditation, Yoga etc. Insbesondere das Hormon-Yoga ist eine spezielle Methode, die das endokrine Hormonsystem ausgleichen kann und somit unterschiedliche Wechseljahrsbeschwerden positiv beeinflusst.

Lernen Sie Schlafstörungen zu akzeptieren

Die Zeit der Menopause ist auch gleichzeitig häufig die Zeit des Grübelns. Die veränderte physische und psychische Situation stimmt viele Frauen nachdenklich und raubt ihnen manchmal auch den Schlaf. Bevor Sie nun stundenlag wach im Bett liegen, sollten Sie besser erst schlafen gehen, wenn Sie wirklich müde sind. Ein entspannendes Voll- oder Fußbad am Abend fördert die Müdigkeit.

Werden Sie schon nach kurzer Schlafzeit wieder wach und können nicht mehr einschlafen, so lesen Sie ein paar Seiten einer entspannenden Lektüre. Meist lässt die Müdigkeit dann nicht mehr lange auf sich warten. Auch natürliche Einschlafhilfen wie Baldrian- und Hopfenpräparate, Melisse, Passionsblume oder Orangenblüten sind empfehlenswert. Versuchen Sie jedoch nicht den Schlaf zu erzwingen, denn Sie erreichen dadurch meist das Gegenteil.

Bereiten Sie sich auf nächtliche Hitzewallungen vor

Besonders nachts werden viele Frauen von intensiven Schweißausbrüchen heimgesucht. Solange sich diese noch nicht reguliert haben, sollten Sie folgende Empfehlungen beherzigen:

Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut durch.

Die Raumtemperatur sollte zwischen 17°C und 18°C liegen.

Schlafen Sie zwischen zwei Bettlaken, die Sie ggf. schnell wechseln können, wenn sie verschwitzt sind.

Tragen Sie nachts T-Shirts aus Baumwolle und legen Sie sich 3 Wechsel-Shirts direkt ans Bett, damit Sie nicht aufstehen müssen, um sich umzuziehen.

Kommen Sie sportlich ins Schwitzen

Wenn Sie regelmäßig Sport treiben und dabei so richtig ins Schwitzen geraten, stehen die Chancen äußerst gut, dass die lästigen Hitzewallungen stark nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Wenn Sie sich bislang jedoch eher wenig sportlich gezeigt haben, sollten Sie die Sache unbedingt langsam angehen, damit Sie sich nicht gleich überfordern.

Auch von Saunagängen oder einem Dampfbad können Sie sehr profitieren. Und ganz nebenbei haben alle 3 Betätigungen (Sport, Sauna, Dampfbad) gleichzeitig auch sehr positive Auswirkungen auf Ihr Schlafverhalten.

Wenden Sie Wechselduschen an

Ihr Tag sollte mit einer Wechseldusche (warmes und kaltes Wasser im Wechsel) beginnen. Auch wechselnde Fußbäder am Abend können sehr hilfreich sein. Hierzu werden die Füße abwechselt in einer Wanne mit warmem Wasser und in einer Wanne mit kaltem Wasser gebadet. Über den Tag verteilt können Sie zusätzlich immer mal wieder abwechselnd einen warmen und kalten Wasserstrahl über die Oberarme laufen lassen. Generell sollte das Wechseldusch-Verfahren mit der kalten Anwendung beendet werden.

Versuchen Sie, auslösende Faktoren zu identifizieren

Einige Lebensmittel und Lebensmittelzusätze können den Körper veranlassen, eine erhöhte Stressreaktion in Gang zu setzen. Dies ist insbesondere bei jenen Frauen der Fall, die anfällig für Hitzewallungen sind. Zu den häufigsten Auslösern zählen Alkohol, Nikotin, Koffein, scharf gewürzte Speisen, Erdnüsse, verarbeitete Nahrungsmittel, pasteurisierte Milchprodukte und Schokolade.

Wenn Sie nicht erkennen können, welche Faktoren bei Ihnen die Hitzewallungen auslösen, empfiehlt es sich, ein Tagebuch anzulegen. Schreiben Sie alles nieder, was Sie essen oder trinken und welcher Art Stress Sie an jedem Tag ausgesetzt waren. Später können Sie in der Nachschau herausfinden, welche potentiell auslösenden Faktoren Ihnen vor den Hitzewallungen begegneten und diese Einflüsse gezielt ausschalten.

Eine Blanko-Vorlage für ein Ernährungstagebuch sowie ein Beispiel, wie ein solches ausgefüllt werden könnte, können Sie hier herunterladen: Ernährungstagebuch leer und Ernährungstagebuch Beispiel.

Entsäuern Sie Ihren Körper

Über die Blutung während der Periode kann sich der Körper einer Frau regelmäßig von vorhandenen Säuren befreien. Da ihm diese Möglichkeit von Beginn der Menopause an fehlt, versucht der Körper die Säuren über die Haut in Form von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen auszuscheiden. Daher ist es in dieser Lebensphase besonders wichtig, sich möglichst säurearm bzw. basenüberschüssig zu ernähren. Darüber hinaus ist eine intensive Entsäuerungskur sehr zu empfehlen. Sie werden schnell feststellen, dass die Reduzierung der Säuren im Körper eine gleichzeitige Abschwächung der Wechseljahrsbeschwerden mit sich bringt.

Wechseljahre und Hitzewallungen: Weitere natürliche Hilfen

Salbeitee lindert Hitzewallungen

Salbeitee während der Wechseljahre getrunken spendet Seelenfrieden, stärkt die Nerven und wirkt schweißhemmend. Um in den vollen Genuss der schweißhemmenden Wirkung zu kommen, sollten täglich 2 Tassen über den Tag verteilt schluckweise getrunken werden.

Alternativ zum Tee kann auch ein Extrakt in Kapselform oder als flüssige Tinktur eingenommen werden.

Rotklee lindert Hitzewallungen

Isoflavone sind sekundäre Pflanzenstoffe, die aufgrund ihres chemischen Aufbaus den Östrogenen sehr ähneln. Auch die Wirkung dieser Substanzen ist mit der des Östrogens vergleichbar. Eine besonders wirkungsvolle Zusammensetzung vier verschiedener Isoflavone scheint der Rotklee zu enthalten, weshalb er offenbar den im Umbruch befindlichen Hormonhaushalt der Frauen regulieren kann. Daher wird Rotklee oft als Nahrungsergänzung bei Hitzewallungen und anderen Wechseljahrsbeschwerden empfohlen.

Die Wissenschaft ist sich zwar nicht ganz einig darüber, ob Rotklee nun wirklich gegen Wechseljahrsbeschwerden hilft, doch einige Studien sowie verschiedene Berichte von Frauen bestätigen seine positiven Effekte gegen Hitzewallungen.

Granatapfel lindert Wechseljahrsbeschwerden

Die Kerne des Granatapfels enthalten ebenfalls so genannte Phytoöstrogene, welche offenbar dafür verantwortlich sind, dass Granatapfelkernöl vielen Frauen dabei helfen kann, ihre Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Während in wissenschaftlichen Studien der Effekt von Granatapfelkernöl gegen Hitzewallungen eher gering ausfiel, konnte eine deutliche Besserung des Schlafs durch Granatapfelkernöl festgestellt werden. Das Granatapfelkernöl ist auch als Nahrungsergänzung in Kapselform im Handel erhältlich.

Mexican Wild Yam lindert Hitzewallungen

Diese Wurzel hat es wirklich in sich. Sie zeigt aufgrund ihres einzigartigen Wirkstoffkomplexes eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen. In Bezug auf Wechseljahrsbeschwerden wirkt sie stark harmonisierend und ausgleichend. Daher ist häufig schon nach kurzer Einnahmezeit ein deutlicher Rückgang der Hitzewallungen spürbar. Auch im psychischen Bereich zeigt sie ihre auffallend angenehme, ausgleichende Wirkung.

Und noch eine sensationelle Fähigkeit sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden: Die Stoffe aus der Yams Wurzel können den Körper dabei unterstützen, die Knochendichte zu erhöhen. Wenn das keine ausreichenden Argumente sind, diese Wurzel in Form einer Nahrungsergänzung zu testen… 🙂

Wichtig: Achten Sie beim Kauf der MWY unbedingt darauf, die ganze Wurzel in gemahlener Form zu erhalten. Verwenden Sie keine Extrakte.

Fazit

Abgesehen von den körperlichen und psychischen Veränderungen, die in der Lebensmitte einer Frau häufig auftreten, macht die Menopause darauf aufmerksam, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Die Frau wird älter und somit auch reifer. Daher sollte sie lernen, die mit dieser Entwicklung einhergehenden Veränderungen freudvoll anzunehmen und auch die positiven Seiten, die diese Zeit ebenfalls mit sich bringt, zu erkennen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine ruhige, angenehme und erkenntnisreiche Menopause 🙂

Quellen u.a.:

Bommer S et al.,First time proof of sage’s tolerability and efficacy in menopausal women with hot flushes.” Adv Ther. 2011 Jun;28(6):490-500. (Erster Nachweis über die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Salbei bei Frauen in den Wechseljahren mit Hitzewallungen.) [Quelle als PDF]

Barentsen R. “Red clover isoflavones and menopausal health.” J Br Menopause Soc. 2004 Mar;10 Suppl 1:4-7. (Rotklee Isoflavone und Wechseljahresbeschwerden.) [Quelle als PDF]

Auerbach L et al.,Pomegranate seed oil in women with menopausal symptoms: a prospective randomized, placebo-controlled, double-blinded trial.” Menopause. 2012 Apr;19(4):426-32. (Granatapfelkernöl bei Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden: eine prospektive randomisierte, placebo-kontrollierte, doppelblind Studie.) [Quelle als PDF]

Wu WH et al.,Estrogenic effect of yam ingestion in healthy postmenopausal women.” J Am Coll Nutr. 2005 Aug;24(4):235-43. (Östrogene Wirkung von eingenommenem Yam bei gesunden postmenopausalen Frauen.) [Quelle als PDF]

Alcantara EH et al.,Diosgenin stimulates osteogenic activity by increasing bone matrix protein synthesis and bone-specific transcription factor Runx2 in osteoblastic MC3T3-E1 cells.” J Nutr Biochem. 2011 Nov;22(11):1055-63. (Diosgenin stimuliert osteogene Aktivität durch die Erhöhung der Knochenmatrix-Proteinsynthese und des Knochen-spezifische Transkriptionsfaktors Runx2 in osteoblastischen MC3T3-E1-Zellen.) [Quelle als PDF]

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/hitzewallungen-ia.html?utm_source=nl&utm_medium=newsletter&utm_campaign=NL13063

Shiatsu wirkt – und wie!? – Teil 1

Immer wieder werde ich gefragt, wie denn Shiatsu eigentlich wirkt. Die Antwort ist vielfältig. Und sie ist auch ein wenig abhängig davon, wofür es angewandt wird. Ich werde dafür eine Serie anbieten und auf verschiedene Aspekte eingehen.

Als Einführung gebe ich im ersten Teil einen auf Studien basierenden Überblick über die Wirkungen von Shiatsu. Ich beziehe mich dabei auf eine Zusammenfassung von 12 Studien, verfasst von Peter Itin und Barbara Frank. Sie können die Studie Hier lesen oder auch herunterladen.

Europäische Drei-Länder-Studie über “Effects and Experience of Shiatsu”

Prof. Andrew Long hat eine wissenschaftliche Studie in Grossbritannien, Österreich und Spanien über Wirkungen und Erfahrungen mit Shiatsu durchgeführt. Die Studie ist ein überwältigender Nachweis für die Wirksamkeit des beruflich ausgeübten Shiatsu.

An der Studie nahmen 948 Shiatsu-Empfangende aus den 3 Ländern teil.

Shiatsu wirkt – Ziele:

Shiatsu wurde von den KlientInnen der drei Länder mit folgenden Zielsetzungen bzw. Erwartungen in Verbindung gesetzt:

  • Shiatsu führt zu Entspannung und Stress-Reduktion
  • es bewirkt Freiheit oder Linderung von Symptomen und Beschwerden
  • Shiatsu bietet emotionale Hilfe und Unterstützung
  • und stärkt das Selbstvertrauen
  • Shiatsu stärkt die Selbstwahrnehmung von Körper und Geist,
  • unterstützt die allgemeine Gesundheitserhaltung und
  • Shiatsu unterstützt die persönliche Entwicklung

Die überwältigende Mehrheit der KlientInnen in den drei Ländern gab an, dass ihre Erwartungen an die Shiatsu-Behandlungen entweder erfüllt oder gar übertroffen wurden (zwischen 88% und 97%).

Shiatsu wirkt – Ergebnisse:

Während oder direkt im Anschluss an die Shiatsu – Behandlungen wurden folgende Wirkungen wahrgenommen:

  • Energie bewegt sich, Blockaden lösen sich
  • Körperliche und emotionale Veränderungen finden statt
  • sich ruhiger und entspannter zu fühlen tritt ein, ebenso
  • energievoller zu sein,
  • ausgeglichener zu sein
  • Anforderungen werden besser bewältigt

Bei den längerfristigen Wirkungen konnten statistisch signifikante Rückgänge bei Beschwerden nachgewiesen werden. 87% aller Befragten stimmten der Aussage zu, dass Shiatsu bei der Behandlung ihrer Symptome effektiv war. Die grössten Veränderungen ergaben sich bezüglich der am häufigsten genannten Symptome:

  • Spannung und Stress
  • Probleme mit Muskeln, Gelenken und Körperstruktur (einschließlich Rückenschmerzen und Haltungsbeschwerden)(
  • Energielosigkeit, Erschöpfung

Es wurden auch weitere, generelle Shiatsu-spezifische Wirkungen bestätigt, insbesondere:

  • Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und Wohlbefindens (93% bis 96%)
  • sich mehr in der Lage fühlen, sich selbst zu helfen (69% – 87%)
  • Verbesserung von Verständnis und Erfahrung des eigenen Körpers (66% – 82%)
  • Persönliche Selbstentwicklung (52% – 67%)

Shiatsu wirkt – Zusammenfassung

Als Ergebnis am Ende der Studie (6 Monate nach der ersten Shiatsu-Behandlung) verspürten 95% der Teilnehmenden (das sind 601 von 633 Personen, die die Studie abgeschlossen haben) ein erhöhtes Gefühl von mehr Ruhe und Entspannung und gegen 60% der regelmäßigen Empfänger von Shiatsu schliefen besser.

Das sind die Ergebnisse von nur einer von 12 Studien, die ich wegen ihres Österreichbezuges ausgewählt habe. In Großbritannien wird Shiatsu in der ärztlichen Grundversorgung angewandt. In Frankreich wird Shiatsu in Spitälern eingesetzt, in der Schweiz ist Shiatsu als Therapie anerkannt. Aber auch in Österreich wird Shiatsu mittlerweile als Zusatz”therapie” in Krankenhäusern und Kliniken eingesetzt und ich selbst habe an einer psychosomatischen Abteilung eines Krankenhauses ein Praktikum absolviert.

Die Studien beweisen, dass Shiatsu wirkt. Aber im Gegensatz zum Beispiel zur Medikamentenabgabe basiert Shiatsu auf einer individuellen und sich situativ-prozesshaft entwickelnden Arbeitsweise. Und daher können keine standardisierten und jederzeit reproduzierbaren Verfahren und Ergebnisse geliefert werden. Das bedeutet, dass die in der Schulmedizin als wissenschaftlicher “Goldstandard” bezeichneten Doppelblindstudien im Shiatsu aus methodischen Gründen nicht durchführbar sind. Es ist nicht möglich, ein “Als ob-Shiatsu” zu geben.

Shiatsu wirkt – Hinweise

Wichtiger Hinweis: Shiatsu ersetzt bei medizinischen oder psychischen Erkrankungen nicht den Besuch beim Arzt oder Therapeuten!

Weiterer Hinweis: In dieser Zusammenfassung wird Shiatsu mehrmals als Therapie bezeichnet. Das begründet sich aus dem Wortlaut der Studien. Ich weise hier auf den gewerblichen Charakter von Shiatsu in Österreich hin. In Österreich ist Shiatsu ein Teilgewerbe der Massage, darf nur an gesunden Menschen und nicht zu Heilzwecken angewandt werden. Sollte hier der Eindruck entstehen, Shiatsu wäre ein Heilverfahren, so ist das für Österreich nicht zutreffend.

Reiskur als Frühjahrsputz für den Darm

Die Reiskur hilft uns, frisch in den Frühling zu starten!

Unser Verdauungstrakt leidet speziell im Winter unter der Menge an Information in Form von Nahrung, die wir zu uns nehmen. Warum gerade im Winter? Einfach weil wir tendenziell zu wenig Bewegung machen, wenn das Wetter draußen nicht so einladend für Bewegung und Sport ist. Meist kommen wir dann im Frühling nur langsam wieder in Schwung. Mit der Reiskur werden wir den alten Ballast endlich los und können vital in die wärmere Jahreszeit starten.

Was ist die Reiskur?

Prinzipiell handelt es sich bei der Reiskur um eine sanfte Reinigung auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene. Wir reduzieren die Informationsmenge an Nahrung, die wir normalerweise zu uns nehmen, auf Naturreis. Eventuell ergänzen wir noch mit Misosuppe. So kann sich unser Körper auf die Ausscheidung von Schlacken und anderen Altlasten konzentrieren. Diese entstehen durch schlechte Ernährung in Kombination mit Stress und diversen Genussmitteln. Durch die Reiskur können diese Schlacken ausgeschieden werden.

Wie wird’s gemacht?

Die Reiskur wird am besten bei abnehmenden Mond durchgeführt, denn das ist die geeignetste Zeit zum Loslassen. Idealerweise direkt am Tag nach einem Vollmond starten und 10 Tage durchhalten. Die Kurzversion von 6-7 Tagen ist eine Alternative.

Wie wird der Reis zubereitet?

Meine Empfehlung ist, einen Reiskocher zu verwenden. Wir nehmen Naturreis und die doppelte Menge Wasser mit einer Prise Meersalz. Alternativ kann auch ein Druckkochtopf verwendet werden oder natürlich auch ein herkömmlicher Kochtopf. In diesem Falle braucht es die 2-3 fache Wassermenge (der Reismenge) und auch mehr Zeit. Der Reis sollte in jedem Fall schön weich sein und das Wasser verkocht.

Ich rühre gerne etwas Misopaste unter den Reis, da ich den Reis ohne Salz koche. Man kann aber auch Misosuppe extra essen. Jede Suppe kann zur Misosuppe werden, indem man einfach vor dem Servieren Misopaste einrührt und die Suppe noch einmal kurz aufwallen lässt. Miso ist eine vergorene Paste aus Sojabohnen, Gerste oder Naturreis, Meersalz und einem Enzymstarter besteht. Miso gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus, stärkt den Verdauungstrakt und schmeckt nebenbei auchnoch sehr gut! Kaufen kann man Miso im Biosupermarkt oder im Reformhaus bzw. auch am Naschmarkt.

Essen so viel man will

Das Schöne an der Reiskur ist, dass man soviel essen kann, wie man will. Es sollte auf keinen Fall gehungert werden, da der Körper sonst auf Alarmbereitschaft umstellt und nichts mehr hergeben will. Falls wir über den Winter ein paar Kilos zugelegt haben: als Nebeneffekt werden wir ein paar Kilos verlieren. All das Überschüssige wird durch die Reiskur losgelassen.

Kontraindikationen

Nicht passend ist die Reiskur in der Schwangerschaft, während der Menstruation, bei Krankheit oder sonstiger Schwäche. Wenn man allgemein wenig Substanz oder zu wenig Gewicht hat, sollte man die Reiskur auch nicht durchführen.

Die Reiskur wirk auf körperlicher, psychischer und geistiger Ebene und daher ist es vorteilhaft, sich dafür eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Aufenthalt in der Natur, Meditation und alles was dem Herzen gut tut, sollte im Vordergrund stehen.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind und eine Reiskur machen wollen, ist es jetzt an der Zeit sich vorzubereiten: Vollmond ist am 19. April, danach können Sie die Unterstützung des abnehmenden Mondes in Anspruch nehmen.

Für genauere Infos stellt die Academy for Hara-Shiatsu eine Broschüre zur Verfügung. Zum Download HIER klicken!

Frühjahrsmüdigkeit umgehen

Wer kennt sie nicht – die Frühjahrsmüdigkeit. Die ersten warmen Tage im Frühjahr führen bei vielen Menschen zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel und Kreislaufproblemen. Wenn die Temperaturen steigen, fühlen wir uns abgeschlagen, müde und antriebslos. Der Körper braucht etwa vier Wochen, bis er sich an die Frühjahrstemperaturen gewöhnt hat. Rasch aufeinanderfolgende Wetterumschwünge führen oft dazu, dass sich die Anpassungsphase noch verlängert. Die ständigen Wechsel zwischen warm und kalt belasten den Kreislauf besonders. Vor allem wenn die Temperaturen steigen, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Gegen die Großwetterlage können wir nichts tun. Aber die typischen Beschwerden bei Frühjahrsmüdigkeit lassen sich mit Sonne, Luft, Bewegung und der richtigen Ernährung in die Schranken weisen.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und unsere innere Uhr muss sich wieder umstellen. Die Ursache der Frühjahrsmüdigkeit ist noch nicht ganz geklärt. Fest steht: die beiden körpereigenen Hormone Serotonin und Melatonin sind an den Beschwerden wie Schwindel, Kreislaufprobleme oder Müdigkeit beteiligt.


Das Hormon Serotonin ist für die Aktivierung des Körpers und für gute Stimmung zuständig. Es wird unter Lichteinfluss produziert. Die Lichtreize gelangen in den Hypothalamus, eine Hormondrüse im Gehirn, die die Serotoninproduktion steuert. Je mehr und je länger unser Körper natürlichem Licht ausgesetzt ist, desto mehr Serotonin kann er herstellen. Die vermehrte Sonneneinstrahlung im Frühling kurbelt also unsere Serotoninproduktion an. Mit der Steigerung von Serotonin wird gleichzeitig die Produktion von Melatonin gedrosselt. Das so genannte Schlafhormon sorgt dafür, dass wir in der Nacht erholsam schlafen können. Die Bildung beider Hormone im Körper wird also maßgeblich über die Lichtmenge geregelt.

Was tun?

  • viel Bewegung im Sonnenlicht kurbeln den Hormonhaushalt an – Vitamin D einfangen
  • ausgewogene Ernährung: viel Gemüse und Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte
  • besser mehrere kleine Mahlzeiten als wenige große
  • viel trinken
  • zusätzliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich nehmen
  • eine Entschlackungskur machen
  • eine Reiskur zur Darmreinigung
  • Leberkur, um die Holzenergie im Frühling in die Gänge zu bekommen
  • Wechselduschen (Kneipp!) stärken das Immunsystem
  • Freunde treffen – mit sozialen Kontakten den Geist frisch halten
  • unnötigen Stress vermeiden

Shiatsu kann helfen, die vielleicht vom Winter noch blockierte Energie in Bewegung zu bringen

Eine Stärkung der Selbstregulation: Unser Körper verfügt über eine enorme Selbstheilungskraft. Die Basis dieser Selbstheilung ist eine gut funktionierende Selbstregulation, die von Shiatsu direkt gefördert und unterstützt wird.

>> Eine Stärkung der Genesungskompetenz: Shiatsu trägt dazu bei, die eigenen körperlichen, seelischen und geistigen Kräfte optimal zur Genesung und zur persönlichen Weiterentwicklung einzusetzen.

>> Eine Förderung der Selbstwahrnehmung: Selbstwahrnehmung hilft, krankmachende bzw. gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und Lebensbedingungen zu erkennen und in Bezug auf diese proaktiv zu handeln.

Näheres zu Shiatsu finden Sie HIER.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Wer sich im Frühjahr so gar nicht aufraffen kann, der sollte sich medizinischen Rat holen. Anhaltende Antriebslosigkeit, Gereiztheit, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit können ein Hinweis auf tiefer liegende Probleme sein. Möglicherweise liegt eine Blutarmut vor. Oder eine chronische Erkrankung ist Thema. Auch eine Depression oder ein chronisches Erschöpfungssyndrom kann dahinterstecken.

Shiatsu Seestadt – Unternehmer des Monats März mit Shiatsu am Arbeitsplatz

Wer wusste bereits, dass Büroarbeit und Shiatsu in der Seestadt zu einem Dreamteam geworden sind? Einige Unternehmen in der Seestadt haben es bereits getestet und für sehr gut empfunden. Lesen Sie mehr über die erfolgreiche Kombination von Arbeit und Entspannung in der Seestadt.

In der Seestadt soll Leben und Arbeiten gut kombinierbar sein und den Standort attraktiv machen. Harald Reiter trägt mit seinem Angebot dazu bei und bietet Shiatsu am Arbeitsplatz an.

Für 25 oder auch 50 Minuten kommt Harld Reiter direkt an den Arbeitsplatz und erspart seinen Kundinnen und Kunden wertvolle Wegzeit. Wenn es schneller gehen soll, dann ist Sessel-Shiatsu für 15 oder 25 Minuten eine wohltuende Alternative.

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Hier erfahren Sie mehr über Shiatsu am Arbeitsplatz

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